Fotografie Praxistipps

Wie Sie Apps zur Fotobearbeitung nutzen

Apps für die Fotobearbeitung auf iPad, iPhone und Co. gibt es inzwischen wie den sprichwörtlichen Sand am Meer. Natürlich ist es unglaublich praktisch, wenn man die erstellten Handyfotos direkt an Ort und Stelle bearbeiten und dann per Mail oder über soziale Netzwerke in alle Welt verschicken kann. Können Sie diese Foto-Apps aber wirklich gebrauchen?

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Wie Sie Apps zur Fotobearbeitung nutzen

Aber reichen nicht die Bildbearbeitungs-Apps aus, die bereits auf dem iPhone oder dem iPad schlummern und die wir seit langem nicht mehr genutzt haben? Genau das ist der Punkt: Eine App zur Bildbearbeitung muss benutzbar sein. Also die richtigen Bildbearbeitungstools beinhalten – die anderen weglassen. Besteht die App Snapseed diesen Test?

Snapseed – die Vorteile
Snapseed bringt einen wirklich umfangreichen Katalog an Bildbearbeitungstools mit. Dabei ist die Menüführung jedoch so konzipiert, dass der Anwender nicht Gefahr läuft, sich in dem App zu verlieren: Zunächst wählt der Anwender aus dem übersichtlichen Menü die entsprechende Gruppe aus. Innerhalb dieser Gruppe gibt es dann wieder ein Untermenü, aus dem Bearbeitungstools ausgewählt werden können. Die meisten Anwendungen bei Snapseed lassen sich über einen Rollbalken in der Horizontalen anpassen. Übrigens: Über die Schaltfläche "Compare" wird das Original-Foto vor der Bildbearbeitung eingeblendet.

Wie eingangs bereits erwähnt, ist die Palette der Bildbearbeitungstools von Snapseed sehr groß. Diese umfasst unter anderem folgende Funktionen:

  • Autokorrektur – Hier werden Ihre Fotos analysiert und Farbe sowie Belichtung automatisch optimiert
  • Selektive Anpassung – Hier können Anpassungen und Optimierungen in ausgewählten Bereichen des Fotos schnell durchgeführt werden.
  • Bildabstimmung – Hier können Tiefe und Ausdruck des Fotos verändert werden. Zudem können Weißabgleich, Sättigung, Kontrast und Weiteres optimiert werden.
  • Ausrichten, Drehen & Zuschneiden – Die Bilder können um 90 Grad oder aber durch einfache Gestensteuerung gedreht werden. Die Bilder können mit Bildseitenverhältnissen in Standardmaßen zurecht geschnitten werden.
  • Kreative Bildbearbeitung – Hier finden sich Filterfunktionen und Ähnliches. So lassen sich Farbfotos in Schwarz-Weiß-Aufnahmen verwandeln, Fokuspunkte setzen oder auch ein Farbfoto wie ein Bild aus den 50er, 60er oder 70er Jahren aussehen lassen.

Fazit der Foto-App
Eine App ist und bleibt eine App – sicher also kein vollwertiges Bildbearbeitungsprogramm. Das will Snapseed aber auch gar nicht sein. Sie bietet die wichtigen Dinge und lässt die richtigen Dinge weg. Nachteile: Die App gibt es nur auf Englisch. Grundkenntnisse der Sprache reichen aus. Aber die sollten vorhanden sein. Übrigens: Die Kosten betragen 3,99 Euro.

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