Praxistipps Verein

Wie Sie als Vereinsvorstand auch einmal „Nein“ sagen können

Lesezeit: 2 Minuten Als Vereinsvorstand sind Sie manchmal Mädchen für alles. Das zeigt sich in Äußerungen aus dem Kreis der Mitglieder und Gönner wie: "Kannst du nicht mal..." Oder: "Ich habe da eine Bitte..." Fällt es Ihnen dann schwer, eine Bitte abzuschlagen oder etwas abzulehnen, ist schnell "Land unter". Entdecken Sie hier 7 sympathische Wege, wie Sie als Vereinsvorstand "Nein" sagen, ohne den anderen zu verletzen.

2 min Lesezeit

Wie Sie als Vereinsvorstand auch einmal „Nein“ sagen können

Lesezeit: 2 Minuten
1. "Geben Sie mir etwas Bedenkzeit."
Oder noch präziser: "Lassen Sie mich darüber nachdenken. Ich rufe Sie in einer Stunde zurück." Rufen Sie nach einer Stunde an und sagen Sie höflich und klar "Nein". Die Bedenkzeit und das zuverlässige Zurückrufen machen Ihre Absage weniger schroff.

2. "Das ist ein reizvolles Angebot!"
Würdigen Sie das Anliegen des anderen zunächst mit einem Satz der Anerkennung. Machen Sie als Vereinsvorstand aber deutlich, dass Ihre Kräfte derzeit anderweitig so stark gebunden sind, dass Sie zu diesem schönen Projekt leider "Nein" sagen müssen. Erklären Sie dabei nicht, was "das andere" ist und warum es Ihnen wichtiger ist. Das könnte zu Widerspruch oder sogar Streit führen.

3. "Ich schätze Sie sehr!"
Wenn Sie eine Bitte oder Anfrage erreicht, loben Sie Ihr Gegenüber und stärken Sie die Beziehung. Leiten Sie danach sie Absage ein mit den Worten: "Mit keinem würde ich das lieber machen als mit Ihnen. Aber…"

4. "So etwas mache ich prinzipiell nicht."
Menschen verkraften eine Absage leichter, wenn sie wissen, dass sie nicht persönlich gemeint sind, sondern grundsätzlich gilt: "Ich hatte letztlich kaum Zeit für meine Familie und habe jetzt ganz klar dort die Prioritäten gesetzt."

5. "Das tut mir wirklich Leid für Sie!"
Diese Absage hilft besonders bei indirekten Anfragen: "Wir würden ja so gern mit der ganzen Abteilung kommen, aber leider sind die Hotels so teuer…"

6. "Das passt im Augenblick gerade nicht."
Diese Leerformel, die eigentlich nur verschiebt, stellt so manchen Fragesteller zufrieden. Er lässt seine Bitte fallen. Falls er insistiert, setzen Sie noch eine Leerformel drauf: "Ich fürchte, das kann ich jetzt nicht sagen." Seien Sie als Vereinsvorstand umso vorsichtiger mit dieser Variante, je persönlicher die Beziehung ist. Werden Sie gebeten, etwas an einem bestimmten Tag zu tun, können Sie statt "Nein, keine Lust!" zunächst auch "Nein, an diesem Termin geht es nicht" sagen. Das verletzt den Bittsteller weniger.

7. "Hm…Nein."
Wenn Sie "Nein" meinen, sagen Sie auch "Nein" mit einer kleinen Pause davor, die Nachdenken und Verständnis für den anderen signalisiert. Sagen Sie das "Nein" mit fester Stimme und blicken Sie den anderen dabei an. Sonst wirkt es so, als gäbe es doch noch Verhandlungsspielraum. Als Vereinsvorstand erspart Ihnen eine klare Antwort Ärger. Vorteil: Sie vermeiden Missverständnisse und sind für Ihr Gegenüber klar einschätzbar.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: