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Was ist eigentlich eine Koronare Herzkrankheit (KHK)?

Lesezeit: 2 Minuten Die Koronare Herzkrankheit (KHK) ist weltweit eine der häufigsten Herzerkrankungen. Alleine in Deutschland sind rund 1,5 Millionen Menschen davon betroffen. Aber was ist die KHK genau und wie gefährlich ist sie?

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Was ist eigentlich eine Koronare Herzkrankheit (KHK)?

Lesezeit: 2 Minuten

Das Herz ist unser wichtigstes Organ und sollte daher besonders gut geschützt werden. Doch das Herz ist auch empfindlich. Nicht umsonst zählen Herz-Erkrankungen in Deutschland zu den häufigsten Todesursachen. Neben dem Herzinfarkt ist die Koronare Herzkrankheit die häufigste Herz-Krankheit.

Rund 1,5 Millionen Menschen sind alleine in Deutschland von der Koronaren Herzkrankheit (KHK) betroffen. Doch obwohl so viele Menschen an dieser Herzkrankheit leiden, herrscht noch häufig Unwissenheit, was genau die KHK ist, wie gefährlich sie ist und wie man sie verhindern kann.

Die Hauptaufgabe des Herzens ist es, den Körper und natürlich auch sich selbst mit Blut und somit auch mit Nährstoffen zu versorgen. Das Blut, um die Herzmuskeln zu versorgen, stammt dabei nicht aus den Herzkammern, sondern über die Herzkranzgefäße oder Koronararterien.

Diese zweigen von der Hauptschlagader (Aorta) ab und überziehen den Herzmuskel mit fein verästelten Blutgefäßen. Man unterscheidet hierbei die Koronararterien, die das Herz mit Nährstoffen versorgen und die Koronarvenen, die das nähr- und sauerstoffarme Blut zum Herz zurückbringen.

Wenn nun die Koronararterien aufgrund verschiedener Krankheiten nicht mehr in der Lage sind, die Herzmuskeln mit einer ausreichenden Menge sauerstoffreichen Bluts zu versorgen, spricht man von einer koronaren Herzkrankheit, die häufig auch nur kurz KHK abgekürzt wird.

Häufige Ursachen der KHK
Die häufigste Ursache für die KHK ist die weit verbreitete Arteriosklerose, die umgangssprachlich auch als Gefäßverkalkung bezeichnet wird. Dabei kommt es zu Verdickungen der Gefäßwände. Diese Engstellen werden auch als Stenosen bezeichnet. Dadurch kann das Blut nicht mehr ungestört fließen. Im Extremfall verstopfen die Gefäße (Herzinfarkt), so dass gar kein Blut mehr fließen kann.

Folgen der KHK
Die KHK bleibt häufig unbemerkt. Oft kann sie erst diagnostiziert werden, wenn in einem unterversorgten Abschnitt im Herzmuskel ein deutlicher Sauerstoffmangel auftritt. Dann kann es zu einer Übersäuerung im Herzmuskelgewebe kommen. Dadurch entstehen Schmerzen im betroffenen Herzmuskelgewebe.

Diese Schmerzen bezeichnet man medizinisch als Angina pectoris (lat. "Brustenge"; angina: "die Enge", pectus: "der Brustkorb/die Brust"). Diese Schmerzen können dann vom Herzen in weitere Körperregionen, wie den Schulterbereich, den Unterkiefer, Rücken oder andere Herznahe Körperregionen ausstrahlen.

Die KHK erkennen
Da bei einer KHK Teile des Herzmuskels unterversorgt sind, kann dieser nicht mit voller Kraft arbeiten. Die Folge ist, dass bestimmte Körperregionen unterversorgt bleiben. Typische Warnsignale sind daher Ermüdungserscheinungen und Angina pectoris bereits bei niedrigen Belastungen, da der Körper beispielsweise beim Sport oder beim Treppensteigen mehr sauerstoffreiches Blut benötigt.

Da aufgrund der Engstellung der Gefäße der Blutfluss nicht erhöht werden kann, sind die entsprechenden Muskelpartien weniger leistungsfähig. Wer bereits bei leichten Belastungen wie eben Treppensteigen schnell aus der Puste kommt, sollte daher so früh wie möglich einen Herzspezialisten aufsuchen, um eine mögliche KHK frühzeitig zu erkennen.

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