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Welche Antlitzzeichen weisen auf das Schüßlersalz Nr.5, Kalium phosphoricum, hin?

Lesezeit: 2 Minuten Das fünfte Schüßler-Salz ist das Kalium phosphoricum, welches auch phosphorsaures Kalium oder Kaliumphosphat genannt wird. Dieses anorganische Mineralsalz ist in den Gehirnzellen, den Nerven- und Muskelzellen sowie in den Erythrozyten (rote Blutkörperchen) und der Lymphflüssigkeit enthalten. Bei welchen Antlitzzeichen ist Kalium phosphoricum angezeigt?

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Welche Antlitzzeichen weisen auf das Schüßlersalz Nr.5, Kalium phosphoricum, hin?

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Kalium phosphoricum wird zu Recht als Nervenmineralsalz bezeichnet, da es hauptsächlich auf das vegetative Nervensystem einwirkt. Dies wiederum überwacht und steuert lebenswichtige Funktionen, die so genannten Vitalfunktionen wie Atmung, Stoffwechsel und Verdauung. Es werden auch einzelne Organe und Organsysteme kontrolliert und gesteuert. Das vegetative Nervensystem wird in das sympathische und parasympathische Nervensystem eingeteilt.

Welche Antlitzzeichen weisen auf Kalium phosphoricum hin?

Fehlt dieses wichtige Schüßlersalz im Organismus bzw. liegt ein Mangel vor, dann werden körperliche, seelische und geistige Leistungsfähigkeiten herabgesetzt. Somit stellen sich Erschöpfungszustände, Verstimmungen bis hin zu Depressionen ein. Es ist also das Stärkungsmineralsalz und fließt direkt in die Zellen für die Energiegewinnung.

Liegt ein Mangel dieses Schüßlersalzes vor, so kann dies an der aschgrauen Haut, die sich hauptsächlich am Kinn wiederspiegelt erkannt werden. Die Kinnpartie zieht so aus, als hätte man sie mit Asche bestrichen. Es stellen sich asch-schmutzig wirkende untere Augenlider ein. Die Person macht einen schmutzigen und ungewaschenen Eindruck.

Ist der Mineralsalzmangel bereits chronisch, findet man eingefallene Schläfen wieder. Die Zunge sieht aus als hätte man sie mit Senf bestrichen, also bräunlich und trocken. Es kommt zu einem schlechten Atem, der nach Fäulnis und Zersetzung riecht. Es tritt eine Zahnfleischentzündung, eine so genannte Gingivitis mit anschließendem Zahnfleischbluten auf.

Es kommt beim Mangel dieses Schüßlersalzes zur Muskelschwäche. Diese Muskelschwäche bezieht sich überwiegend auf den Harnblasen- und Darmschließmuskel. Also kommt es zur Inkontinenz und zur Schwäche des Afterschließmuskels mit seinen Folgen. 

Weitere Antlitzzeichen

Durch die Erschöpfungszustände kommt es zu unruhigen Händen und zu einem fast unstillbaren Ruhebedürfnis für den Organismus, der Seele und des Geistes. Jegliche Arbeit, sei sie geistig oder gar körperlich führen sehr schnell zu diesen Erschöpfungszuständen. Es kommt hierdurch zu Gedächtnis- und Konzentrationsschwächen. Hieraus resultiert dann eine Antriebslosigkeit bis hin zur Apathie (Teilnahmslosigkeit, Unempfindlichkeit gegenüber äußeren Reizen).

In der Schüßlersalztherapie wirkt dieses Mineralsalz als Sauerstoffüberträger und ist das Fiebermittel, wenn das Fieber über 39 Grad Celsius angestiegen ist. Bei hohen Fieberzuständen sollte man das Schüßlersalz Nr. 5 Kalium phosphoricum im Wechsel mit dem Schüßlersalz Nr. 8 Natrium chloratum einnehmen, da sich diese beiden Schüßlersalze untereinander sehr gut ergänzen.

Alle chronischen Zustände mit faulig, stinkenden Absonderungen brauchen dieses Schüßlersalz. Es wird auch bei Infekten als "innere Antibiose" bezeichnet, da es den Zellzerfall aufhalten kann. Die Beschwerden haben sich über einen längeren Zeitraum langsam entwickelt.

Die beste Einnahmezeit ist die direkt bei oder nach lauten Gemütsäußerungen bzw. während oder nach dem Ertragen von lauten Geräuschen. Bei akuten Nerven- und Muskelerschöpfungen werden 2- 4 Tabletten 3 x täglich über einen längeren Zeitraum eingenommen.

Obwohl die Wirkung des Schüßlersalzes in der Regel relativ schnell einsetzt, wird sie energiemäßig rasch vom Organismus auch aufgebraucht. Aus diesem Grund kann es sein, dass man dieses Schüßlersalz sogar über Jahre einnehmen muss, um eine langfristige Besserung zu erzielen.

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