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Was tun gegen akuten und chronischen Stress?

Lesezeit: 2 Minuten Es gibt Tage, an denen einfach alles schief läuft und sich die Ereignisse zu allem Überfluss auch noch häufen. Irgendwann kommt der Punkt, an dem man nur noch schreien könnte. Spätestens, wenn Ihr Alltag nur noch aus solchen Tagen besteht, sollten Sie sich überlegen, wie Sie Ihre Zeit besser einteilen können. Die folgenden Tipps sollen Ihnen dabei helfen.

2 min Lesezeit
Was tun gegen akuten und chronischen Stress?

Was tun gegen akuten und chronischen Stress?

Lesezeit: 2 Minuten

Ziehen Sie die Notbremse

Bevor Sie völlig durchdrehen, zusammenbrechen oder nur noch weinen müssen: Ziehen Sie die Notbremse und lassen Sie alles stehen und liegen und zwar sofort! Keine Aufgabe kann so wichtig sein, dass Sie sich keine Pause gönnen dürfen. Wenn Sie gerade allein sind, gehen Sie an die frische Luft und machen Sie einen Spaziergang, der so lange dauern sollte, bis Sie sich beruhigt haben.

Sollte Ihnen eine solche Notfallsituation passieren, während Sie im Büro oder Geschäft sind, bitten Sie Ihre Kollegen, Sie zu vertreten und sagen Sie, dass Ihnen schlecht geworden ist und deshalb an die Luft gehen müssen. Haben Sie zu Hause schreiende Kleinkinder um sich und können sie nicht mehr ertragen, fragen Sie eine Nachbarin, ob sie aufpassen kann oder bitten jemand anderen, zu kommen. Machen Sie deutlich, dass es dringend ist!

Planen Sie Ihren Alltag stressfreier

Spätestens nach einer erneuten Stresssituation sollte Ihnen klar sein, dass es so nicht weiter gehen kann. Suchen Sie sich einen ruhigen Moment am Abend, an dem Sie sich zurückziehen und überlegen können, wie Sie Ihre Tage entschleunigen könnten. Machen Sie sich zunächst eine Liste mit den Tätigkeiten, die Sie üblicherweise pro Tag erledigen. Daran erkennen Sie meist schon, ob Sie sich zu viel vorgenommen haben oder nicht. Überprüfen Sie, welche Aufgaben Sie ganz streichen können, weil sie nicht notwendig sind, zum Beispiel Unterwäsche bügeln oder täglich saugen.

Delegieren Sie Aufgaben an andere

Überlegen Sie, welche Aufgaben Sie delegieren können und scheuen Sie sich nicht, diese auch wirklich an andere Haushaltsmitglieder zu übertragen! Planen Sie großzügige Pausen zwischen Job, Einkaufen, Essen kochen, Büroarbeiten und Kinderbetreuung ein, denn es kommt meistens etwas dazwischen, was sich nicht vermeiden lässt. Sind Sie ganztägig berufstätig, lassen Sie sich auch hier nicht alles aufladen und sagen Sie rechtzeitig „Nein“, bevor Ihnen alles über den Kopf wächst.

Zur Ruhe kommen

Hat sich bei Ihnen einiges angestaut, sollten Sie sich mindestens einen Tag frei nehmen, um zur Ruhe zu kommen. Wenn Sie zu Hause arbeiten und Kinder betreuen, organisieren Sie einen kompetenten Babysitter für den ganzen Tag oder fragen Sie jemanden, der auf Ihre Kinder ohnehin gelegentlich aufpasst. Wenn Sie so kaputt sind, dass Ihnen diese Aktion schon zu viel ist, bitten Sie Ihren Partner, Ihre Freundin, Mutter oder einen anderen Vertrauten, dies für Sie zu übernehmen. Stellen Sie Ihr Telefon und die Türklingel ab, sodass Sie wirklich nicht gestört werden können. Machen Sie den ganzen Tag lang nur das, wozu Sie Lust haben: Lesen, fernsehen, handarbeiten, im Garten liegen oder einfach nur mal schlafen. Faulenzen Sie nach Herzenslust und ohne schlechtes Gewissen, denn die Freizeit steht Ihnen zu!

Stress vorbeugen mit Bewegung

Planen Sie für die Zukunft Pausen für Bewegung ein, zum Beispiel Yoga, Tai Chi, Qi Gong, Feldenkrais etcetera. So können Sie gezielt und aktiv entspannen, sodass Sie in der Lage sind, stressige Situationen leichter zu lösen, bevor diese Sie belasten. Auch Walken, Laufen, Schwimmen und Radfahren eignen sich gut, um abzuschalten.

Wenn Sie Anleitungen zum Üben brauchen, können Sie sich bei YouTube die entsprechenden Techniken anschauen oder bei einem professionellen Online-Fitnessportal ein Training zusammenstellen. Auf diese Weise sparen Sie Zeit sowie lange Wege zu einem Fitnesscenter und können jederzeit so viel oder wenig trainieren, wie Ihnen gut tut.

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Bildnachweis: kieferpix / stock.adobe.com

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