Naturheilkunde Praxistipps

Welche Hausmittel helfen bei Mandelentzündungen?

Lesezeit: 2 Minuten Eine Mandelentzündung ist eine Streptokokken-Infektion, die unbedingt mit Antibiotika behandelt werden muss. Dennoch können Sie mithilfe von einfachen Hausmitteln aus der Naturheilkunde die unangenehmen Symptome der Entzündung lindern.

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Welche Hausmittel helfen bei Mandelentzündungen?

Welche Hausmittel helfen bei Mandelentzündungen?

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Eine akute Mandelentzündung lässt sich gut erkennen, da die Schmerzen meist auf den Rachen-Gaumen-Bereich beschränkt sind und sich vor allem beim Schlucken und Gähnen bemerkbar machen. Zudem sind die Rachenmandeln rot und geschwollen, im fortgeschrittenen Stadium auch durch Eiter weißlich gefleckt. Die Schmerzen können sich auf die Ohren ausweiten, die Lymphknoten unter dem Kiefer können anschwellen und ebenfalls wehtun. Zu Schluckbeschwerden kommt oft ein allgemeines Krankheitsgefühl mit Schwäche, Fieber und Kopfschmerzen hinzu.

Mandelentzündungen immer vom Arzt behandeln lassen

Wenn Sie den Verdacht haben, unter einer eitrigen Mandelentzündung zu leiden, sollten Sie damit zum Hausarzt gehen. Er kennt die Symptome gut und wird sie mit Antibiotika behandeln. Wenn die bakterielle Infektion nicht behandelt wird, können sich Spätfolgen wie Rheumatisches Fieber, Herzerkrankungen und Gelenkprobleme einstellen. Außerdem klärt der Arzt ab, ob einen andere Erkrankung hinter Ihren Beschwerden stecken könnte, zum Beispiel Pfeiffer‘sches Drüsenfieber, Scharlach oder Diphterie.

Lesen Sie mehr zur Anwendung von Hausmitteln in dem Ratgeber: Die besten Hausmittel von A bis Z

Diese Hausmittel lindern Mandelentzündungen

Zuhause können Sie sich zusätzlich mit Hausmitteln behandeln. Zunächst sollten Sie sich die Ruhe gönnen, die Ihr Körper einfordert. Kämpfen Sie nicht gegen die Schwäche und Müdigkeit an, sondern akzeptieren Sie, dass Sie im Moment keine Hochleistungen erbringen können. Strengen Sie sich während einer Infektion an, könnten weitere Komplikationen auftreten. Gegen die Halsschmerzen können Sie mit Salbeitee gurgeln. Behalten Sie den Tee eine Weile im Mund, damit er besser wirken kann, bevor Sie ihn wieder ausspucken.

Hilfreich sind auch warme Halswickel. Für einen lauwarmen Essigumschlag geben Sie einen Schuss Essig auf eine Tasse warmes (kein heißes!) Wasser. Befeuchten Sie einen großen Waschlappen mit der Mischung und legen Sie ihn um den Hals. Wickeln Sie ein Handtuch oder ein Baumwolltuch um den Hals, damit das feuchte Tuch hält und warm bleibt. Wiederholen Sie den Vorgang, wenn der Wickel kalt geworden ist.

Bei Fieber kühle Halswickel machen

Wenn Sie Fieber haben, ist Ihnen ein kühler Wickel vielleicht angenehmer. Verwenden Sie dafür Quark mit einem Schuss Essig und streichen Sie die Masse zwei Zentimeter dick auf ein nasses Leinen-oder Baumwolltuch, zum Beispiel ein Geschirrhandtuch. Legen Sie das Tuch mit der Quarkseite um den Hals und befestigen Sie es mit einem Schal. Der Wickel sollte etwa eine Stunde einwirken, bis er Körpertemperatur angenommen hat.

Dampfbäder gegen Beschwerden einer Mandelentzündung

Zwischendurch kann Ihnen auch ein Dampfbad mit Kamillenblüten helfen, die Entzündung im Hals zu lindern. Geben Sie zwei Hände voll Kamillenblüten in einen Liter kochendes Wasser, das sich in einem Topf oder einer Schale befindet. Atmen Sie die Dämpfe ein. Wenn es  Ihnen nicht zu unangenehm ist, legen Sie noch ein Tuch über Kopf und Schüssel, damit die Dämpfe konzentrierter bleiben. Bei hohem Fieber oder Kopfschmerzen wählen Sie besser die erste Variante.

Mehr zu Hausmitteln gegen Mandelentzündungen lesen Sie in einem Artikel über Naturheilkunde.

Bildnachweis: M.Dörr & M.Frommherz / stock.adobe.com

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