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Welche Versicherungen sind wirklich sinnvoll?

Lesezeit: 3 Minuten Auch in Deutschland gibt es jede Menge Versicherungen, die man im Laufe des Lebens abschließen kann. Deshalb ist es gar nicht so einfach, in diesem Bereich immer den Überblick zu behalten, und unwichtige von notwendigen Versicherungen zu unterscheiden. Generell gibt es schon viele Menschen, die in ihrem Leben nach einem hohen Maß an Sicherheit streben und auch aus diesem Grund Versicherungen abschließen. Wobei es auch objektiv betrachtet, schon eine Reihe von Versicherungen gibt, die im Laufe des Lebens helfen können, die finanziellen Folgen eines Ereignisses aufzufangen. Generell ist es sinnvoll, sich auch rund um Versicherungen selbst einen groben Überblick zu verschaffen und sich unter Umständen auch einen Fachmann an die Seite zu holen.

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Welche Versicherungen sind wirklich sinnvoll?

Welche Versicherungen sind wirklich sinnvoll?

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Das Leben ist immer mit Risiken verbunden

Wir sind als Menschen immer wieder unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Die Versicherungsbranche ist sich diesem Umstand ebenfalls bewusst. Bei der Einschätzung von unterschiedlichen Risiken setzen die Versicherer eine sogenannte Entscheidungstheorie ein und leiten daraus eine Wahrscheinlichkeit für das Eintreten von solchen negativen Ereignissen ab. Für unser Leben kann der Eintritt eines solchen negativen Ereignisses sehr schmerzhaft sein und im schlimmsten Fall sogar die eigene oder die Existenz von Angehörigen bedrohen. Eine Risikolebensversicherung beispielsweise, sichert Angehörige im Falle des eigenen Ablebens zumindest finanziell ab. Für die Trauerbewältigung eine große Erleichterung, wenn zumindest die Existenz gesichert ist. Aber es muss nicht immer ums Ganze gehen. Es gibt eine ganze Reihe von Versicherungspolicen, die teilweise verpflichtend, teilweise dringend notwendig und teilweise überflüssig sind.

Welche Versicherungen machen tatsächlich Sinn?

Es gibt eine ganze Reihe von größeren Risiken, die die eigene Existenz komplett ins Wanken bringen oder sogar zerstören können. Dazu gehören unter anderem schwere Erkrankungen, ein dauerhafter Verlust des Einkommens oder auch eventuell entstehende Haftpflichtschäden. Daher gibt es auch mindestens drei Versicherungen, die man unbedingt haben sollte, um sich vor einem drohenden finanziellen Absturz bestmöglich zu schützen. Allerdings gibt es auch noch andere Versicherungen, die je nach persönlicher Lebenssituation sinnvoll sein können. So kann etwa eine Berufshaftpflichtversicherung zusätzlich zur privaten Haftpflichtversicherung sehr wichtig sein, wenn man ein Gewerbe betreibt. Als Arbeitnehmer benötigt man dagegen eine solche Berufshaftpflichtversicherung normalerweise nicht.

Die Krankenversicherung

Jeder deutsche Bürger ist dazu verpflichtet, eine Krankenversicherung abzuschließen. Denn diese übernimmt die Kosten etwa für medizinische Behandlungen, Vorsorgeuntersuchungen oder auch notwendige medizinische Operationen. Der Umfang der Leistungen hängt von den jeweiligen Krankenkassen und Policen ab. Grundsätzlich gibt es in Deutschland, aber neben der gesetzlichen Krankenversicherung auch die private Krankenversicherung. Allerdings ist diese nur für bestimmte Gruppen verfügbar. Die Möglichkeit eine private Krankenvollversicherung abzuschließen haben etwa Selbstständige, Beamte oder auch Arbeitnehmer, die bestimmte Einkommensgrenzen überschreiten. Wenn man dagegen in gesetzlich krankenversichert ist, sollte man unbedingt über eine Krankenzusatzversicherung bei einem privaten Versicherer nachdenken. Durch die zusätzlichen Leistungen können die immer größer werdenden Lücken in der gesetzlichen Krankenversicherung geschlossen werden.

Die Privathaftpflichtversicherung

Wenn man eine andere Person schädigt, dann muss man für den entsprechenden Schaden mit dem eigenen Vermögen in voller Höhe leisten. Die Haftung für einen solchen Schaden ist generell nicht begrenzt und kann abhängig vom Schadensereignis richtig teuer und existenzbedrohend werden. Aus diesem Grund sollte jede Person eine private Haftpflichtversicherung abschließen, auch wenn diese nicht verpflichtend ist. Eine entsprechende Police deckt eine ganze Reihe an Risiken ab, die ohne Vorsatz ausgelöst wurden. Handelt es sich hierbei nur um das Fahrrad des Nachbarn, dann wäre man wahrscheinlich in der Lage die Kosten selbst zu tragen. Geht es aber nach einem verschuldeten Unfall um eine dauerhafte Rentenzahlung an den Geschädigten, überstiegt dies schnell die eigenen finanziellen Möglichkeiten.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine Krankenversicherung ist wie bereits angesprochen verpflichtend und der Sinn einer Privathaftpflichtversicherung erschließt sich auch den meisten Leuten. Nicht weniger wichtig ist aber eigentlich auch eine sogenannte Berufsunfähigkeitsversicherung. Denn bei einem kompletten Wegfall des Einkommens durch einen Unfall oder eine Krankheit ist ganz schnell die gesamte Existenz einer Familie bedroht. Es gibt zwar eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente, die vom Grundsatz für solche Situationen angedacht ist, aber in vielen Fällen nicht die erhofften Leistungen bringt.

Die Risikolebensversicherung

Neben den verpflichtenden Versicherungen, sowie den Policen, auf die keinesfalls verzichtet werden sollte, wollen wir an dieser Stelle noch mal die Risikolebensversicherung genauer betrachten. Wie eingangs berichtet, bildet diese Police die finanzielle Absicherung der Angehörigen im Falle eines Ablebens. Man stelle sich hier beispielsweise eine Familie vor, in der der Hauptverdiener wegfällt. Raten für Immobilien oder Autos, die plötzlich nicht mehr bedient werden können, führen unter Umständen schnell dazu, dass die gewohnten Lebensumstände aufgegeben werden müssen. In der Trauerphase wäre dies fatal. Daher liegen die Vorteile einer Risikolebensversicherung klar auf der Hand: Die trauernden Hinterbliebenen sind zumindest nicht mit existenziellen Sorgen belastet. Die Risikolebensversicherung eignet sich aber auch für Alleinstehende. Beispielsweise, um einen Kredit oder ein Unternehmen abzusichern. Dabei ist der Abschluss einer solchen Police denkbar einfach. Je nach Anbieter beginnen die monatlichen Beiträge schon unter 5 EUR. Abhängig von Beitragshöhe ergeben sich dann Auszahlungssummen, die im Fall der Fälle unter vorher vereinbarten Bedingungen ausgezahlt werden.

Bildnachweis: REDPIXEL / stock.adobe.com

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