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Was wirklich gegen Nackenschmerzen hilft

Lesezeit: 2 Minuten Ihnen tut der Nacken weh, und auch Ihr Hals und Ihre Schultern schmerzen? Oft steckt eine Verspannung Ihrer Muskulatur hinter Nackenschmerzen. Gegen Nackenschmerzen gibt es unterschiedliche Therapiemethoden: Schulmedizinische Behandlungsmethoden und alternativmedizinische Behandlungsmethoden.

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Was wirklich gegen Nackenschmerzen hilft

Was wirklich gegen Nackenschmerzen hilft

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Was tun bei Nackenschmerzen?

Schulmedizinische Behandlungsmethoden gegen Nackenschmerzen sind Wärme, Krankengymnastik und Chirotherapie.

Mit Wärme gegen Nackenschmerzen

Wenn Muskelverspannungen die Ursache Ihrer Schmerzen sind, ist Wärme die Therapie der ersten Wahl. Wärme lockert Ihre Verspannungen – ob Rotlicht, Fango oder Wärmflasche ist dabei egal. Wenden Sie die Wärmetherapie mehrmals am Tag an. Sollten Sie nach zwei Tage noch keine wesentlichen Verbesserungen bemerken, müssen Sie Ihren Arzt um Rat fragen.

Krankengymnastik gegen Nackenschmerzen

Verspannungen werden oft durch schwach ausgebildete Muskelpartien ausgelöst. Ursache könnte eine falsche Sitzposition am Schreibtisch sein. Mit Hilfe der Krankengymnastik kräftigen Sie vernachlässigte Muskelpartien und „entspannen“ sie. Wichtig dabei ist allerdings Ihr Eigenengagement: Der Arzt verschreibt die Krankengymnastik, ein Krankengymnast zeigt Ihnen die entsprechenden Übungen – nur machen müssen Sie sie natürlich selber.

Chirotherapie

Bei einer Chirotherapie nutzen Ärzte mit entsprechender Ausbildung spezielle Grifftechniken, um Gewebeverspannungen und „blockierte“ Gelenke zu lösen. Chirotherapie gilt bei vielen Ärzten als bewährte Methode, um zum Beispiel harmlose Rückenschmerzen zu beseitigen.

Nackenschmerzen: Alternative Behandlungsmethoden Akupunktur

Ob sich Akupunktur für Ihre Beschwerden wirklich eignet, müssen Sie mit Ihrem Arzt besprechen. Fragen Sie ihn gegebenenfalls, ob er eine solide Akupunkturausbildung hat; Wochenendkurse reichen dafür nicht aus! Wenn Sie Angst vor Nadeln haben, ist Akupunktur definitiv nichts für Sie.

Akupressur

Akupressur folgt dem Gedanken der Akupunktur. Statt Nadeln in die Haut zu stechen, wird jedoch mit Fingerkuppen, Daumen und Handflächen gezielt Druck auf Ihre Meridiane ausgeübt. Akupressur wird von einem speziellen Therapeuten ausgeführt und kann nach entsprechender Schulung auch von Ihnen an sich selber angewandt werden – ein klarer Vorteil dieser Methode. Als Nebenwirkung kann jedoch eine vorübergehende Verschlimmerung der Nackenschmerzen auftreten.

Neuraltherapie

Mit Hilfe von Injektionen eines örtlichen Betäubungsmittels unter Ihre Haut sollen jene „Störfelder“ ausgeschaltet werden, die als die Quelle Ihrer Beschwerden gelten. Neuraltherapie gilt mittlerweile zum Standardrepertoire vieler Orthopäden. Doch auch für die Neuraltherapie gilt: Wenn Sie Angst vor Nadeln haben, ist diese Methode nichts für Sie.
Bildnachweis: vladimirfloyd / stock.adobe.com

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