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Wellness für die Seele: Sich selbst belohnen

Lesezeit: 2 Minuten Erinnern Sie sich noch, wann Sie sich das letzte Mal selbst belohnen konnten? Wir gönnen uns viel zu selten ein wenig Wellness für die Seele.

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Wellness für die Seele: Sich selbst belohnen

Wellness für die Seele: Sich selbst belohnen

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Sich selbst belohnen für Erfolge

In der Personalführung hat sich das Prinzip Belohnung längst durchgesetzt. Mitarbeiter, die kontinuierlich gute Leistungen bringen, werden durch Sonderzahlungen, Bonussysteme und Zielvereinbarungen motiviert. Obwohl sich langsam die Erkenntnis durchsetzt, dass alleine finanzielle Anreize keinen nachhaltigen Einfluss auf die Leistungen haben, springen doch immer mehr Unternehmen auf die Belohnungsschiene auf.

Belohnung über Bonuskarten, Verwöhn- und Wellness-Angebote allerorten

Der eigentliche Gedanke von Belohnung ist durch die Kommerzialisierung in Vergessenheit geraten. Statt um „Kundenbindung“ ging es den Vätern der Verhaltenstherapie darum, durch gezielten Einsatz von Belohnungen die Lernbereitschaft und Lernerfolge zu fördern.

Allenfalls im Zusammenhang mit „teuren Vergnügungen“ (Kreuzfahrt, Wellness-Wochende etc.) tauchen Aussagen wie „gönnen Sie sich etwas Besonderes“ oder „das haben Sie sich verdient“ auf. Wenn wir uns selbst belohnen, dann aber bitte möglichst kostspielig.

Richtig belohnen und profitieren

Wissen Sie, wie ein Delfintrainer vorgeht? Der gibt seinen Schützlingen nicht nur für jedes gelungene Kunststück einen Fisch, sondern zwischendurch auch mal einen für die gute Laune oder zur Festigung der Beziehung. Hier sind wir viel näher an dem ursprünglichen Gedanken der Leistungsförderung durch Belohnen.

Wie wäre es also, wenn wir uns auch richtig belohnen und so doppelt profitieren? Wenn wir uns zwischendurch auch mal eine kleine Belohnung leisten. Mal für einen Erfolg und mal einfach so, um die Beziehung zu uns selbst zu stärken?

Sich selbst belohnen ist Wellness für die Seele

Effektives Belohnen muss kein Vermögen kosten. Vielfach sind es die Kleinigkeiten, die uns so richtig gut tun. Ab und zu stehle ich mich z. B. weg und gönne mir eine kleine Auszeit bei meinem Lieblingscappuccino und freue mich diebisch, dass ich mich mit einer kleinen Auszeit und meinem Lieblingsgetränk verwöhnen konnte.

Einige meiner Klienten zelebrieren ein Wochenend-Anfangs-Ritual, indem sie sich ihr Lieblingsessen zubereiten, sich ein entspannendes Schaumbad mit Musik und der Lieblingszeitschrift gönnen und ähnliches. Es kommt nicht darauf an, dass wir etwas möglichst Aufwändiges oder Teures genießen, sondern darauf, in welchem Geiste wir uns mit ein wenig Wellness für die Seele verwöhnen.

Viel Spaß beim Verwöhnen, mal als Belohnung, mal einfach so, als Wellness für die Seele!

Bildnachweis: powerstock / stock.adobe.com

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