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Wie Anfänger Schulden durch Trading verhindern können

Lesezeit: 2 Minuten Trader steigen in das Geschäft ein, um reich zu werden, aber durch fehlendes Risikomanagement, endet die Trading-Karriere leider oft mit Schulden. Dabei gibt es zahlreiche Optionen dies zu verhindern.

2 min Lesezeit
Wie Anfänger Schulden durch Trading verhindern können

Wie Anfänger Schulden durch Trading verhindern können

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Was ist Trading?

Der englische Begriff bedeutet Handel. Er wird meist verwendet, wenn es um den Handel mit Vermögenswerten an einem öffentlichen Handelsplatz wie der Börse geht. Üblicherweise erfolgt dies über einen Broker, also einen Zwischenhändler, der eine Online-Plattform zur Verfügung stellt.

Gehandelt werden Aktien, Währungen, Kontrakte und Optionen. Sie können beispielsweise anbieten, zu einem bestimmten Termin ein Handelsgut zu einem bestimmten Preis zu liefern und hoffen die Ware vor dem Termin zu einem niedrigeren Preis zu erstehen.

Hohe Gewinne sind für Trader online nur möglich, wenn sie einen Hebel einsetzen. Das heißt, Sie investieren beispielsweise 100 Euro und dürfen dafür Aktien im Wert von 10.000 Euro kaufen. Wenn diese einen Kursgewinn von 10 % einfahren, haben Sie 1.000 Euro verdient. Ein Kursverlust in dieser Höhe bedeutet allerdings, dass Sie 900 Euro zahlen müssen, um den Verlust auszugleichen.

Risiko durch die Wahl des Brokers begrenzen

Wer mit dem online Trading beginnt, sollte sich an Broker halten, die zahlreiche Optionen bieten, um Verluste zu verhindern und sich, wie auf trading-fuer-anfaenger.de empfohlen, auf den Handel mit Forex (ECN) und CFD (Differenzkontrakte) beschränken. Investieren Sie nicht in Terminkontrakte/Futures oder Optionen.

Der Broker sollte ein Demokonto mit einem virtuellen Guthaben zur Verfügung stellen, damit Sie Trading lernen können, ohne echtes Geld einzusetzen. Achtung: Die Übung mit einem solchen Konto reicht nicht aus, um in den Markt einzusteigen. Verschaffen Sie sich unbedingt Hintergrundwissen, um den Aktienhandel zu lernen und Trading Strategien zu entwickeln.

Ein guter Broker animiert Sie nicht, ohne Hintergrundwissen in den Markt einzusteigen. Im Gegenteil er warnt Sie vor möglichen Verlusten. Außerdem bietet er gegen Gebühr an, auf eine Nachschusspflicht zu verzichten, für den Fall, dass Sie mehr als das eingesetzte Kapital verlieren.

Setzen Sie sich klare Grenzen

Rechnen Sie damit, dass sie das eingesetzte Geld verlieren können. Legen Sie einen Höchstbetrag fest, den Sie ins online Trading investieren wollen. Setzen Sie auch ein Limit, bei welchem Kurs Sie auf jeden Fall verkaufen werden. Das gilt sowohl für sinkende Kurse, um Verluste zu minimieren, als auch für steigende, um einen Gewinn zu realisieren.

Lassen Sie die Finger von hoch riskanten Anlagen. Der Handel mit Bitcoins verspricht höchste Gewinne, aber meist fahren Sie damit Verluste ein. Auch Terminkontrakte sind hochriskant. Wenn Sie beispielsweise versprechen 100 Tonnen Rohzucker zu 25.000 Euro zu liefern in dem Vertrauen, dass die Weltmarktpreise sinken, fahren Sie einen hohen Verlust ein, wenn der Preis plötzlich durch die Decke schießt.

Die Notbremse um Verluste zu vermeiden

Ein kluges Risikomanagement, verhindert, dass Ihr Handelskonto einen negativen Saldo aufweist. Dies geschieht über eine Stopp-Order. Bei dem genannten Beispiel, würden die Handelswerte bei einem Kursverlust von 1 % abgestoßen, der durch den Einsatz von 100 Euro gedeckt ist.

Ein Negativsaldoschutz verhindert, dass Ihr Handelskonto negativ abschließt, falls ein rechtzeitiger Verkauf unmöglich ist. Der Handel über Trading Apps bietet zusätzlich die Option rechtzeitig aktiv in den Handel einzugreifen, beispielsweise falls ein Verkauf ansteht, weil Ihr Einsatz nicht ausreicht, um den Kapitalbedarf zu decken. Sie können rechtzeitig Geld nachzahlen, wenn Sie davon überzeugt sind, dass die Werte wieder steigen werden.

Das Risikomanagement ist natürlich mit Kosten verbunden, daher sind Broker, die diese nicht bieten oft deutlich günstiger. Als Anfänger sollten Sie aber mehr Wert auf das Begrenzen die Risikos legen als auf niedrige Gebühren.

Bildnachweis:  manusapon / stock.adobe.com

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