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Welche Medikamente können Ihre Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen?

Lesezeit: < 1 Minute Gehören Sie auch zu den vielen Menschen, die regelmäßig ein Auto, ein Motorrad oder ein Fahrrad lenken? Planen Sie eine Urlaubsreise und sitzen Sie selbst am Steuer? Nehmen Sie Medikamente und wissen Sie nicht, ob das Arzneimittel Ihre Fahrtüchtigkeit beeinflusst? Dann sollten Sie meinen Artikel lesen. Hier erfahren Sie, welche Medikamente Ihre Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen können.

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Welche Medikamente können Ihre Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen?

Welche Medikamente können Ihre Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen?

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Auch frei verkäufliche Medikamente können Ihre Fahrtüchtigkeit beeinflussen

Rezeptpflichtige Arzneimittel sind stärker – deshalb benötigt man ja auch ein Rezept – und frei verkäufliche Mittel sind harmlos – deshalb sind sie rezeptfrei: so denken viele Menschen. Doch leider trifft diese Meinung oft nicht zu. Schon relativ harmlose Arzneimittel – wie zum Beispiel bestimmte Augentropfen – können Ihre Sehfähigkeit und damit Ihre Fahrtüchtigkeit soweit beeinträchtigen, dass Sie ein Fahrzeug nicht lenken dürfen. Tun Sie es trotzdem, tragen Sie eine Mitschuld, wenn ein Unfall geschieht, auch wenn Sie im eigentlichen Sinne nicht der Unfallverursacher sind.

Welche Medikamente können Ihre Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen?

  • Schlafmittel
  • Beruhigungsmittel
  • Schmerzmittel
  • Narkosemittel
  • Erkältungs- und Grippemittel
  • Mittel gegen Husten
  • Augentropfen und Augensalben
  • Blutdrucksenker
  • Kreislaufmittel
  • Migränemittel
  • Arzneimittel gegen Allergien
  • Medikamente gegen Depressionen und Psychosen
  • Arzneimittel gegen Epilepsie
  • Diabetes-Medikamente

Welche Nebenwirkungen könnten Sie nach der Einnahme dieser Medikamente spüren?

  • Sehstörungen
  • Müdigkeit
  • Benommenheit
  • Unwohlsein
  • Schwindel
  • innere Unruhe
  • Übelkeit
  • verminderte Reaktionsfähigkeit
  • Fahrunsicherheit

Das sollten Sie beachten, damit Sie trotz Medikamenteneinnahme sicher ans Ziel kommen:

  • Lesen Sie immer den Beipackzettel eines Medikamentes sorgfältig durch. Darin muss erkennbar sein, ob das Medikament Ihre Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen kann.
  • Informieren Sie sich im Zweifelsfall bei Ihrem Arzt oder Apotheker, ob Sie nach der Einnahme des Medikamentes noch fahren dürfen.
  • Beachten Sie die Wechselwirkungen, wenn Sie mehrere Arzneimittel einnehmen müssen.
  • Nehmen Sie Medikamente grundsätzlich nicht mit Alkohol ein.
  • Halten Sie sich an die Dosierung auf dem Beipackzettel oder die Einnahmevorschrift Ihres Arztes oder Apothekers.
  • Falls Sie das Gefühl haben, dass durch die Medikamenteneinnahme Ihre Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt ist, sollten Sie sich nicht ans Steuer setzen.

Tipp: Wenn Sie abends ein Schlafmittel eingenommen haben, kann das Arzneimittel noch am nächsten Morgen nachwirken. Wenn Sie morgens Auto fahren müssen, sollten Sie nach Möglichkeit am Vorabend kein Schlafmittel einnehmen.

Bildnachweis: neirfy / stock.adobe.com

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