Haus & Garten Praxistipps

Welcher Zaun ist der richtige für meinen Garten?

Lesezeit: 2 Minuten Wer einen Garten sein Eigen nennt, der grenzt diesen meist gegenüber der Straße und anderen Gärten ab. Dies kann praktische Gründe haben, aber auch nach ästhetischen Gesichtspunkten ausgewählt werden. Mit was für einer Art Zaun man dies am besten macht, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

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Welcher Zaun ist der richtige für meinen Garten?

Welcher Zaun ist der richtige für meinen Garten?

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Vorgaben

Oft kann schon ein Blick in die rechtlichen Vorgaben dafür sorgen, dass die Auswahl des Zauns etwas beschleunigt wird. Manch eine Kommune gibt eine Maximalhöhe vor, die ein Zaun nicht überschreiten darf, etwa um den Nachbarn nicht die Sonne zu nehmen. Aber auch eine Mindesthöhe kann vorgeschrieben sein, etwa wenn der Zaun der Absturzsicherung dienen soll. Meist muss der Zaun auch einen Mindestabstand zur Grenze des Nachbargrundstücks einhalten. In jedem Fall mach es Sinn, sich mit dem Nachbar vorher abzustimmen, um zukünftige Streitigkeiten gar nicht erst entstehen zu lassen.

Die Art des Gartens

Neben dem Zweck, den ein Zaun erfüllen soll, sollten Sie auch die anderen Elemente des Gartens in Ihre Überlegungen miteinbeziehen. Wenn Sie zum Beispiel eher einen naturnahen Garten haben oder einrichten wollen, wirkt ein Holzzaun vermutlich besser als ein Stabmattenzaun. Ist der Garten eher funktional, können befüllbare Gambionen die richtige Wahl sein.

Für welchen Zweck ist der Zaun gedacht?

Ein wesentlicher Punkt, den Sie bedenken sollten, ist der Zweck, den Sie mit dem Zaun erreichen wollen. Dies hängt meist davon ab, wie Sie Ihren Garten nutzen wollen. Oft lohnt es sich auch, einzelne Zaunelemente zu kombinieren. Dies kann besonders dann Sinn ergeben, wenn Sie verschiedene Bereiche des Gartens unterschiedlich nutzen wollen. Wollen Sie die Grenze Ihres Gartens lediglich optisch markieren, genügt oft ein niedriges Zaunelement. Besonders beim Vorgarten ist dies üblich, da bei ihm eine gute Sicht auf das Haus gewünscht sein kann. Umgekehrt kann aber auch ein Sichtschutz gewollt sein. In diesem Fall kann mit einem hohen Zaun das gewünschte Ergebnis erreicht werden. Sollte das Haus an einem Hang liegen, kann ein Zaun – besonders im hinteren Teil des Gartens – auch dazu dienen, etwaige Abstürze zu vermeiden. Vielleicht wollen Sie im Garten auch eine Sportart ausüben, etwa wenn Gäste kommen. Oder Ihre Kinder trainieren für den Fußballverein, vorzugsweise auf Hybridrasen. Dann kann ein hoher Zaun helfen, dass Bälle und anderes Spielmaterial nicht so schnell den Weg in Nachbars Garten finden, um dort etwa Schäden anzurichten.

Welche Pflege erwartet Sie?

Der Pflegeaufwand hängt natürlich von der Wahl des entsprechenden Zauns ab und kann stark variieren. Ein Metallzaun beispielsweise braucht bis auf gelegentliches Säubern wenig bis gar keine Pflege, während ein Holzzaun alle zwei bis drei Jahre gestrichen werden muss. Überlegen Sie also vorher, welchen Aufwand Sie betreiben wollen bzw. können, und denken Sie dabei auch an die Zukunft. Bei einem gemeinsam genutzten Zaun muss die Pflege zudem geklärt sein.

Fazit

Bei der Wahl des richtigen Zauns oder verschiedener Elemente gilt es einige Aspekte zu beachten. Tut man dies, hat man seinen Garten für die nächsten Jahre oder Jahrzehnte optimal begrenzt und kann sich in ihm wohlfühlen.

Bildnachweis: mirsad / stock.adobe.com

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