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Wechseljahre und die berühmten Hitzewallungen

Lesezeit: 2 Minuten Die natürlichen Prozesse während der Wechseljahre werden von jeder Frau anders wahrgenommen, verarbeitet und akzeptiert. Während viele Frauen über gar keine bis leichte Beschwerden klagen, fühlen sich andere wiederum erheblich davon gestört, besonders von den Hitzewallungen. Lesen Sie hier, was Sie bei Hitzewallungen in den Wechseljahren tun können.

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Wechseljahre und die berühmten Hitzewallungen

Wechseljahre und die berühmten Hitzewallungen

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Hitzewallungen in den Wechseljahren

Ganz oben auf der Liste der Beschwerden während der Wechseljahre stehen die Hitzewallungen, deren Ursachen bisher nicht vollständig geklärt sind. Eine mögliche Ursache dafür könnte die mehr oder weniger rasche Senkung der Östrogene sein, welche die Steuerung der Körpertemperatur völlig durcheinander bringt.

Allerdings treten Hitzewallungen auch unabhängig von den Wechseljahren auf. Zum Beispiel wenn Sie viel Kaffee trinken, scharf gewürzte Speisen zu sich nehmen oder bestimmte Medikamente einnehmen.

Die Psyche spielt dabei eine große Rolle

Stellen Sie sich vor Sie, kommen gerade von der jährlichen Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt, der Ihnen nach einer Blutuntersuchung vermittelt, dass Sie sich wahrscheinlich in den Wechseljahren befinden. Was in dem Moment in Ihnen vorgeht, ist kaum mit Worten zu beschreiben.

Zu Hause angekommen stellen Sie fest, dass Sie völlig durchgeschwitzt sind, das Gefühl haben, Ihr Gesicht beginnt förmlich zu glühen und das dringende Bedürfnis verspüren, ganz lange zu duschen. Ihre Psyche spielt Ihnen einen Streich. Denn in diesem Fall sind nicht die hormonellen Veränderungen der Wechseljahre schuld, sondern der Fakt, dass Sie sich gerade in diesem Moment unbewusst damit selbst gestresst haben.

Wann treten Hitzewallungen üblicherweise auf?

Hitzewallungen während der Wechseljahre sind vielen Frauen sehr peinlich. Besonders wenn Sie viel in der Öffentlichkeit agieren. Die Angst davor setzt die Frauen zusätzlich unter Stress und das wirkt sich auf den Kreislauf aus.

Wann, ob und in welchem Ausmaß die Hitzewallungen auftreten, ist unterschiedlich. Einige Frauen bekommen davon so gut wie nichts mit und andere sind ständig damit beschäftigt zu duschen und sich mehrmals am Tag, umzuziehen. Die Häufigkeit ist also stark schwankend. Bis zu 30 Wallungen pro Tag können unter Umständen auftreten.

Wie fühlt es sich an?

Abgesehen von starken Schweißausbrüchen zieht sich eine Hitzewallung wie eine Welle von der Brust aufwärts bis zu den Haarspitzen hin. Die Haut färbt sich dabei rot. Im Anschluss verspüren Sie ein eher frostiges Kribbeln auf der Haut. Das Ganze dauert etwa eine bis sechs Minuten.

Was können Sie tun?

  • Trainieren Sie Ihren Kreislauf mit morgendlichen Wechselduschen. Den Abschluss immer mit einer kalten Dusche.
  • Treiben Sie regelmäßig Sport bzw. sorgen Sie für ausreichend Bewegung.
  • Viele Frauen klagen nachts über Schlafprobleme, weil es ihnen entweder zu warm oder zu kalt ist. Hier helfen zwei leichte Decken. Je nachdem legen Sie diese übereinander, wenn Ihnen kalt ist und wenn Ihnen heiß wird, legen Sie die obere Decke einfach zur Seite.
  • Trinken Sie wenig Koffeinhaltiges und bevorzugen Sie eine leichte Ernährung.
  • Ersticken Sie, wenn es möglich ist, die Hitzewallung mit eiskaltem Wasser über Ihre Handgelenke (Pulsgegend) schon im Keim.
  • Eine Behandlung mit Hormonen, in diesem Fall Östrogene, liegen im Ermessen Ihrer Frauenärztin und sollten wirklich das allerletzte Mittel sein.

Bildnachweis: highwaystarz / stock.adobe.com

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