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Wie Sie Anämie in der Schwangerschaft mit Schüßlersalzen gut behandeln

Lesezeit: 3 Minuten Die Eisenmangel-Anämie kommt in der Gravidität häufiger vor als man meint. In aller Regel handelt es sich um eine fast immer harmlose Beschwerde während der Schwangerschaft. Sie tritt in der Regel vor allem in der zweiten Schwangerschaftshälfte auf. Mit der richtigen Anwendung der Schüßlersalze kann diese Beschwerde vorgebeugt werden.

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Wie Sie Anämie in der Schwangerschaft mit Schüßlersalzen gut behandeln

Wie Sie Anämie in der Schwangerschaft mit Schüßlersalzen gut behandeln

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Bei einer Anämie liegt in der Regel ein Mangel an den Erythrozyten, den roten Blutkörperchen vor. Die Erythrozyten haben im menschlichen Organismus die Funktion, den über den Respirationstrakt (Atemtrakt) und zwar über die Lunge aufgenommene Sauerstoff mit dem entsprechenden Hämoglobin, dem so genannten Blutfarbstoff, direkt zu den einzelnen Körperzellen zu befördern.  Die Zellen benötigen den Sauerstoff für die Energiegewinnung. Die roten Blutkörperchen werden unter anderen im Knochenmark der langen Röhrenknochen gebildet.

Kausalitäten einer Blutarmut in der Schwangerschaft

Für die Bildung der Erythrozyten benötigt der Organismus u.a. das wichtige Eisen, das Vitamin B12 und die Folsäure. Fehlt nur eines dieser Bestandteile, so hat der Organismus nicht die Möglichkeit genügend rote Blutkörperchen zu bilden. Somit verschlechtert sich auch die Sauerstoffsättigung in den Zellen, die den Sauerstoff für die Energiegewinnung unbedingt brauchen.

Es treten dann bei der Schwangeren die Symptome, wie Müdigkeit, Blässe im Gesicht oder am gesamten Körper und eine geringe Leistungsfähigkeit auf. So kommt die Schwangere morgens erst gar nicht in Gang und ist somit auch über den Tag nicht mehr so belastbar.

Wie bereits erwähnt tritt eine Schwangerschaftsanämie in der Regel erst in der zweiten Schwangerschaftshälfte auf. Der Grund liegt im Wachstum des Föten. Hierdurch benötigt nicht nur die werdende Mutter die oben aufgeführten Bestandteile für die Bildung der roten Blutkörperchen, sondern auch das heranwachsende Kind braucht diese wichtigen Substanzen, um die Bildung der Erythrozyten im eigenem Blutkreislauf voranzutreiben. Die Substanzen wie Folsäure, Eisen und Vitamin B12 holt es sich direkt während der Wachstumszeit innerhalb der 28. und 32. Schwangerschaftswoche.  Ab diesem Zeitpunkt erhöht sich der Bedarf an genau diesen Substanzen bei der Mutter.

Die häufigste Kausalität

Die häufigste Kausalität der Blutarmut innerhalb der Gravidität ist die Eisenmangel-Anämie. Jedoch können auch ein Mangel an Folsäure zu den Blutmangel-Symptomen, wie zusätzlich auftretende Schlafstörung, Konzentrationsproblemen, gesteigertes Herzklopfen verbunden mit Beklemmungsgefühle direkt im Brustkorb und immer wiederkehrender Schwindel.

Der Gynäkologe oder Hausarzt verschreibt bei Auftreten dieser Symptome und nach einer Laboruntersuchung des Blutes (bei dem er den Hb-Wert des Blutes kontrolliert, welcher in der Regel dann sehr erniedrigt ist) entweder Eisentabletten oder Eisensaft direkt aus der Apotheke. Durch die Einnahme dieser Medikamente können bei manchen Frauen Übelkeit und sogar Verstopfung auftreten. In diesen speziellen Fällen wird der Schulmediziner die Eisenpräparate parenteral (also über die Vene) als Infusion verabreichen.

Nr. 2 Calcium phosphoricum D6: Dieses wichtige biochemische Mineralsalz befindet sich in größeren Mengen im Organismus und zwar speziell in den Knochen und auch Zähnen. In Verbindung mit der Nr. 8 Natrium chloratum D6 sorgt es innerhalb der Knochen und zwar speziell im Knochenmark für eine reibungslose Herstellung der roten Blutkörperchen.

Nr. 8 Natrium chloratum D6: Dieses wichtige biochemischen Mineralsalz befindet sich jeweils in und auch außerhalb der Zellen und ist im großen und ganzen für den Erhalt des Wasserhaushaltes zuständig. Wie bereits erwähnt erfüllt es zusammen mit dem Schüßlersalz Nr. 2 Calcium phosphoricum eine wertvolle Funktion direkt im roten Knochenmark.

Nr. 13 Kalium arsenicosum D6: In Verbindung mit der Nr. 17 Manganum sulfuricum D6 aktiviert es wichtige Enzyme für die Produktion der roten Blutkörperchen.

Nr. 17 Manganum sulfuricum D6: Diese biochemische Mineralsalz ist zusätzlich für die Gesunderhaltung der Bänder, Sehnen und Gelenke der schwangeren Frau sehr wichtig. Des Weiteren harmonisiert es die jeweilige Menge an Mangan im Organismus.

Nr. 21 Zincum chloratum D6: Es reguliert das Immunsystem und somit indirekt die Bildung der roten Blutkörperchen.

Nr. 27 Kalium bichromicum D6: Dies ist eines der wichtigsten biochemischen Mineralsalze gegen die Blutarmut. Des Weiteren hilft es bei Übergewicht und auch zur Vorbeugung des Schwangerschaftsdiabetes.

Es können von den oben aufgeführten biochemischen Mineralsalzen jeweils 2 mal täglich 3 Tabletten entweder gelutscht oder in einem Glas Wasser aufgelöst langsam getrunken werden.

Hierbei sollten jedoch die wichtigen gynäkologischen Untersuchungen auf keinem Fall vergessen werden. Diese können sowohl bei Ihrem Frauenarzt als auch bei einem fachkundigen Heilpraktiker durchgeführt werden.

Bildnachweis: astrosystem / stock.adobe.com

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