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Wenn das Herz ins Stolpern gerät

Lesezeit: < 1 Minute Herzstolpern ist weit verbreitet. Nicht immer muss man sich Sorgen machen, wenn das Herz nicht mehr im Takt schlägt. Denn häufig wird der unrhythmische Herzschlag durch Extrasystolen, also zusätzliche Herzschläge verursacht. Dann kommt das Herz kurz aus dem Takt, was nicht weiter schlimm ist. Treten diese kleinen Rhythmusstörungen häufiger auf, sollte man vorsichtig sein.

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Wenn das Herz ins Stolpern gerät

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Grundsätzlich sind die Extrasystolen, die sich häufig als Herzstolpern bemerkbar machen, nicht gefährlich. Wenn sie direkt wieder verschwinden sind sie harmlos. Ein Arztbesuch ist nicht notwendig.

Man sollte aber das Herzstolpern nicht unterschätzen. Denn wenn das Herz längere Zeit, also Minuten oder Stunden, stolpert, kann das Herz in Mitleidenschaft geraten. Vorsichtig muss man ebenfalls sein, wenn weitere Beschwerden wie beispielsweise Schwindel, Bewusstseinsstörungen oder Atemnot hinzu kommen.

Wenn das der Fall ist, sollte man sich besser beim Arzt eine Fachmeinung einholen. Aufpassen sollte man ebenfalls, wenn das Herz bei bekannten Vorschäden ins Stolpern gerät. Auch dann sollte man besser einen Arzt aufsuchen.

Überprüfen Sie das Herz mit einem EKG
Mit einem EKG oder einer Echokardiographie kann man das Herz überprüfen und feststellen, warum das Herz aus dem Takt gerät und wie gravierend der Schaden ist. Außerdem sollte man den Blutdruck überprüfen. Denn die extra Schläge können den Blutdruck erhöhen und so Schäden verursachen.

In den meisten Fällen stellt sich das Herzstolpern als harmlos heraus, eine Behandlung ist nicht notwendig. Wer kein Risiko eingehen möchte und Herzstolpern vermeiden will, weil die Extrasystolen unangenehm sind, kann sich mit einer extra Portion Kalium dagegen wappnen. Wenn die Beschwerden stressabhängig sind, können Betablocker helfen. Aber bitte nur in geringer Dosis und nur nach Absprache mit dem behandelnden Arzt.

Zusammenfassend kann man sagen: Herzstolpern ist überwiegend harmlos, sofern es nicht länger anhält und nicht mit weiteren Beschwerden verbunden ist. Treten weitere Symptome auf oder liegt bereits ein Herzschaden vor, sollte man es allerdings nicht unterschätzen.

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