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Wie Sie Achtsamkeit entwickeln können: Die Gedanken – Zwangsgedanken

Lernen Sie in diesem Artikel, wie Sie mit Hilfe von Achtsamkeit so genannte Zwangsgedanken auflösen können. Wie wichtig Achtsamkeit im täglichen Leben ist, rückt aufgrund der vielen positiven Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele immer mehr in unser Bewusstsein.

Wie Sie Achtsamkeit entwickeln können: Die Gedanken – Zwangsgedanken

Die Gedanken – Zwangsgedanken
Gedanken achtsam zu beobachten, verlangt Ihnen einiges an Engagement ab. Damit Ihnen der Übergang vom bereits gelernten Beobachten des Körpers zu den Gedanken so leicht wie möglich fällt, beginnen Sie am besten mit gesteigerter Achtsamkeit für so genannte Zwangsgedanken.

Mit Sicherheit kennen auch Sie einen oder mehrere Gedanken, die Ihnen immer wieder durch den Kopf gehen und die Sie auf die eine oder andere Art belasten. Häufig treten einschränkende und beurteilende Gedanken wie "Das klappt nie!", "Das brauche ich gar nicht erst zu versuchen", aber auch "Das Wetter ist ja wieder furchtbar heute" und "Da ist bestimmt etwas passiert!"  bei fast allen Menschen auf. Kommt Ihnen einer dieser Gedanken bekannt vor? Diese Überlegungen sind unter dem Begriff "Zwangsgedanken" bekannt, da sie zwanghaft auftreten und einen immensen, meist negativen, Einfluss auf uns haben können.

Achtsamkeit für Zwangsgedanken entwickeln
Entscheiden Sie sich im ersten Schritt für einen Gedanken, der Sie in Ihrem Leben negativ beeinflusst.

Stellen Sie sich im Anschluss daran Ihre Zwangsgedanken als eine Art Dia-Projektor vor. Jedes Mal, wenn der ausgewählte Gedanke auftaucht, sagen Sie sich innerlich "Stopp" und schieben ihn, wie im Dia-Projektor das Dia, zur Seite. Geben Sie ihm keine weitere Kraft dadurch, dass Sie "Folgegedanken" oder Ausschmückungen des Gedankens erlauben. Wenn nötig holen Sie sich zwei- oder dreimal mit einem "Stopp" in die Realität zurück.

Zwangsgedanken: Gedächtnisstützen für mehr Achtsamkeit
Da Sie diese neue Form der Achtsamkeit erst einmal in Ihren Alltag einführen müssen, kann es hilfreich sein, wenn Sie sich Gedächtnisstützen zunutze machen. Schreiben Sie Ihr Vorhaben konkret auf einen Zettel und legen Sie diesen auf einen Platz, den Sie täglich aufsuchen, zum Beispiel den Frühstückstisch. Lesen Sie den Zettel aufmerksam, damit Sie sich daran erinnern, Ihrem gewählten Zwangsgedanken gegenüber achtsam zu sein.

Eventuell kann es Sie auch unterstützen, einen kleinen Erinnerungszettel in Ihrem Geldbeutel, dem Auto oder Kühlschrank zu deponieren, so dass Sie mehrmals am Tag an verschiedenen Orten an Ihr Ziel erinnert werden. Je öfter Sie daran denken, desto mehr Achtsamkeit werden Sie für Ihren ausgewählten Gedanken aufbringen und desto effektiver wird diese Übung für Sie sein. Wenn Ihre Aufgabe erst einmal in Ihren Gedanken präsent ist, dann benötigen Sie diese Gedächtnisstützen nicht mehr.

Üben Sie mindestens vier Wochen mit diesem Zwangsgedanken, bevor Sie zum nächsten übergehen. Wenn Sie alles richtig gemacht und eine ausreichend lange Zeit praktiziert haben, dann sollten Sie deutlich merken, dass der Gedanke seine Kraft über Sie verliert. Sie merken dies daran, dass Sie ihn leichter loslassen können, sobald er auftritt und dass dieser Gedanke Sie generell seltener aufsucht. Es kann sogar passieren, dass ein ehemaliger Zwangsgedanke durch intensive Achtsamkeit (fast) vollständig verschwindet. Wenn Sie diese Ergebnisse bei sich selbst feststellen, sind Sie bereits auf einem hervorragenden Weg.

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