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Wie funktioniert das Ölziehen nach Karach?

Lesezeit: 2 Minuten In diesem Beitrag lernen Sie das Ölziehen nach Dr. med. Karach kennen. Das Ölziehen ist eine altbewährte Entgiftungsmethode mit vielen positiven Wirkungen für Körper und Psyche, aber insbesondere für den Mund- und Rachenraum. Lesen Sie weiter und erfahren Sie mehr darüber, wie Sie das Ölziehen anwenden können und was es dabei zu beachten gilt.

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Wie funktioniert das Ölziehen nach Karach?

Wie funktioniert das Ölziehen nach Karach?

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Die Ursprünge des Ölziehens nach Dr. med. Karach

Das Ölziehen ist eine altbekannte Entgiftungsmethode aus der Ayurvedischen Medizin. Hier wird Sie seit Jahrtausenden als Gandusha bezeichnet. Der ukrainische Arzt Fedor Karach hat diese Methode vor nicht allzulanger Zeit von sibirischen Schamanen übernommen. Inzwischen sind die Wirkungen weitestgehend erforscht und bekannt.

Die in Deutschland kursierenden Therapieempfehlungen für das Ölziehen gehen auf die Publikationen von Karach zurück. In der Ayurvedamedizin hat sich diese Methode sehr bewährt, auch wenn es bisher keine wissenschaftlichen Nachweise für die Wirksamkeit gibt.

Welche Wirkungen sind zu erwarten?

Die Wirkungen des Ölziehens sind hauptsächlich entschlackende und entgiftende Effekte. Diese Annahme wird jedoch von der Schulmedizin zurückgewiesen. In weiten Kreisen der Naturheilkunde geht man davon aus, dass sich sogenannte Schlacken (giftige Ansammlungen) im Körper häufen und somit auch beseitigt werden müssen, damit es nicht zu Krankheiten kommt.

Dies ist unter anderem auch die Lehrmeinung im Ayurveda und der Viersäftelehre, sowie in den sogenannten ausleitenden Verfahren. Die Schulmedizin hingegen hat sich ab dem 18. Jahrhundert von diesem Glauben verabschiedet. An der erfahrbaren Wirkung des Ölziehens ändert dies jedoch rein gar nichts.

Es wird angenommen, dass durch das Ölziehen ein Entgiftungsprozess über den lymphatischen Apparat im Mund- und Rachenbereich angetrieben wird. Neben der offensichtlichen Reinigung der Zahnzwischenräume, kommt es also auch zu einer Ausleitung von Schwermetallen, Bakterien und potentiellen Krankheitserregern.

Bewährt hat sich das Ölziehen deshalb besonders bei Erkrankungen im Mund- und Rachenbereich, hier z.B. bei Parodontose, chronischer Tonsillitis, Pharyngitis, sowie Nasennebenhöhlen-Erkrankungen. Auch tieferliegende Beschwerden wie chronische Bronchitis werden durch das Ölziehen positiv beeinflusst. Ein großer Vorteil des Ölziehens ist die Einfachheit, sowie die Nebenwirkungsfreiheit.

Wie geht man beim Ölziehen nach Karach vor?

Das Ölziehen nach Karach ist sehr einfach und unkompliziert. Man verwendet lediglich einen Esslöffel guten Speiseöls, vorzüglich Sonnenblumen- oder Olivenöl. Man zieht das Öl morgens wie Abends einmal für ca. 10 Minuten zwischen den Zähnen hin und her, bis das Öl schaumig und weiß geworden ist.

Das Öl sollte – und das ist besonders wichtig – nicht geschluckt werden, da sich darin die ausgeleiteten Gifte ansammeln. Das Öl sollte bestenfalls komplett in das Waschbecken gespuckt werden und der Mund danach gut ausgespült werden. Die anschließende Zahnreinigung und Spülung des Mundes mit klarem Wasser ist unbedingt zu empfehlen.

Es ist wichtig, diese Methode in den Alltag zu integrieren; praktizieren Sie das Ölziehen täglich und erfahren Sie die Wirkung am eigenen Körper.

Bildnachweis: Dušan Zidar / stock.adobe.com

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