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Welche Heilmittel helfen bei Bauchweh bei Kindern?

Lesezeit: 2 Minuten Bauchweh ist bei Kindern häufiger Ausdruck für Unwohlsein. Der Übergang zu echten Verdauungsproblemen ist fließend. Lernen Sie hier ein paar Heilpflanzen zur Unterstützung der Verdauung Ihres Kindes kennen, das Ganze gewürzt mit ein paar Vorschlägen zu Ernährung und Mahlzeiten.

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Welche Heilmittel helfen bei Bauchweh bei Kindern?

Welche Heilmittel helfen bei Bauchweh bei Kindern?

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Im Prinzip ist jede Befindlichkeitsstörung bei Kindern Bauchweh. Kein Wunder, leben diese wunderbaren Menschen doch vor allem aus dem Bauch. Ihre genialen und kreativen Einfälle und Aktionen überraschen mich kopfgesteuertes Wesen immer wieder aufs Neue. Wenn es also mal nicht so läuft schlägt sich das auf den Bauch nieder, in Form von Krämpfen, Durchfall oder Verstopfung. Sensible Kinder sind da oft anfälliger.

Verzichten Sie auf Zucker und Kuhmilch

Hier sollte auf Zucker und Kuhmilch weitgehend verzichtet werden. Aber bitte die Ausnahmen zulassen und genießen! Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Mahlzeit im besten Sinne. Eine Zeit der Ruhe und des gemeinsamen Essens. Kinder lernen dabei vom Beispiel der Erwachsenen. Gerade unsere Zappelphilippe dürfen auch mal aufstehen, aber gegessen wird eben am Tisch und nicht irgendwo und nicht nebenbei.

Es wird erfahrungsgemäß eine Zeit dauern, aber die Kinder werden diese Zeit auf Ihre Art genauso genießen und besser verdauen. Ein kleines Teeritual vor dem Essen stimmt die Verdauungsorgane auf ihre Arbeit ein. Besonders wenn es der eigene „Spezialzaubertee“ ist, der da getrunken werden darf.

Heilpflanzen zur Unterstützung der kindlichen Verdauung

Eine wichtige Pflanze ist das Gänsefingerkraut, ein unscheinbares, vergessenes Rosengewächs. Es entkrampft und stabilisiert die Verdauungsschleimhaut. Es soll auch – mitgekocht – die Milch verträglicher machen. Kamillen setze ich dagegen eher selten ein, immer dann, wenn wirklich Krämpfe vorliegen, z.B. bei der Zahnung.

Ein allgemeiner Verdauungstee braucht aber keine Kamille, gleiches gilt für die Pfefferminze, die einfach zu stark ist. Besser die sanfte Verwandte, die Melisse, die aber leider nur höchst selten in guter Qualität zu bekommen ist. Da hilft der Anbau im eigenen Garten. Melisse wächst dankbar und verbreitet sich rasch. Gut passend sind dagegen Fenchel und seine Verwandten wie Anis und Kümmel. Ein wenig Thymian desinfiziert und verbessert die Eiweißverdauung. Orangenschalen und Ringelblumen runden das Ganze ab.

Als Rezept sieht das dann so aus:

Ringelblumen 2 g

Thymian 3g

Orangenschalen 10g

Gänsefingerkraut 15g

Fenchel 20g

Dieser Tee wird in der Regel gerne getrunken, kann bei Bedarf gesüßt werden. Bei Säuglingen am besten mit Agavendicksaft, keinen Honig verwenden. Ein Teelöffel auf ein Fläschchen Tee über den Tag trinken.

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Bildnachweis: Imcsike / stock.adobe.com

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