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Weibliche Sexualität: Hyoscyamus – die schamlose Frau

Lesezeit: 1 Minute Kennen Sie Frauen, die einem immer ein wenig mehr erzählen, als man eigentlich wissen möchte? Ohne es selber zu merken, plaudern sie intime Details aus, die oftmals die Schamgrenze des Gegenübers verletzen. Diese Form von verbalem und körperlichen Exhibitionismus verlangt häufig nach der homöopathischen Arznei Hyoscyamus. Welche Merkmale sind noch typisch für das Arzneimittelbild?

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Weibliche Sexualität: Hyoscyamus – die schamlose Frau

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Hyoscyamus und der Sex
Frauen, die dazu neigen Hyoscyamus als homöopathisches Mittel zu benötigen sind intensiv. Sie lieben Sex und leben diesen häufig und hemmungslos aus. Sie haben Freude am Nacktsein, von Kindheit an, liebten sie es nackt durch Wohnung oder Garten zu tanzen.

Hier beginnt, häufig durch das schamöse Verhalten der Erziehungsberechtigten, der Krankheitsverlauf des Hyoscyamus-Mädchens. Durch strenge Reglementierungen unterdrückt sie ihre Lebensfreude und kann dadurch nicht selten auf andere Weise Verhaltensauffällig werden. Zu beobachten sind Hyperaktivität, Schrei- und Beißanfälle.

Hyoscyamus und die Hexen
Das Bilsenkraut, auch Schweinkraut oder Phantasiekraut genannt, wurde von wissenden Frauen im Mittelalter zu einer Paste verrührt, die rauschhafte Zustände hervorrufen konnte. Sie führte zu einer hochgradigen Erregung des zentralen Nervensystems.

Auch die Patientin erleben wir als verwirrt, ruhelos, und aggressiv. Sie tendiert zu einer obzönen Sprache und berichtet von Eifersuchtsattacken. In Hexenprozessen verurteilte Frauen wurde vor der Folter Hyoscyamus verabreicht um sie zu betäuben. Die Frauen fantasierten unter Einwirkung der Droge von Kopulation und fabelhaften Tieren.

Homöopathische Heilung
Kommt eine Frau mit sexuellen Problemen in die Praxis und berichtet Sie zudem noch von einer starken, schmerzhaften Regelblutung? Benutzt sie Formulierungen wie " Ich blute, wie ein Schwein!"? Das kann das ein Hinweis auf Hyoscyamus sein. Diese Arznei kann sowohl übermässige Sexlust ins Gleichgewicht bringen, wie auch den Libidoverlust heilen.

Oft spielt das Thema Scham oder Schamlosigkeit eine Rolle. Der Leidensdruck kann hier durch die Behandlung deutlich verringert werden. Es kommt zu einer Neubewertung und Integration des eigenen Lustempfindens. Lesen Sie Ausführlicheres in Maria Schäfgens "Kommen Sie doch, wie Sie wollen…", zu beziehen im Narayana Verlag.

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