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Welche 10 Medikamente ein großes Missbrauchspotential haben

Lesezeit: < 1 Minute Müssen Sie regelmäßig Medikamente einnehmen? Haben Sie das Gefühl, dass Sie ohne diese Medikamente nicht leben können? Dann kann es sein, dass Sie von diesen Arzneimitteln abhängig sind. Welche Medikamente haben ein hohes Suchtpotential? Wann spricht man von einem Arzneimittelmissbrauch?

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Welche 10 Medikamente ein großes Missbrauchspotential haben

Welche 10 Medikamente ein großes Missbrauchspotential haben

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Wenn Arzneimittel regelmäßig in hohen Dosen eingenommen werden, ohne dass dafür ein besonderer Grund vorliegt, kann man von einem Medikamentenmissbrauch sprechen. Viele Menschen sind davon überzeugt, dass pflanzliche oder nicht verschreibungspflichtige Mittel harmlos sind, aber das ist leider nicht der Fall.

Auch Arzneimittel, die Sie ohne Rezept in der Apotheke kaufen können und die Sie regelmäßig einnehmen, können abhängig machen.

Wann sprechen Fachleute von einem Medikamentenmissbrauch?

Ein Arzneimittelmissbrauch liegt dann vor, wenn Sie Ihre Medikamente in einer Dosierung einnehmen, die über die empfohlene Dosierungsanweisung im Beipackzettel hinausgeht. Dabei ist es nicht ausschlaggebend, ob Ihnen die Medikamente vom Arzt verordnet wurden oder ob Sie die Arzneimittel ohne Rezept in der Apotheke gekauft haben.

Welche Medikamente haben ein hohes Suchtpotenzial?

  • Beruhigungsmittel
  • Schlafmittel
  • angstlösende Arzneimittel
  • Mittel gegen Depressionen
  • Schmerzmittel (frei verkäufliche, rezeptpflichtige und opiathaltige)
  • Hustenmittel mit Codein
  • Aufputschmittel
  • Abführmittel
  • Entwässerungsmittel
  • abschwellende Schnupfenmittel

Diese Symptome könnten für eine Medikamentenabhängigkeit sprechen:

  • Sie haben Entzugserscheinungen, wenn Sie bestimmte Arzneimittel absetzen. Die Symptome des Entzugs können zum Beispiel Kopfschmerzen, Übelkeit, Verstopfung, Gliederschmerzen, Angstzustände, Nervosität und Schlafstörungen sein.
  • Sie reagieren schroff, wenn Sie auf die Einnahme der Medikamente angesprochen werden (z. B. in der Apotheke oder von Ihrer Familie).
  • Sie versuchen, Ihren Arzneimittelkonsum gegenüber Ihrer Familie und Freunden zu verheimlichen.
  • Sie werden ängstlich und unruhig, wenn Sie Ihre Medikamente nicht einnehmen können.
  • Sie haben das Gefühl, ohne die Arzneimittel den Tag nicht überstehen zu können.
  • Sie haben den Verdacht, dass Sie manche Medikamente immer dann benötigen, wenn Sie Probleme (z. B. in der Ehe, während der Arbeit oder in der Schule) haben.

Wenn Sie ganz ehrlich zu sich sind und dann feststellen, dass Sie ein oder mehrere dieser Symptome haben, kann es sein, dass Sie an einer Medikamentenabhängigkeit leiden. Sie sollten in diesem Fall einen Arzt aufsuchen und ihm Ihr Problem schildern.

Bildnachweis: Patrick Daxenbichler / stock.adobe.com

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