Homöopathie Praxistipps

Wie Homöopathie eine Chemotherapie begleiten kann

Lesezeit: 2 Minuten Cadmium sulphuratum ist ein bedeutendes Mittel für die Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Alle Cadmium-Verbindung zeigen Heilwirkung bei einer Vielzahl maligner (fortschreitend zerstörerischen) Erkrankungen. Cadmium sulphuratum hat als Spezifikum deutlichen Bezug zum Magen allgemein, zu Magenreizungen oder auch Magenkrebs. Lesen sie hier, wann es als Gegengift bei Chemotherapie-Beschwerden hilft.

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Wie Homöopathie eine Chemotherapie begleiten kann

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Cadmium sulphuricum als Antidot bei Beschwerden durch Chemo- oder Radiotherapie

Bei andauernder, heftiger Übelkeit und Erbrechen, insbesondere bei schwarzer, kaffeesatzartiger Entleerung und (grünem) Schleim, wird Cadmium sulphuricum seinen Nutzen als Gegenmittel unter Beweis stellen. Durch die geringste Bewegung oder auch nur Berührung (der Lippen) kommt es zu Erbrechen, ebenso nach dem Trinken. Bewegung bewirkt Übelkeit; beim Erbrechen ist das Gesicht kaltschweißig und der Magen schmerzt schneidenden und/oder brennenden. Die Zunge kann schmutzigbraun oder schwarz sein.

Cadmium-sulphuratum-spezifisch sind extreme Erschöpfung, Abmagerung bis zur Kachexie, eingefallene Gesichtszüge und Haarausfall.

Der Patient hat heiße Hände bei sonstiger Eiseskälte des Körpers (sogar in Ofennähe) und brennende Schmerzen. Cadmium sulphuratum kann Menschen mit diesem Gesamtbild vor dem Tod durch Verhungern bewahren. Sehr hilfreich ist es zudem im letzten Krankheitsstadium, bei Todesnähe.

Der/die Kranke hat eine Abneigung gegen die geringste Bewegung und diese verschlechtert die meisten Beschwerden; beim Aufstehen (oder durch Husten) kommt es eventuell zu Bewusstlosigkeit.

Weitere Anzeichen für Cadmium sulphuricum nach einer Chemotherapie

Viele Symptome sind ähnlich denen von Arsenicum album, doch fehlt hier im Vergleich zu Arsen die Ruhelosigkeit. Die Beschwerden erfahren Besserung in Ruhe, Druck oder durch Zusammenkrümmen und auch durch Essen. Diese Patienten verlangen nach kalten Getränken, schaudern dann jedoch vielleicht und bekommen Gänsehaut oder müssen sich erneut erbrechen.

Sie/er wird beherrscht von einer schrecklichen Angst vor Einsamkeit und doch fürchten sie sich vor Annäherung. Außerdem ist der Mensch in einem Cadmium-sulphuratum-Zustand äußerst reizbar und erlebt Verschlechterung durch seine Temperamentsausbrüche.

Beim Einschlafen können sich Erstickungsanzeichen zeigen und der Patient schläft eventuell mit offenen Augen, lächelt manchmal im Schlaf. Durch die Empfindung, das Bett würde sich drehen, kann Schwindel aufkommen. Die Träume können von Feuer oder auch erfolglosem Bemühen handeln.?

Wo die Symptomenlage nicht mit Cadmium sulphuratum übereinstimmt, wird sich ein anderes Mittel finden; bei Übelkeit und Erbrechen während einer Chemotherapie erleichtern Arsenicum album, Ipecacuanha, Nux vomica und andere.

Bei Gewichtsverlust hilft Alfalfa homöopathisch oder als Urtinktur (Urtinkturen sind in der Selbsttherapie unbedenklicher), zudem Hydrastis canadensis und wiederum Arsenicum album, Ipecacuanha und Nux vomica.

Fazit

Homöopathie kann auch während einer Chemotherapie Erleichterung bringen; bitte suchen Sie Unterstützung bei einer Kennerin, eines Kenners ihres/seines Faches.

Eine kleine Auflistung homöopathischer Experten für Krebsgeschehen finden Sie im Beitrag „Strahlentherapie bei Krebs: Homöopathie begleitet und lindert„. Lesen Sie auch den Artikel „Wie unterscheide ich die verschiedenen Wirkebenen der Homöopathie„.

Bildnachweis: RFBSIP / stock.adobe.com

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