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Was ist Schuppenflechte und wie Sie es behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Die Schuppenflechte ist eine der häufigsten Hauterkrankungen und äußerst unangenehm. Die Behandlung der Schuppenflechte ist schwierig, die Veranlagung Schuppenflechte zu entwickeln erblich. Dennoch können Sie etwas gegen diese Hauterkrankung tun und das Risiko der Entstehung von Schuppenflechte mit einigen Vorbeugemaßnahmen senken.

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Was ist Schuppenflechte und wie Sie es behandeln

Was ist Schuppenflechte und wie Sie es behandeln

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Was ist Schuppenflechte?

Schuppenflechte, oder auch Psoriasis genannt, gehört zu den häufigsten und schwerwiegenden Dermatosen mit einer erblichen Veranlagung zur Schuppenflechtenbildung. Typische Hautveränderungen bei der Schuppenflechte sind eine weiß-gelb-rötliche Erscheinung der Haut bis hin zu flächig abgegrenzten Entzündungsarealen und Hautverdickungen mit übermäßiger Schuppung der Haut.

Die Schuppenbildung kann den ganzen Körper betreffen oder einzelne Körperregionen, wie die Ellenbogen, die Knie, die Handteller und Nägel, die Fußsohlen, das Gesicht, Körperfalten und die Kopfhaut. Aber die Krankheit beschränkt sich nicht nur auf sichtbare Körperstellen, sondern kann auch die Bindehaut und das Knochengerüst befallen.

Die Ursachen für die Schuppenbildung bei der Schuppenflechte ist eine Abwehrreaktion der Haut durch bestimmte Auslöser oder Reize. Ausgelöst werden die Schübe der Schuppenflechte durch eine Störung im Körper, die nach außen drängt.

Bei Ausbruch der Schuppenflechte werden vier Erscheinungsformen nach Schweregrad und Sonderformen unterschieden: Gewöhnliche Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris), Pustelförmige Schuppenflechte (Psoriasis pustulosa), Psoriatische Rothäutigkeit (Erythrodermie), Schuppenflechte mit Gelenkbeteiligung(Psoriasis arthropathica).

Die Schuppenflechte wird von außen- oder innen-wirkenden Einflüssen ausgelöst

Hierbei handelt es sich um Entzündungen der Haut durch Bakterien, Pilze und Viren, Infektionen der Mandeln, Bronchien oder Nasennebenhöhlen, langanhaltende Entzündungen der inneren Organe, Gürtelrose, Röteln und Masern. Weitere Erkrankungen wie Stoffwechselstörungen, z. B. Diabetes oder Hormonveränderungen, können die Schuppenflechte ebenso auslösen.

In sehr schweren Fällen kann die Schuppenflechte mit Rheuma einhergehen. Psychischer Stress, Traurigkeit, Kummer und unterdrückte Gefühle beeinflussen stark die Schuppenflechte-Schüben und dessen Verlauf. Ebenso gut können auch klimatische Veränderungen, physikalische Einwirkungen, wie eng anliegende Armbänder, Gürtel oder BH, sowie chemische Substanzen und Medikamente die Haut irritieren und schädigen.

Die beste Vorbeugemaßnahme gegen Schuppenflechte ist die Stabilisierung von Körper, Geist und Seele

Die Schuppenflechte tritt in Schüben auf und die Neigung zu solchen Schüben ist chronisch. In günstigen Fällen können die Schübe langjährig ausbleiben. Eine absolute und sichere Vorbeugung von Schuppenflechte-Schüben gibt es nicht. Sie können aber als Betroffener einiges dafür tun, um einen erneuten Schub möglichst zu vermeiden:

  • ein entspanntes Leben: Entspannungsverfahren, wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung, halten Sie im Gleichgewicht. Lernen Sie sich in einem Entspannungskurs
    zu entspannen. Entspannungsverfahren, psychotherapeutische Maßnahmen wie Verhaltens- oder Gruppentherapie und Hypnose helfen bei der Verarbeitung seelischer Belastungen. Vermeiden Sie Stress und Druck so gut es geht.
  • Pflegen Sie Ihre Haut und lassen Sie Ihre Seele baumeln: z. B. in einer Salzgrotte oder mit Urlaub am Meer. Genießen Sie Sonnenbäder nur in Maßen. Bevorzugen Sie Naturprodukte: Um trockene Haut zu verhindern, ist Ringelblume-Melkfett gut geeignet.
  • ausgewogene Ernährung: Omega 3-Fettsäuren, Vitamin C und E wirken entzündungshemmend und haben einen Schutzeffekt. Nicht nur gegen Schuppenflechte sondern auch bei rheumatischen Beschwerden und Arteriosklerose haben sie sich gut bewährt. Ersetzen Sie fettreiche Lebensmitteln, wie Fleisch und Wurstware, Sahne, Butter und Eier, indem Sie auf eine ausreichende Omega 3-Fettsäure-Aufnahme achten. Fisch und mageres Fleisch sollten Sie mindestens 3-mal die Woche in Ihrem Speiseplan haben. Verschiedene Pflanzenöle und Nüsse enthalten Vitamin E und Omega 3-Fettsäuren. Auch ein farbenfroher Speiseplan mit ausreichend Obst und Gemüse versorgt Ihren Körper mit Vitaminen. Um die Ernährungsumstellung am Anfang zu erleichtern, kann Ihnen eine fleischarme oder vegetarische Ernährung als Einstieg helfen.
  • Eine Behandlung mit UV-Bestrahlung in Verbindung mit salzhaltigem Wasser hat sich gut bewährt. Eine weitere Alternative ist die Behandlung mit Vitamin A und Vitamin A-Säure.

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit!

Bildnachweis: hriana / stock.adobe.com

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