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Wassermelone: Gesunder und vitaminreicher Durstlöscher

Lesezeit: 2 Minuten Die Wassermelone ist wegen ihres hohen Wasser- und niedrigen Zuckergehaltes ein hervorragender Durstlöscher für die warmen Tage. Darüber hinaus hat sie nur wenige Kalorien (158 kJ / 100 g bzw. 37 kcal / 100 g) und ist außerdem noch Nieren reinigend.

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Wassermelone: Gesunder und vitaminreicher Durstlöscher

Wassermelone: Gesunder und vitaminreicher Durstlöscher

Lesezeit: 2 Minuten

Die Wassermelone gehört zur Familie der Kürbisgewächse. Es sind einjährige, am Boden rankende Pflanzen mit 1,5 bis 2 m langen Ranken. Die Blätter der Wassermelone sind sehr groß und stark gefiedert. Die Blüten der Wassermelone sind hellgelb gefärbt.

Hinweis: Damit ist die Wassermelone eigentlich gar keine Frucht, sondern ein Gemüse; denn die Kürbisgewächse und die Früchte dieser Familie gelten als Gemüse. Dennoch wird sie überall wie Obst gehandelt und verzehrt.

Die Form der Wassermelone

Die Wassermelone ist rundlich bis eiförmig, 30 bis 80 cm lang und 20 bis 50 cm dick. Man erkennt die bis zu 20 kg schwere Wassermelone an ihrer glatten, hell- bis dunkelgrünen, marmorierten oder gestreiften Außenrinde.

Das Fruchtfleisch der Wassermelone ist tiefrot oder weinrot, gelblich, weißlich oder grünlich gefärbt. Die – zumindest bei den kernlosen Arten der Wassermelone – wenigen kleinen, braunen oder schwarzen Kerne sind essbar und im Gegensatz zu den Zuckermelonen über das gesamte Fruchtfleisch verteilt.

Woher stammt die Wassermelone?

Ursprünglich kommt die Wassermelone aus dem südlichen Afrika. Die dort noch vorkommenden Wildformen werden von den Eingeborenen Tsamma genannt. Sie dienen ihnen vor allem als Wasserlieferant. Außerdem wird aus dem gerösteten Samen der Wassermelone ein gehaltvoller, proteinreicher Brei hergestellt.

Die Ägypter kultivierten bereits vor 4.000 Jahren Wassermelonen. Im Laufe der Zeit verbreiteten sich die Wassermelonen dann im gesamten angrenzenden Mittelmeergebiet. Etwa im 9. Jahrhundert n. Chr. erscheinen die Wassermelone erstmals in Indien und 200 Jahre später in China.

Schließlich brachten spanische Seefahrer die Wassermelone im 16. Jahrhundert auf den amerikanischen Kontinent. Dort wurde sie vor allem bei den nordamerikanischen Indianern geschätzt und verbreitete sich schnell über den gesamten Kontinent durch die Weitergabe der Samen von Stamm zu Stamm.

Wann bekommt man die grünen Durstlöscher?

Wassermelonen bekommt man von Ende Mai bis in den September. In Europa wird die Wassermelone vor allem in Spanien, Italien, Griechenland und Ungarn angebaut.

In den Wintermonaten wird die Wassermelone vorwiegend aus mittelamerikanischen Anbaugebieten, meist aus Costa Rica, importiert.

Wassermelonen sind hervorragende Durstlöscher

Die Wassermelone ist wegen ihres hohen Wasser- und niedrigen Zuckergehaltes ein hervorragender Durstlöscher für die warmen Tage im Sommer. Darüber hinaus hat sie nur wenige Kalorien (158 kJ / 100 g bzw. 37 kcal / 100 g) und ist außerdem noch Nieren reinigend.

Wassermelonen sind gesund

Von ihrem geringen Kaloriengehalt einmal abgesehen sind Wassermelonen auch sonst sehr gesund.

Einhundert Gramm einer Wassermelone enthalten etwa 91 g Wasser, 0,6 g Eiweiß, 0,4 g Fett, 7,2 g Kohlenhydrate und 0,5 g Ballaststoffe. An Spurenelementen und Vitaminen findet man in der Wassermelone etwa 8 mg Kalzium, 0,2 mg Eisen, 2 mg Natrium, 36,6 RE Vitamin A sowie 9,6 mg Vitamin C.

Das Vitamin A in der Wassermelone regt den Hautstoffwechsel an und Vitamin C hilft der Haut beim Sonnenbaden, sie vor dem Austrocknen zu bewahren und das Bindegewebe zu festigen.

Darüber hinaus verringern das Vitamin A und C und das Beta-Carotin der Wassermelone die Schäden, die durch Stress, Umweltgifte oder Medikamente ausgelöst werden können.

Qualitätsmerkmale

Die Qualität einer bereits auseinander geschnittenen Wassermelone erkennt man vor allem an der Farbe und Konsistenz des Fruchtfleisches. Bei einer ganzen Wassermelone muss man sich auf seine Erfahrung verlassen, denn hier kann man nur durch Klopfen den Reifezustand feststellen. Während unreife Wassermelonen einen metallischen Klang haben, erkennt man eine reife Wassermelone an einem singenden, überreife Wassermelonen an einem eher dumpfen Klang.

Zubereitung einer Wassermelone

Am häufigsten werden Wassermelonen roh gegessen. Hierzu wird die Frucht in Segmente geschnitten. Allerdings wird die Wassermelone auch zu Obstsalaten, Bowlen, Kaltschalen oder Granités verarbeitet.

Bildnachweis: naypong / stock.adobe.com

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