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Wege aus dem Stress: Probleme systematisch lösen

Lesezeit: 2 Minuten Stress ist nicht immer mit zu wenig Zeit gleichzusetzen. Oft verspüren wir Stress besonders dann, wenn wir uns mit einem Problem herumschlagen. Es ist wie ein Hindernis auf dem Weg und muss sinnvoll bewältigt werden.

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Wege aus dem Stress: Probleme systematisch lösen

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Stress: Gedanken fokussieren sich auf eine Sache
Hand aufs Herz, das kennen Sie sicher auch: Die Gedanken fokussieren sich immer wieder auf die gleiche Sache. Ein Problem beschäftigt uns und wir scheinen einfach keine Lösung zu finden.

Das kostet uns nicht nur Kraft, sondern nimmt uns die Konzentration auf die übrigen Dinge des Lebens. Das Problem spukt immer wieder in unserem Alltag herum. Es lässt uns nicht zur Ruhe kommen und programmiert den Körper auf Stress. Statt eine Lösung zu finden, drehen wir uns um das Problem.

Stress: Wir können täglich mehrere Probleme lösen
Dabei lösen wir jeden Tag unzählige Probleme, ohne dies besonders zu bemerken. Manches Problem ist klein und die Lösung leicht. Es erzeugt keinen Stress, weil es zum täglichen Leben gehört. Ein anderes Problem kann so kompliziert sein, dass es uns schier erdrückt. Wir sind voller Stress.

Ein Weg ein solches Problem zu bewältigen, ist ein systematisches Problem-Management.

Stress: Tipps zur Problemlösung
Wenn Sie es satt haben, sich immer wieder den Kopf über die Lösung Ihrer Probleme zu zerbrechen, probieren Sie einfach die folgenden Schritte aus und testen Sie, ob Sie damit zurechtkommen.

Ein Problem effektiv lösen, heißt den Stress im Leben zu reduzieren.

  • Benennen Sie das Problem, das Stress macht, so genau wie möglich. Beispiel: Die Familie braucht mehr Platz.
  • Bestimmen Sie die Situation, den Umstand, das Verhalten oder die Zeiten, die das Problem ausmachen. Beispiel: Die Kinder werden zu groß, um im gleichen Kinderzimmer zu wohnen. Sie streiten viel und das erzeugt Stress in der ganzen Familie. Die Schulnoten leiden unter der engen Hausaufgabensituation. Das macht noch mehr Stress.
  • Schreiben Sie alle Lösungen für Ihr Problem auf, die Ihnen einfallen. Machen Sie sich in diesem Stadium keine Gedanken über die Qualität der Einfälle. Suchen Sie mindestens 10 Lösungen für das Problem. Legen Sie sich keinerlei Schranken auf und gestatten Sie sich kreativ zu sein. Je erfindungsreicher Sie sind, umso besser. Dabei fällt Ihnen sicher auch die ein oder andere Lösung ein, auf die Sie sonst nicht gekommen wären.
  • Prüfen Sie erst jetzt Ihre gefundenen Lösungen zum Problem. Streichen Sie die unrealistischen und die, die Sie nicht mögen.
  • Sortieren Sie die übriggebliebenen Lösungen nach der Reihenfolge Ihrer Machbarkeit und ihrem Nutzen.
  • Entscheiden Sie sich für eine Lösung.
  • Überlegen Sie welche Aktivität die Lösung benötigt.
  • Notieren Sie, wann Sie diese Lösung des Problems angehen können. Beispiel: Am Samstag suche ich in der Zeitung nach angebotenen Wohnungen.
  • Kontrollieren Sie, was aus Ihrem Problem geworden ist. War Ihre Vorgehensweise die Richtige? Würden Sie es beim nächsten Mal ebenso machen? Aus der Erfahrung zu lernen ist wichtig. Das erspart Ihnen eine Menge Stress und stärkt Ihre Lösungs-Kompetenz.

Zugegeben, das Beispiel in diesem Plan ist sicher kein besonders Schwieriges. Es sollte auf einfache Weise klarmachen, wie wichtig es ist, ein Problem klar zu definieren. Wer sich über sein Problem genau bewusst ist, hat es leichter, alle Möglichkeiten zur Lösung zu finden. Er bekommt mehr Durchblick und damit weniger Stress.

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