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Wenn nichts mehr geht: Tipps gegen Erschöpfung und Burnout

Lesezeit: 2 Minuten Fühlen Sie sich erschöpft und kraftlos? Ist Ihnen alles zu viel? Reagieren Sie jetzt früh genug, damit Sie nicht in das Burnout-Syndrom abrutschen. Und selbst wenn es doch geschehen ist, dass Sie scheinbar in einer Sackgasse gelandet sind: Es gibt effektive Wege, wie Sie Ihr Leben neu gestalten und sich wieder wohlfühlen.

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Wenn nichts mehr geht: Tipps gegen Erschöpfung und Burnout

Wenn nichts mehr geht: Tipps gegen Erschöpfung und Burnout

Lesezeit: 2 Minuten

Warnzeichen rechtzeitig erkennen

Manchmal kommt es schleichend: Das Arbeitstempo wird immer weiter erhöht und der Zeitdruck schürt die Angst, die gestellten Aufgaben nicht mehr zu schaffen. Und irgendwann geht es nicht mehr weiter, Schlaflosigkeit und Antriebslosigkeit werden immer stärker. Nennen Sie es einfach nur zu viel Stress – aber vielleicht steckt noch viel mehr dahinter. Neben der körperlichen Erschöpfung geht es vor allem um seelischen Druck, die Suche nach Anerkennung, Konflikte und Leistungsdruck.

Überprüfen Sie sich selbst:

  • Haben Sie in letzter Zeit ohne Pause gearbeitet?
  • Leiden Sie konstant unter Zeitdruck?
  • Waren Sie dabei überaktiv und erledigen mehrere Aufgaben gleichzeitig?
  • Können Sie Ruhe nicht ertragen?
  • Haben Sie auf Erholung und Entspannung verzichtet?
  • Ist bei Ihnen der Begriff „Feierabend“ eher negativ belegt?
  • Haben Sie keine Rücksicht auf Ihre Bedürfnisse genommen?
  • Verdrängen Sie Misserfolge?
  • Sind Ihre sozialen Kontakte in letzter Zeit immer weniger geworden?
  • Sind Sie erschöpft, fühlen Sie sich müde?
  • Neigen Sie dazu, Trost im Alkohol und/oder Essen zu suchen?
  • Rauchen Sie mehr?
  • Haben Sie öfter Heißhungerattacken?
  • Leiden Sie unter Konzentrationsmangel?
  • Haben Sie Schlafstörungen oder leiden Sie unter Albträumen?
  • Sind Sie antriebslos – oder haben Sie Angst, Ihre Aufgaben nicht mehr erledigen zu können?
  • Haben Sie Magenprobleme?
  • Leiden Sie unter Muskel- und/oder Gelenkschmerzen?
  • Haben Sie häufig Kopf- und/oder Rückenschmerzen?

Wenn Sie zu einem großen Teil diese Fragen mit ja beantworten, sollten Ihre Alarmglocken klingeln. Holen Sie sich Unterstützung! Es gibt genug Ärzte, Therapeuten und Berater, die sich auf das Thema spezialisiert haben.

Ziehen Sie die Notbremse

Wenn Sie sich noch nicht komplett im Burnout befinden ist eine erste Hilfe, erst einmal Distanz zu gewinnen, die eigenen Stressoren kennenzulernen und für sich passende Entspannungsmethoden zu finden. Genauso wichtig ist die Entwicklung eines ganz persönlichen Stress-, Zeit- und Konfliktmanagements und möglichst eine psychologische Beratung oder Therapie. Denn es geht darum, sich wieder selbst gewahr zu werden sowie seine eigenen Grenzen zu erkennen und diese auch konsequent zu ziehen.

Es hört sich so einfach an, fällt aber oft schwer: Geben Sie sich selbst Zeit für Pausen, hören Sie entspannende Musik, lernen Sie, bewusst zu atmen. Und auch hier wieder der Klassiker: Bewegung! Denn körperliche Betätigung hilft beim Stressabbau. Ansonsten: Gönnen Sie sich, einfach einmal mit Freunden eine gute Zeit zu haben. Genießen Sie das Leben!

Der Ausweg, wenn nichts mehr möglich scheint

Und wenn es doch geschehen ist und das Erschöpfungssyndrom unerträglich ist? Steigen Sie aus, lassen Sie sich helfen. Es gibt hervorragende Reha-Kliniken, die sich unter anderem mit diesem Syndrom beschäftigen. Ihr Allgemeinarzt und eine kleine Recherche nach dem passenden Ort können Ihnen helfen. Hier werden oftmals Schulmedizin, Naturheilkunde, Psychotherapie, Entspannungstrainings und Ernährungscoaching kombiniert. Der gesamte Lebensstil wird überprüft und optimiert. So bekommen Sie die Erkrankung ganzheitlich in den Griff und erhalten ein individuelles Anti-Burnout-Paket für zu Hause.

Bildnachweis: Prostock-studio / stock.adobe.com

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