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Wie kommt es zu einer Übersäuerung des Körpers?

Lesezeit: 2 Minuten Bei einseitiger Ernährung kommt es leicht zu einer chronischen Übersäuerung des Körpers. Aber auch andere Ursachen spielen eine wichtige Rolle bei der Verschiebung des pH-Werts, sodass man oft mit allerhand Symptomen kämpfen muss. Was übersäuert den Organismus und wie lässt sich das vermeiden?

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Wie kommt es zu einer Übersäuerung des Körpers?

Wie kommt es zu einer Übersäuerung des Körpers?

Lesezeit: 2 Minuten

Um reibungslos funktionieren zu können, ist unser Körper bestrebt, einen neutralen pH-Wert beizubehalten. Während des Stoffwechsels entstehen auch Säuren, die jedoch durch diverse Puffer ausgeglichen oder ausgeschieden werden. Sind jedoch sehr viele Säuren oder zu viele Basen vorhanden, kann es in extremen Situationen zu einer Gefährdung der Gesundheit kommen.

Symptome für eine Übersäuerung des Körpers

Aber auch geringere, dauerhaft vorhandene Säuremengen, die nicht abgebaut werden können, verursachen viele Beschwerden im Körper: Ständige Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Antriebslosigkeit, Muskelschmerzen und -krämpfe, Mundgeruch; Probleme mit Haut, Haaren und Nägeln sind möglicherweise auf eine ständige Übersäuerung zurückzuführen.

Chronische Erkrankungen können ebenfalls dadurch begünstigt werden, zum Beispiel ständige Schmerzen wie bei der Fibromyalgie, rheumatische Erkrankungen, Allergien und Entzündungen unbekannter Ursache. Auch bei Osteoporose, Migräne, Arteriosklerose, Diabetes, Gallensteinen, Gicht und Neurodermitis könnte die Übersäuerung eine Rolle spielen.

Wie Sie sich zuhause entsäuern können, lesen Sie in diesem Ratgeber: Entsäuerungs-Revolution

Gründe für übermäßige Säurebildung im Körper

Ursachen für einen übersäuerten Organismus gibt es viele: So kann eine einseitige Ernährung durch Nahrungsmittel, die Säuren bilden, einen großen Einfluss haben. Wer zu wenig trinkt, riskiert ebenfalls eine Verschiebung in den sauren Bereich. Tabakkonsum, aber auch Stress und einige Medikamente sind weitere Gründe, warum der Körper sauer reagiert.

Bewegungsmangel hat eine schlechte Durchblutung und damit Sauerstoffmangel zur Folge. Es kann kein ausreichender Gasaustausch stattfinden, der saure Stoffwechselprodukte entfernt. Das Gleiche gilt für chronische Lungenerkrankungen wie Lungenemphysem oder COPD. Wenn Sie Dauermedikamente nehmen, die den Körper übersäuern, besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob diese austauschbar sind. Die meisten Ursachen können bei gesunden Menschen vermieden werden.

Ursachen für einen übersäuerten Körper möglichst beseitigen

Leiden Sie unter einer Lungenerkrankung, nehmen Sie Ihre Termine beim Facharzt wahr und sorgen Sie dafür, dass Sie so gut wie möglich atmen können. Hier können zudem Atemübungen helfen, die Sauerstoffzufuhr zu erhöhen. Bei negativem Stress sollten Sie sich überlegen, woher dieser kommt und ob Sie ihn reduzieren können. Wenn Sie hier nicht allein weiter kommen, lassen Sie sich von einem Psychotherapeuten unterstützen oder lernen Sie eine Entspannungstechnik.

Säurebildende Lebensmittel in Maßen genießen

Zu den Nahrungsmitteln, die vermehrt Säure im Körper bilden, gehören eiweißreiche Produkte wie Fleisch, Wurst, Eier, Milchprodukte, pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte und Sojaprodukte. Außerdem Bilden Brot sowie Teigwaren, zuckerhaltige Lebensmittel, Kaffee, Tee, Alkohol, Konservierungsmittel, Emulgatoren und Stabilisatoren vermehrt Säuren im Körper. Sie sollen jedoch nicht darauf verzichten, sondern einen Ausgleich schaffen, indem Sie viel Gemüse, Wild- sowie Gewürzkräuter und Obst essen.

Basisch wirkende Getränke

Auch Getränke wie Kräutertees und stilles Wasser wirken basisch. Außerdem können Sie ungesüßte Säfte vom Apfel, der Orange, der Zitrone und der Grapefruit sowie Gemüsesäfte genießen. Heiße Getränke, die keine Säuren bilden, sind Espresso und Grüner Tee. Kühle Erfrischungen bieten Ihnen dunkles und helles Bier. Wenn Sie etwas mehr basische als säuernde Lebensmittel zu sich nehmen, dürfte sich Ihr Körper damit wohl fühlen.

Lesen Sie mehr zum Thema Übersäuerung des Körpers und wie sie sich vermeiden lässt.

Bildnachweis: contrastwerkstatt / stock.adobe.com

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