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Wetterfeste Bergenie als Bodendecker nutzen

Lesezeit: 1 Minute Manch Gärtner sucht robuste Pflanzen für einen Garten, der schön und gleichzeitig pflegeleicht ist. Die Bergenie (Bergenia cordifolia) ist eine solche Pflanze. Sie trumpft gleich mit mehreren Pluspunkten auf. Lesen Sie, wie Sie Bergenien als Bodendecker nutzen.

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Wetterfeste Bergenie als Bodendecker nutzen

Wetterfeste Bergenie als Bodendecker nutzen

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Die wetterfeste Bergenie treibt ihre hübschen Blüten schon im zeitigen Frühjahr in die Höhe und mit immergrünen Blättern bedeckt sie das ganze Jahr den Boden. Die großen, runden Blätter sind kräftig dunkelgrün, färben sich in der kalten Jahreszeit aber auch rötlich. Ihre ausgeprägten Konturen bilden einen schönen Kontrast zu anderen Pflanzen, wie zum Beispiel Yucca-Plamen.

Bergenien für halbschattige und sonnige Plätze

Pflanzen Sie Bergenien ruhig an einen halbschattigen Platz. Sie können aber auch in voller Sonne stehen. Gerade an einem trockenen und windigen Standort erweisen sie sich als ausgesprochen robust. Dann wachsen sie allerdings sehr langsam. In einem feuchten und humosen Boden bedeckt die Bergenie dagegen bald den Boden und breitet sich willig aus. Im April erscheinen rosafarbene Blüten auf roten Stielen.

Wie und wann pflanzen Sie die Bergenie?

Im Frühjahr, nach der Blüte, ist die beste Pflanzzeit. Setzen Sie Bergenien im Abstand von 40 Zentimetern und in Dreiergruppen. Dann bilden sie einen hübschen Blickfang. Früher wurden sie gerne als Wegbegrenzung gepflanzt. Das geht jedoch nur bei breiten Wegen, denn Pflanzen, die geknickt und beschädigt werden, erholen sich nicht wieder. Verwelkte Blüten und Blätter können Sie ausknipsen.

Vermehrung

Vermehrt wird die Bergenie durch ihre sich ausbreitenden Rhizome. Die Pflanze lässt sich gut teilen. Wenn der Boden unter einer Bergenie zu humos ist, bildet sie sogenanntes weiches Wachstum. Dieses kann dem Frost zum Opfer fallen. Es ist also besser, wenn die Bergenie auf magerem Boden wächst. Alle vier bis fünf Jahre können Sie Bergenien teilen und umpflanzen. Manche stehen aber über viele Jahre am gleichen Ort.

Bildnachweis: Andrea M. Trautmann / stock.adobe.com

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