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Wechseljahrsbeschwerden lindern

Lesezeit: 2 Minuten Wechseljahrsbeschwerden können ziemlich unangenehm und belastend sein. Durch Hormonverschiebungen kommen Körper und Seele aus dem Gleichgewicht. Es gibt viele Maßnahmen, mit denen frau die Symptome lindern kann. Auf eine ärztliche Beratung sollte jedoch nicht verzichtet werden, vor allem bei Vorerkrankungen.

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Wechseljahrsbeschwerden lindern

Wechseljahrsbeschwerden lindern

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Die Wechseljahre sind für viele Frauen eine Herausforderung, da die Umstellung auf eine neue Lebensphase mit Beschwerden verbunden sein kann. In unterschiedlicher Stärke treten Symptome wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, innere Unruhe, Reizbarkeit und Schlafstörungen auf. Die Periode wird unregelmäßig und es kann zu Schmierblutungen kommen. Diese entstehen durch die nachlassende Hormonproduktion von Estrogen und Progesteron.

Wechseljahrsbeschwerden treten oft phasenweise auf

Der Körper versucht den Mangel der Sexualhormone auszugleichen, indem er etwa sechsmal so viel follikelstimulierendes Hormon ausschüttet. Dieser Vorgang geschieht nicht immer gleichmäßig, sondern oft in Etappen, sodass die Beschwerden mal mehr, mal weniger heftig sind. Die Wechseljahre ziehen sich über einen längeren Zeitraum hinweg und treten meist zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr auf. Die Symptome lassen Lauf dieser Phase nach.

Wie Sie die Wechseljahre mit der chinesischen Heilkunde leichter überstehen, lesen Sie in dem Ratgeber: Wechseljahre – Wandlungsjahre

Was tun gegen die lästigen Symptome der Wechseljahre?

Es gibt verschiedene Ansätze, um die unangenehmen Beschwerden zu lindern. Lange Zeit hat man Hormone eingesetzt, die jedoch nicht von jeder Frau gut vertragen werden und zum Teil heftige Nebenwirkungen haben. Zudem wird der natürliche Vorgang der Wechseljahre hinausgezögert, sodass man sich später doch wieder mit den Symptomen konfrontiert sieht. Eine Hormontherapie sollte außerdem nicht zu lange dauern. Frauen, die rauchen, unter Diabetes oder/und Bluthochdruck leiden, dürfen keine Hormontherapie machen.

Pflanzliche Medikamente nicht ohne ärztliche Kontrolle nehmen

Mit einigen pflanzlichen Wirkstoffen kann man Hitzewallungen & Co einigermaßen in den Griff bekommen, aber auch sie haben hormonähnliche Wirkungen, zum Beispiel der Salbei. Er wirkt zwar gut gegen Schweißausbrüche, enthält aber  Phytoestrogene, die hinsichtlich ihrer Neben- und Langzeitwirkungen noch nicht durch Studien überprüft wurden. Die pflanzlichen Hormone sind auch oft in Nahrungsergänzungsmitteln enthalten. Das Institut für Risikobewertung warnt vor der Einnahme größerer Mengen solcher Präparate.

Bei Erkrankungen zuerst den Frauenarzt konsultieren

Wenn Sie unter einer oder mehreren Erkrankungen leiden, sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt sprechen, bevor Sie auf eigene Faust etwas gegen Ihre Beschwerden unternehmen. Er kann Ihnen sagen, welche Methoden oder Mittel für Sie am besten geeignet sind. Sinnvoll sind Maßnahmen, die Körper und Seele ganzheitlich harmonisieren, zum Beispiel Homöopathie, Akupunktur, Akupressur, Ernährungstherapie, Orthomolekular Therapie und Lichttherapie.

Wechseljahrsbeschwerden lindern durch sanfte Bewegung

Sanfte Bewegungsformen wie Tai Chi, Qi Gong und Yoga helfen ebenfalls, den Körper auszubalancieren. Gleichzeitig beugt regelmäßige Bewegung einer Osteoporose vor, die durch den Hormonwechsel leichter entstehen kann. Wer nicht im Lot ist und unter mehreren Wechseljahrsbeschwerden leidet, braucht mehr Zeit für sich selbst, um seine Mitte wieder zu finden. Probieren Sie in Ruhe verschiedene Maßnahmen aus, um etwas für sich zu finden, was Sie erdet.

Mehr Muße für sich selbst

Ob Sie eine kreative oder sportliche Beschäftigung wählen, bei der Sie sich entspannen oder auch austoben können, entscheiden Sie nach Ihren Bedürfnissen. Manchmal hilft es schon, wenn man mehr Zeit für Muße einplant und sich nicht nur für die Familie und den Job verantwortlich fühlt. Das beseitigt nicht unbedingt die Hitzewallungen und die Nervosität, aber Sie können vielleicht gelassener damit umgehen. Durch eine entspannte Einstellung verschwindet der Druck, trotz Beschwerden immer funktionieren zu müssen.

Lesen Sie auch, wie Sie Wechseljahrsbeschwerden homöopathisch behandeln können.

Bildnachweis: Peter Atkins / stock.adobe.com

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