Gesundheit Praxistipps

Wie erkennen und behandeln Sie Wechseljahrsbeschwerden?

Lesezeit: 2 Minuten Ein Begriff, ein Wort, das bei den meisten Frauen doch Unbehagen auslöst, denn das sogenannte Klimakterium wirft eine Menge Fragen auf und vor allem bringt es die Angst vor den Wechseljahrsbeschwerden mit sich. Bei jeder Frau können sich diese Beschwerden ganz unterschiedlich äußern und teilweise sogar so weitreichend sein, dass sie das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen.

2 min Lesezeit
Wie erkennen und behandeln Sie Wechseljahrsbeschwerden?

Wie erkennen und behandeln Sie Wechseljahrsbeschwerden?

Lesezeit: 2 Minuten

Diese Beschwerden haben einen medizinischen Hintergrund

Die medizinische Bezeichnung der Wechseljahre ist „Menopause“ und damit wird der Zeitraum in dem Leben einer Frau bezeichnet, in dem die Hormonlage umgestellt wird. Sie ist nicht mehr fähig, ein Kind zu gebären und ihr Monatszyklus setzt aus.

Diese Umstellung im Körper hängt mit einem drastischen Absinken des Hormons Östrogen zusammen und dieses ist auch zuständig für die Wechseljahrsbeschwerden. Eingeläutet wird die Menopause durch das gelegentliche Ausbleiben der Monatsblutung und einer Verlängerung der Zyklusdauer. Wenn über 12 Monate keine Menstruation mehr aufgetreten ist, dann ist die Menopause beendet.

Es gibt vielfältige Wechseljahrsbeschwerden

Die Beschwerden unter denen eine Frau in den Wechseljahren leidet, können sehr vielfältig sein, doch zumeist leiden die Frauen unter Schweißausbrüchen und Hitzewallungen. Viele Frauen berichten auch über eine verminderte sexuelle Lust sowie einer sehr trockenen Vaginalschleimheit, was zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr führen kann.

Andere Frauen leiden unter Schwindel und Schlafstörungen, selbst Auswirkungen auf die Psyche können als Wechseljahrsbeschwerden vorkommen. Dazu zählen beispielsweise Antriebslosigkeit, Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen und das kann bis hin zur Depression führen. Weitere körperliche Beschwerden können sein:

  • Durchfall und Verstopfung
  • Harninkontinenz
  • Entzündungen von Blase und Harnleiter
  • Herzbeschwerden
  • Gelenk- und Muskelbeschwerden
  • Müdigkeit
  • Trockene Haut
  • Nervosität

Welche weiteren Wechseljahrsbeschwerden gibt es?

Doch auch äußerlich verändert sich die Frau: Haarausfall auf dem Kopf, verstärkter Haarwuchs im Gesicht oder sogar eine unerklärliche Gewichtszunahme können die Psyche der Frau während ihrer Wechseljahre belasten. Jedoch klingen viele der genannten Symptome ganz von selbst wieder ab.

Wie kann man diese Beschwerden behandeln?

Durch leichte körperliche Aktivität können die leichten Beschwerden während der Wechseljahre „behandelt“ werden, aber auch eine Veränderung des Lebensrhythmus sowie Entspannungstechniken können hilfreich sein. Eine weitere Hilfe ist es, wenn man pflanzliche Arzneimittel einnimmt wie beispielsweise: Mönchspfeffer, sibirischen Rhabarber oder Traubensilberkerze. Wenn man als Frau unter heftigen Beschwerden leidet, dann hat man auch die Möglichkeit sich einer hormonellen Therapie zu unterziehen, die dann den Symptomen entgegenwirkt und einem die Lebensqualität zurückgibt.

Die natürliche Unterstützung

Befindet man sich in den Wechseljahren, dann ist es empfehlenswert, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und zudem dem Körper ausreichendend Kalzium und Vitamin D zuzuführen. Denn das Risiko an Osteoporose zu erkranken steigt, durch die reduzierte Produktion von Östrogen und Progesteron.

Das Vitamin C dient dazu, die Hitzewallungen zu bekämpfen und trägt auch dazu bei, das Immunsystem zu steigern. Auch die Schlaflosigkeit kann damit bekämpft werden. Hervorragende Quellen für diese Nährstoffe sind beispielsweise Quark, Milchprodukte, Bananen, Spinat, Avocados und Bananen.

Die Yamswurzel – der Ausgleich von Progesteron und Östrogen

Die Yamswurzel ist bereits seit uralten Zeiten ein bekanntes Mittel zur Linderung der Wechseljahrsbeschwerden. Selbst neueste Studien bestätigen, dass diese Wurzel ähnliche Wirkung entfaltet wie Progesteron und Östrogen, durch den in ihr enthaltenen Wirkstoff Diosgenin. Es wurden bisher durch keine Studie Nebenwirkungen bzw. negative Seiteneffekte festgestellt werden, selbst nicht bei einer Langzeitanwendung.

Bildnachweis: highwaystarz / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):