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Wettkampf: Die richtige Taktik beim Laufen

Lesezeit: < 1 Minute Je länger die Wettkampf-Distanz, desto wichtiger wird die Taktik beim Laufen. Mit einer guten Renneinteilung können Sie gegen Ende des Laufes noch zulegen. Erfahren Sie hier, mit welcher Taktik Sie beim 10 Kilometer-Wettkampf, Halbmarathon und Marathon gut ins Ziel kommen.

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Wettkampf: Die richtige Taktik beim Laufen

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Taktik beim Laufen: 10 Kilometer-Wettkampf
10 Kilometer sind eine Distanz, die Sie durchaus in einer durchgängig hohen Intensität (85 bis mehr als 90 Prozent der maximalen Herzfrequenz) bewältigen. Aufgrund der Kürze der Strecke und der geringen Belastungsdauer müssen Sie sich keine Gedanken um Ihre Glykogenspeicher machen.

Insofern ist die Taktik für den Wettkampf klar: Laufen Sie, so schnell Sie können, allerdings ohne Ihr Pulver frühzeitig zu verschießen. Auf der zweiten Streckenhälfte sollten Sie immer noch ein wenig zulegen können. Wenn Sie mit einer Pulsuhr laufen, sollten Sie ein Herzfrequenzlimit festlegen, das Sie auf den ersten 5 bis 7 Kilometern nicht überschreiten. Fühlen Sie sich danach noch gut, können Sie auch darüber hinaus gehen. Rückt das Ziel in Reichweite, können Sie dann alles aus sich herausholen.

Taktik beim Laufen: Halbmarathon
Auch beim Halbmarathon für die erste Streckenhälfte ein Pulslimit setzen, das ungefähr bei 85 Prozent Ihrer maximalen Herzfrequenz liegt. Vertrauen Sie auf Ihr Gefühl, laufen Sie nur so schnell, wie es Ihnen gut tut. Jeder Kilometer ist ausgeschildert, daher können Sie bequem Ihre Durchgangszeiten kontrollieren.

Verfallen Sie nicht in Nervosität, wenn Sie bei einer Zwischenzeit langsamer sind als geplant. Das Rennen ist so lang, dass Sie ein paar Sekunden Zeitverlust bequem auch über mehrere Kilometer gutmachen können.

Taktik beim Laufen: Marathon
Um mit Ihren begrenzten Glykogenreserven hauszuhalten, sollten Sie bei einem Marathon versuchen, möglichst lange im Fettstoffwechselbereich zu laufen. Starten Sie auf den ersten 10, 15 Kilometern im Bereich von 75 bis 80 Prozent Ihrer maximalen Herzfrequenz.

Steigern Sie sich im Verlauf des Rennens je nach Gefühl dann auf bis zu 85 Prozent. Wie beim 10 Kilometer-Wettkampf und beim Halbmarathon, gilt auch hier, dass Sie in der zweiten Hälfte des Rennens noch zulegen können sollten. Der Vorteil beim Marathon: Aufgrund der Länge der Distanz haben Sie genug Zeit, Ihren Rhythmus zu suchen und zu finden.

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