Homöopathie Praxistipps

Wie homöopathische Mittel die Lebenskraft anregen

Lesezeit: 3 Minuten Häufig heißt es in der homöopathischen Literatur, dass die homöopathischen Mittel die Lebenskraft eines Menschen anregen können und damit demjenigen, der sie einnimmt zu mehr Gesundheit und Vitalität verhilft. Wie kann man sich dies nun genau vorstellen? Welche Kraft wirkt auf den Menschen?

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Wie homöopathische Mittel die Lebenskraft anregen

Wie homöopathische Mittel die Lebenskraft anregen

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Körper, Geist und Seele als Einheit verstehen

Zunächst gehört es zum Grundverständnis von vielen alternativen Heilmethoden, dass der Körper eines Menschen nicht unabhängig von seiner Seele und seinem Geist zu verstehen ist. Gibt es Beschwerden auf der körperlichen Ebene, wird es auch Beschwerden der Seele und des Geistes geben.

Bleibt man diesem Verständnis von Krankheit und Gesundheit treu, kann man nicht mehr einseitig versuchen den Körper gesund zu machen, ohne die Seele und den Geist des Menschen zu berücksichtigen. In der Homöopathie geht man davon aus, dass es eine Kraft gibt, die alle Teile des Menschen zusammenhält und für einen reibungslosen und gut funktionierenden Ablauf aller Prozesse im Organismus sorgt: die Lebenskraft. Die Lebenskraft gilt es zu stimulieren und wieder in Fluss zu bringen, wenn sie blockiert ist. Dies kann durch ein individuell passendes Mittel geschehen.

Verschiedene Beschwerden werden mit demselben homöopathischen Mittel behandelt

Der Gedanke des individuell passenden Heilmittels führt uns auch dahin, dass nicht jeder Mensch mit Kopfschmerzen ein und dasselbe Mittel bekommt. Kopfschmerzen sind ein mögliches Symptom einer tiefergehenden Störung oder Blockierung der individuellen Lebenskraft. Gelingt es nicht, die Individualität des Kopfschmerzes eines Einzelnen herauszufinden und zu erfassen, kann das angezeigte homöopathische Mittel nicht gefunden werden.

Der Auslöser, die Modalitäten und die Begleitsymptome geben uns wichtige Hinweise auf das angezeigte Mittel. Da es in der Homöopathie in erster Linie darauf ankommt, wie der Patient auf seine Umwelt und sein Innenleben reagiert, und diese Reaktionsweise ein bestimmtes Muster zeichnet, können auch verschiedene Symptome mit ein und demselben Mittel behandelt werden.

Die Stimulierung der Lebenskraft durch ein homöopathisches Mittel – Beispiel Sepia

In einem Fall aus der Praxis kam eine Frau mit wiederkehrenden Migräne-Attacken zur homöopathischen Behandlung. Die Anamnese ergab, dass sie sich gegen Außeneinflüsse schwer schützen konnte und sich bei zu starkem Stress gerne zurückzog. Sie fühlte sich dann wie in einer dunklen Wolke und wollte mit niemanden mehr Kontakt haben. In diesem Zusammenhang traten auch die Migräne-Kopfschmerzen auf.

Durch die Anamnese zog sich diese Reaktionsweise wie ein roter Faden. Rückzug bei Stress, Abtauchen in die eigene Gefühlswelt, Unterbrechen des Kontakts mit der Umwelt, um sich regenerieren zu können. Nach einer Gabe des homöopathischen Mittels Sepia, wurden die Migräne-Attacken seltener. Sie fühlte sich durch ihren Alltag auch weniger gestresst und musste sich seltener zurückziehen.

Einige andere Beschwerden, unter denen sie auch schon länger litt, wie ein trockener Hautausschlag und Magenprobleme wurden auch durch Sepia gebessert.

Welche Erklärung gibt es für diesen Heilungserfolg?

Zunächst einmal muss es gelingen, ein Mittel zu finden, das in seinem Mittelbild eine möglichst ähnliche Reaktionsweise aufzeigt, wie sie uns von der Patientin/ dem Patienten beschrieben wird. Fassen wir ihre Reaktionsweise zusammen, finden wir als grundlegendes Muster den Rückzug nach Überforderung durch zu viele Außenreize.

Ihr Bedürfnis, dann allein zu sein und auf jeden Kontaktversuch von außen gereizt und abweisend zu reagieren, entspricht dem Verhalten des Tintenfischs bei Gefahr. Er stößt eine dunkle Wolke aus und verschwindet im Schutz der Dunkelheit in den Weiten des Meeres.

Das Reaktionsmuster des homöopathischen Mittels Sepia entspricht in dem Fall dem Reaktionsmuster der Patientin. Das gleiche Reaktionsmuster in dem Mittel bewirkt die Stimulierung der Lebenskraft der Patientin. Das macht den Heilungserfolg möglich. Ein Mittel, das dem Reaktionsmuster der Patientin nicht entspricht, wird keinen derartigen Heilerfolg bewirken können.

Fazit

Die Stimulierung der Lebenskraft kann nur durch das homöopathische Mittel gelingen, das auf energetischer Weise der Lebenskraft des Menschen ähnlich ist. Es muss in seinem Mittelbild eine ähnliche Reaktionsweise aufweisen, wie der Mensch es bei seinen Beschwerden zeigt.

Weitere Informationen zum homöopathischen Mittel Sepia finden Sie unter:

Bildnachweis: r_tee / stock.adobe.com

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