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Weihnachtsbräuche: So feiern andere Länder

Lesezeit: 2 Minuten Weihnachten ist jedes Jahr das Gleiche? Hier sind einige Weihnachtsbräuche aus fernen Ländern, die besonders Kindern sehr gefallen, aber auch "für uns Großen" interessant sind. Vielleicht haben Sie Lust, den einen oder anderen Brauch zu übernehmen.

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Weihnachtsbräuche: So feiern andere Länder

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Griechenland: Umzug der Kinder

Das Weihnachtsfest startet in Griechenland mit einer Tradition, die den Kindern besonders viel Freude bereitet: Am 24. Dezember ziehen die Kinder mit Instrumenten, wie Glöckchen, Schellenringen und Trommeln, durch die Straßen ihrer Stadt. Sie gehen von Haus zu Haus und singen „Kalanda“, so genannte Lobgesänge, die den Kindern Glück bringen sollen. Dafür erhalten die Kinder von den Bewohnern kleine Geschenke.

Von der Nacht des 24. Dezembers wird jede Nacht ein Feuer angezündet, das die gesamte Nacht nicht erlöschen darf. Die Weihnachtsfeuer schützen vor „Kalikanzari“, kleinen Kobolden.

Geschenke gibt es in Griechenland erst am 1. Januar, der heilige Vassilius legt in dieser 1. Januarnacht heimlich und leise den Kindern die Geschenke vor das Bett, wenn sie schlafen. Auch die Erwachsenen einer Familie gehen nicht leer aus, sie erhalten gemeinsam einen großen Weihnachtskuchen, in den eine Goldmünze eingebacken ist. Wer die Münze findet, hat das ganze nächste Jahr über Glück.

Mexiko: Eigenes Weihnachtsspiel für Kinder

In der Vorweihnachtszeit gibt es fast täglich ein Feuerwerk. Jedes Feuerwerk beginnt mit einem Umzug mit lauter Musik und den „psadas“, zu denen die Mexikaner bunt kostümiert die Herbergssuche von Maria und Joseph nachspielen. Am 24. Dezember treffen sich alle Familien mit ihren Kindern kurz vor Mitternacht auf dem Kirchvorplatz, dort entfachen die Erwachsenen riesige Freudenfeuer. Nach Mitternacht beginnt der freudige Weihnachtsgottesdienst mit einem Blumentanz, der von den Kindern aufgeführt wird.

Mexikanische Kinder lieben das Weihnachtsspiel „Pinata“, das unserem Topfschlagen ähnelt. Die „Pinata“, ein prachtvoll dekoriertes, bauchiges Tongefäß, das mit Süßigkeiten gefüllt ist, wird am 24. Dezember aufgehängt. Die Kinder versuchen mit verbundenen Augen, das Gefäß mit einem Stock zu zerschlagen, um an die Naschsachen zu gelangen.

Kenia: Die Kinder zeigen sich von ihrer feinsten Seite

Hier tragen die Kinder die Verantwortung, das ganze Haus zu reinigen und festlich zu schmücken. Auch das feierliche Weihnachtsessen, traditionell einen Ziegenbraten, am 25. Dezember müssen die Kinder für ihre ganze Großfamilie zubereiten.

Danach ziehen die Familien von Haus zu Haus, um allen Dorfbewohnern frohe Weihnachten zu wünschen. Niemand geht schnell nach Hause, aus dem Glückwünschen entsteht immer ein großes Fest, bei dem bis zum nächsten Tag zusammen gelacht, getanzt, gesungen und musiziert wird.

Bildnachweis: EMrpize / stock.adobe.c

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