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Was wissen Sie über Psychosomatik?

Lesezeit: 2 Minuten Sie haben den Begriff Psychosomatik schon öfter gehört, vermissen allerdings eine genaue Definition? Wer das Wort erklärt wissen möchte, muss sich den menschlichen Körper als eine Einheit vorstellen.

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Was wissen Sie über Psychosomatik?

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Psychosomatik oder die Macht der Seele

Eine Definition von Psychosomatik lässt sich damit einleiten, dass Körper, Geist und Psyche ein Ganzes darstellen und sich folglich auch gegenseitig beeinflussen. Dabei ist die Rolle der Psyche nicht zu unterschätzen.

Es kann also ganz klar gesagt werden: Was wir denken und fühlen, beeinflusst auch unsere körperliche Gesundheit. Einfach gesagt: fühlen wir uns glücklich und mit uns im Reinen, dann geht es uns auch körperlich besser. Im Gegenzug dazu ist Fakt: leidet die Seele, dann leidet auch der Körper.

Psychosomatik als Krankheit 

Die Definition von Psychosomatik im Hinblick auf Krankheiten umfasst alle Befindlichkeitsstörungen, deren Ursachen sich in psychischen Belastungsstörungen oder anderen Stressfaktoren auf seelischer Ebene suchen lassen. Die Seele selbst schmerzt nicht. Folglich brechen sich Unstimmigkeiten im psychischen Bereich anders Bahn.

Psychosomatische Beschwerden sind weder leicht zu definieren noch immer sofort zu erkennen. Sie haben körperliche Beschwerden, die sich selbst Ihr Hausarzt nicht erklären kann? Dann befassen Sie sich näher mit Ihrer Psyche und erkennen Sie, wie Ihr Körper und Ihre Seele zusammenhängen.

Wenn die Psyche leidet

Im Grunde ist Ihnen die Definition von Psychosomatik nicht fremd. Sie haben sicher schon Äußerungen wie: "Es schlägt mir auf den Magen." "Es geht mir an die Nieren" oder "Mir läuft gleich die Galle über" gehört oder auch selbst gebraucht. Damit haben Sie bereits unbewusst bestätigt oder ausgedrückt, dass psychischer Stress Ihnen körperlich zusetzt.

Hören Sie einmal in sich hinein! Dann werden Sie feststellen, dass Ihnen Stresssituationen Kopfschmerzen, Herzrasen oder Magenprobleme bereiten und dass Sie sich bei Trauer oder Wut hilflos und ausgelaugt fühlen. Die Definition von Psychosomatik macht deutlich, dass Körper und Seele miteinander interagieren und dass eine dauerhafte Stressbelastung die Immunabwehr schwächt und uns viel angreifbarer für körperliche Krankheiten macht.

Worin liegt die Definition der Psychosomatik begründet?

Die Erklärung liegt im ganzheitlichen Denken begründet. Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit und körperliche Beschwerden mit seelischen Ursachen werden als psychosomatische Krankheiten bezeichnet.

Kennen Sie psychosomatische Symptome?

Seelische Probleme gehen uns buchstäblich an die Nieren. Viele seelische Krankheiten bestehen über Jahre hinweg und schwächen unser Immunsystem. Auch die Selbstheilungskräfte können nicht aktiviert werden, wenn Sie sich ständig mit negativen Gedanken belasten. Wenn Sie beim Blick in den Spiegel vermehrt Alterserscheinungen feststellen, dann könnte dies durchaus psychosomatisch sein.

Psychischer Stress verlangsamt die Entgiftungszeit des Körpers. Freie Radikale schwächen die Zellen und Sie wundern sich über Symptome wie Falten und fahle Haut. Wessen Psychosomatik belastet ist, der verkrampft seine Muskulatur. Die Folge sind Verspannungen im Nackenbereich und Rückenschmerzen.

Auch Organe können von psychosomatischen Symptomen befallen sein

Ihnen ist es schwer ums Herz? Dann passen Sie gut auf sich auf und versuchen Sie positiv zu denken. Forscher haben nachgewiesen, dass Symptome wie Stress, Angst und Unzufriedenheit ein höheres Risiko für einen Herzinfarkt in sich bergen als Bluthochdruck und Kettenrauchen. Ärger und Stress schlagen auf den Magen. Dieser reagiert mit einer Überproduktion an Magensäure. Sie erleben die Symptome der Psychosomatik in Form von Übelkeit, Blähungen oder Magengeschwüren.

Bei psychischen Belastungen verändert sich auch die Atmung. Sie atmen flacher und die Lunge bekommt daher weniger Sauerstoff. Dies macht Sie anfälliger für Infektionen. So kann auch eine Lungenentzündung psychische Ursachen haben. Stress lässt Leber und Niere auf Hochtouren arbeiten. Somit kann ebenso eine Nierenentzündung auf die Symptome der Psychosomatik zurückgeführt werden.

Die Symptome der Psychosomatik sind äußerst vielschichtig. Oftmals ist eine Diagnose aufwändig und langwierig. Daher sollten Sie um die Auswirkungen psychischer Belastungen auf Körper und Seele wissen.

Lesen Sie mehr zum Thema Psychosomatik in meinen weiteren Artikeln:

Psychosomatik – die Therapie der Seele

Wie hängen Gefühle und Psychosomatik zusammen?

Sorgen können psychosomatische Probleme auslösen

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