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Was Sie bei der Windows XP Systemwiederherstellung beachten müssen

Lesezeit: 2 Minuten Programme, die dem Computer schaden und ihn nicht fehlerfrei laufen lassen, können mit der Windows XP Systemwiederherstellung entfernt werden. Wie das funktioniert und was Sie dabei alles beachten müssen, lesen Sie in diesem Artikel!

2 min Lesezeit

Was Sie bei der Windows XP Systemwiederherstellung beachten müssen

Lesezeit: 2 Minuten

Mit der Windows XP Systemwiederherstellung können Fehler, die bei der Installation von Treibern
oder Programmen gemacht wurden, ausgebügelt werden. Meistens sind diese Fehler nicht bewusst entstanden, sondern liegen an dem installierten Programm.

Die Deinstallation eines Programms reicht nicht immer aus

Eigentlich richtet gute Software keinen Schaden auf einem Computer an, dennoch kann es passieren, dass der PC nach einer neuen Installation plötzlich langsam oder ungewöhnlich reagiert, Fehler meldet oder manche Anwendungen nicht mehr so wie bisher funktionieren. In diesem Fall hilft es, die Software, die zuletzt installiert wurde, vom Rechner zu nehmen und sie zu deinstallieren.

Da es aber Programme gibt, die sich sehr tief im System einnisten, kann es vorkommen, dass eine Deinstallation nicht genug ist. Für diesen Fall gibt es ein sehr nützliches Feature bei Windows XP und zwar die Systemwiederherstellung. 

So nutzen Sie die Windows XP Systemwiederherstellung

Mit der Systemwiederherstellung kann der PC an den Punkt vor der Installation der problematischen Software zurückgesetzt werden und das Problem sollte sich erledigt haben. Was daran besonders positiv ist, ist dass alle in dieser Zeit gespeicherten Dokumente nicht verloren gehen.

Bei Windows XP die Systemwiederherstellung zu nutzen dauert nur wenige Sekunden. Öffnen Sie zunächst über "Programme" den Reiter "Zubehör" und gehen Sie dann auf "Systemprogramme", "Systemwiederherstellung" und dann in das Dialogfenster. Aktivieren Sie dann die Option "Computer zu einem früheren Zeitpunkt wiederherstellen". Wählen Sie dann den Punkt aus, ab dem Sie das System wiederherstellen möchten. Dabei müssen Sie allerdings bedenken, dass alle Anwendungen, die Sie seit diesem Zeitpunkt auf dem Computer installiert haben, entfernt werden.

Ist Ihre Systemwiederherstellung deaktiviert?

Nach der Bestätigung des Systemwiederherstellungspunktes startet der Rechner automatisch neu und alle Softwareinstallationen, die Probleme gemacht haben, sind verschwunden.

Da die Systemwiederherstellung von Windows XP ziemlich viel Speicherplatz auf der Festplatte in Anspruch nimmt, wird diese Funktion von vielen Tuning-Tools deaktiviert. In der „Systemsteuerung“ können Sie überprüfen, ob das auch auf Ihrem PC der Fall ist.

Mehr zum Thema Windows XP Systemwiederherstellung lesen Sie in diesem Artikel!

So erstellen Sie jederzeit Wiederherstellungspunkte

Wiederherstellungspunkte können jederzeit erstellt werden und sollten konkret benannt werden, zum Beispiel "System vor der Installation von XY". Klicken Sie dann auf Erstellen, zeigt der Assistent eine Zusammenfassung des Punktes mit Beschreibung, Uhrzeit und Datum an. Mit dem Klick auf "Schließen" wird der Vorgang abgeschlossen. Danach können Sie den Computer jederzeit auf genau diesen Stand zu diesem Zeitpunkt zurücksetzen.

Auch im abgesicherten Modus können Sie auf die Windows XP Systemwiederherstellung zugreifen. Drücken Sie während des Hochfahrens "F8", loggen Sie sich dann mit den Administratorrechten ein und starten Sie die Systemwiederherstellung in der Eingabeaufforderung "%systemroot%system32
estore
strui.exe". 

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