Essen & Trinken Praxistipps

Was tun, wenn die genetische ‚Ess-Bremse‘ im Alter nachlässt?

Lesezeit: < 1 Minute Das Gen, welches Wissenschaftler gefunden haben, steuert neben dem eigentlichen Hungergefühl auch die Sexualität des Menschen. Mit fortschreitendem Alter verschwindet dieser Steuerungsmechanismus jedoch. Die Folge: das Körpergewicht steigt. Was können Sie tun?

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Was tun, wenn die genetische 'Ess-Bremse' im Alter nachlässt?

Was tun, wenn die genetische ‚Ess-Bremse‘ im Alter nachlässt?

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Fruchtbarkeit macht schlank

Die im menschlichen Gehirn verantwortlichen Nervenzellen steuern auch das Körpergewicht, so die Studie. Frauen nehmen deshalb nach der Menopause zu. Männer nehmen ab 50 auch zu. Nur bei ihnen ist dies ein schleichender Prozess.

Bisher gingen Wissenschaftler von der These aus, dass starkes Übergewicht die Fruchtbarkeit einschränkt. Versuche an Mäusen belegen nun, dass dies auch im Umkehrschluss gilt: weniger Fruchtbarkeit bedeutet steigendes Übergewicht.

Ergebnisse auf den Menschen übertragbar

Dieses bei Mäusen gemessene Phänomen ist auch auf den Menschen projizierbar, denn dieses untersuchte spezielle Gen, sei auch bei Menschen zu finden.

Gefundenes Gen steuert Stoffwechselaktivitäten

Das gefundene Gen, steuert mit einem zusätzlichen Typ von Nervenzellen auch die Stoffwechselaktivität. Diese Nervenzellen informieren nun das menschliche Gehirn über das aktuelle Hungergefühl. Mit zunehmendem Alter fällt dieses Gen dem natürlichen Alterungsprozess zum Opfer.

Natürliches Sättigungsgefühl fällt im Alter weg

Das für das Sättigungsgefühl verantwortliche Gen wird schlichtweg nicht mehr aktiviert. Das natürliche Gefühl satt zu sein, fehlt dadurch. Dies gilt sowohl für Frauen als Männer.

Zusätzliche Studien erforderlich

Die Entdeckung der Forscher, dass Gene und Nervenzellen bei der Gewichtszunahme zusammenspielen, ist für diese zwar neu, aber ob dieser entdeckte Mechanismus den Menschen hilft, die Gewichtszunahme im Alter zu beeinflussen, soll in zusätzlichen Studien untersucht werden

Fazit: Ernähren Sie sich ausgewogen und achten auf Nahrungsmittel mit geringer Nährstoffdichte. Achten Sie jenseits der 50 auf die Anzahl der konsumierten Kalorien und bewegen sich viel im Alltag. Dann schlagen Sie der verschwundenen Ess-Bremse ein kleines Schnippchen.

Bildnachweis: ikostudio / stock.adobe.com

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