Familie Praxistipps

Was kann man mit Kindern im Wald spielen?

Lesezeit: 2 Minuten Der Wald ist ein großer Spielplatz. Mit ein paar Ideen können Sie nicht nur einen Familienspaziergang zu einem Erlebnis für die Kinder machen, sondern auch gleich einen ganzen Kindergeburtstag im Freien feiern.

2 min Lesezeit
Was kann man mit Kindern im Wald spielen?

Was kann man mit Kindern im Wald spielen?

Lesezeit: 2 Minuten

Kinder sollten jeden Tag wenigstens eine Stunde an der frischen Luft verbringen. Am liebsten tollen sie natürlich auf einem Spielplatz herum, aber manchmal steht ein solcher nicht zur Verfügung. Gehen Sie doch mit Ihren Kindern einfach mal auf Entdeckungsreise in die Natur. Sie werden bald merken, dass auch Wald, Feld und Flur ein großer Spielplatz sind.

Ein Spaziergang wird zur Expedition

Kein Kind lässt sich gern mit der Aussicht auf einen langweiligen Spaziergang ins Freie locken. Starten Sie deshalb gemeinsam zu einer Expedition in den Wald. Planen Sie vorab mit Hilfe von Naturführern oder Bastelbüchern, was Sie alles entdecken wollen. Nehmen Sie den Naturführer ruhig mit. Dann können Sie vor Ort auch nachschlagen, wenn Ihnen etwas Unbekanntes begegnet. Zeigen Sie Ihrem Kind, welche schönen Blumen im Wald wachsen und erklären Sie ihm auch, dass es seltene Pflanzen gibt, die unter Naturschutz stehen und nicht abgebrochen werden dürfen.

Der Wald liegt voller Spielmaterialien

Im Wald selbst können Sie verschiedene Spiele veranstalten. Mit Baumzapfen lassen sich Weit- und Zielwürfe machen. In einer Baumreihe kann ein Slalomlauf stattfinden. Wer ist am schnellsten im Ziel? Beim Kinderfest können zwei Mannschaften gegeneinander antreten und zum Beispiel den Slalomlauf mit einem langen Ast absolvieren, an dem alle Mannschaftsmitglieder anfassen müssen. Nehmen Sie zwei Teelöffel mit und so können die Kinder den Slalomlauf auch als „Eierlauf“, aber mit Baumzapfen machen.

Naturdomino spielen

Jedes Kind hat eine Viertelstunde Zeit, um sich im Umkreis Materialien zu sammeln. Je nach Anzahl der Kinder sollte jedes Kind zehn bis zwanzig Stücke suchen. Erlaubt ist alles, was herumliegt wie zum Beispiel:

  • Baumzapfen
  • kleine Steine
  • Moos
  • kleine Äste
  • Baumfrüchte wie Eicheln, Kastanien, Bucheckern
  • Blätter
  • Federn

Der Erwachsene legt nun zwei verschiedene Gegenstände auf den Boden. Dann können alle Kinder reihum wie beim Domino anlegen. Zuerst muss ein gleicher Gegenstand angelegt werden und danach ein neuer. Wer zuerst alles untergebracht hat, hat gewonnen. Je nach Alter der Kinder können Sie die Schwierigkeit differenzieren. Beispielsweise dürfen nur Blätter einer Baumart aneinandergelegt werden.

Hörspiele im Wald

Alle Kinder oder die Familie setzen sich im Kreis auf eine Decke, schließen die Augen und konzentrieren sich auf die Geräusche in der Umgebung. Der Jüngste darf beginnen und sagen: „Ich höre was, was ihr nicht hört…“ Er bestimmt danach jemanden, der den Satz fortführen soll. Wer das Geräusch errät, ist als nächster dran. Ansonsten wird reihum geraten. So lernen die Kinder, dass der Wald viele Geräusche verbirgt, die man sonst gar nicht hört, wenn man laut ist.

Suchen und Fühlen

Beauftragen Sie die Kinder, während des Waldspazierganges ein paar Dinge zu sammeln. Jedes Kind erhält eine Tüte, in der es seine Schätze verstauen kann. Seien Sie erfinderisch bei der Formulierung des Suchauftrages: Die Kinder können zum Beispiel folgende Dinge sammeln:

  • etwas Rotes oder Grünes
  • etwas Hartes und Weiches
  • etwas Rundes oder Eckiges
  • etwas Raues oder Glattes
  • etwas Duftendes
  • etwas Schönes
  • drei verschiedene Baumfrüchte
  • verschiedene Blätter
  • etwas Kurioses

Am Ende des Streifzuges werden die Tüten getauscht und die Kinder müssen mit geschlossenen oder verbundenen Augen mit den Händen fühlen, was in der Tüte des anderen ist.

Bildnachweis: Maria Sbytova / stock.adobe.com

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