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Was tun, wenn Ihr Baby hustet?

Lesezeit: 2 Minuten Wenn Ihr Baby hustet, ist das zunächst noch kein alarmierendes Zeichen (außer bei Neugeborenen). Handelt es sich um einen normalen Erkältungshusten, kann dieser gut mit Hausmitteln behandelt werden. Homöopathie hilft auch bei heftigen Bronchitiden. Doch Vorsicht: Was für einen Erwachsenen Medizin ist, kann für einen Säugling oder ein Kleinkind schon viel zu stark wirken.

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Was tun, wenn Ihr Baby hustet?

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Das Baby hustet: Wann muss ich zum Arzt?

Ein Husten muss dann vom Arzt abgeklärt werden, wenn

  • er bei Säuglingen unter 3 Monaten auftritt,
  • Fieber hinzukommt,
  • er länger als zwei Wochen andauert,
  • sich große Schwäche bemerkbar macht
  • Blut im Auswurf ist
  • immer Sie sich Sorgen um Ihr Baby machen.

Auch wenn man ein Pfeifen beim Ausatmen hört, sollte man das Kind genau untersuchen lassen. Lieber hat man die Brust einmal öfter abhören lassen, als einmal zu wenig.

Wenn es sich um einen normalen Erkältungshusten handelt, kann das Kind gut mit Hausmitteln und Homöopathie behandelt werden, ohne dass es gleich mit Antibiotika belastet wird. Wenn sich eine Bronchitis allerdings immer weiter entlang der Luftwege ausbreitet, besteht die Gefahr einer Lungenentzündung.

Hausmittel bei Husten und Bronchitis für Säuglinge und Kleinkinder

Nicht nur Großmütter, auch zahlreiche Webseiten bieten Hausmittel für Husten und Bronchitis an. Doch nicht alles eignet sich auch für die Kleinsten. So dürfen kleine Babys und vor allem Säuglinge nicht mit ätherischen Ölen wie Eukalyptus (z. B. Wick Vaporupp) behandelt werden.

Selbst wenn eine stillende Mutter die eigene Brust mit ätherischen Ölen einreibt, kann dies zu einer Schädigung der Luftwege des Kindes führen. Auch viele selbst gemachte Hustensäfte und Tees sind für kleine Kinder und Babys zu stark. Nicht alles, was aus der Natur kommt, ist harmlos. Auf der sicheren Seite ist man eindeutig mit homöopathischen Mitteln, wenn diese fachmännisch angewendet werden.

Das Baby hustet: Zwiebelhustensaft & Co

Hier ein paar beliebte Hausmittel, die auch für kleine Kinder und Babys geeignet sind:

  • Viel Stillen ist die beste Medizin für Stillkinder.
  • Tee aus Fenchel, Anis, Kümmel kann schon beim ersten Hüsteln gegeben werden.
  • Tee aus Thymian auf die Heizung stellen, um die Luft feucht zu halten (bei Kindern ab 1 Jahr kann man Thymian-Tee auch zum Trinken geben).
  • Zwiebelhustensaft: Zwiebel klein schneiden, mit 1 TL Agavendicksaft (bei Kindern ab 1 Jahr mit Honig) mischen, 2 Stunden stehen lassen, löffelweise verabreichen.
  • Aufgeschnittene Zwiebel neben das Bett stellen oder in einem Säckchen über das Bett hängen (außer Reichweite).
  • Milder Balsam aus Thymian zum Einreiben (z. B. von der Bahnhofsapotheke Kempten). Bei Kindern ab zwei Jahren zusätzlich ein Halstuch mit ein paar Tropfen Thymian-Öl.
  • Wickel mit warmen Kartoffeln, warmem Quark oder in Öl angedünsteten Zwiebeln.
  • Inhalation (mit elektrischem Inhalator) mit Salzwasser oder dünnem Kamillentee.

Homöopathie bei Bronchitis und Husten

Die Behandlung von Babys und Säuglingen mit Homöopathie ist eine der beliebtesten und sichersten Methoden. Hier braucht es allerdings langer Erfahrung oder fachmännischer Begleitung. Eine Selbstbehandlung ist häufig nicht von Erfolg gekrönt, weil die Differenzierung der zahlreichen Mittel äußerst schwierig ist. Gerade bei einer hartnäckigen Bronchitis oder immer wiederkehrendem Husten ist es wichtig, eine gut ausgebildete HomöopathIn aufzusuchen.

Weitere Informationen:

Bildnachweis: Kristin Gründler / stock.adobe.com

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