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Was hilft gegen Sonnenallergie?

Lesezeit: 2 Minuten Bläschen, Pusteln oder Quaddeln erscheinen nach einem Sonnenbad auf der Haut, die Ursachen sind ungeklärt. Eine gezielte Behandlung einer Sonnenallergie ist deshalb nicht möglich, Vorbeugen jedoch hilfreich. Lesen Sie hier, was Sie tun sollten, um allergische Reaktionen Ihrer Haut zu vermeiden oder die Auswirkungen zu verringern.

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Was hilft gegen Sonnenallergie?

Was hilft gegen Sonnenallergie?

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Mallorca-Akne, Sonnenallergie oder polymorphe Lichtdermatose: viele Namen für ein Phänomen. Nach einem Sonnenbad zeigen sich rote Pusteln, Bläschen oder sogar dickere Quaddeln an Armen, Dekolleté und Rücken. Überwiegend Frauen leiden unter dieser lästigen Hautreaktion auf Sonnenlicht. Die Beschwerden klingen im Laufe des Sommers ab und heilen vollständig aus.

UV-Strahlung als Auslöser

Weshalb die Haut Betroffener auf eine erhöhte UV-Strahlung derartig reagiert, ist bislang nicht geklärt. Ein Allergen, welches die abnorme Reaktion des Immunsystems hervorruft, wurde bislang nicht gefunden. Vermutet wird ein Zusammenhang zwischen Kosmetika oder Medikamenten und Sonnenlicht.

Hilfe beim Hautarzt

Hat sich die Haut nach einem Sonnenbad entzündet, helfen Mittel gegen Sonnenbrand nicht. Gegen juckende Pusteln wird der Arzt Cortisonpräparate zur schnelleren Heilung und Antihistaminika gegen den Juckreiz verschreiben.

Der Umgang mit Sonnenlicht

Ein Sonnenbad in intensiver Mittagssonne sollte vermieden werden. Auch an schattigen Plätzen bräunt die Haut. Vor jedem Aufenthalt im Freien sollte die Haut mit einem Sonnenschutzpräparat mit hohem UV-Filter geschützt werden.

Oft sind Sonnenschutzpräparate jedoch selbst Auslöser für eine allergische Hautreaktion. Gele, Sprays und Sonnenlotionen werden besser vertragen als Sonnencremes, welche über einen hohen Fettanteil verfügen. Zeigen sich Anzeichen für eine Lichtdermatose, sollte das Sonnenschutzmittel gewechselt werden. Parfüm und Kosmetikpräparate mit Duftstoffen sind unbedingt zu meiden!

Vorbeugung

Sonnenlicht ist wichtig für das psychische Wohlbefinden und die Vitamin D-Bildung. Deshalb sollten auch bei einer Lichtdermatose Aufenthalte im Freien regelmäßig stattfinden. Wichtig ist es, die Haut langsam an eine erhöhte UV-Strahlung zu gewöhnen. Ratsam sind zunächst kurze Aufenthalte im Sonnenlicht, die langsam gesteigert werden.

Die Haut sollte dabei durch dicht gewebte Kleidung geschützt werden. Stark Betroffenen ist zu empfehlen, sich einer mehrwöchigen Lichttherapie unter ärztlicher Aufsicht zu unterziehen. Diese sollte schon im Winter begonnen werden. Die meisten Krankenkassen übernehmen die Kosten. Solariumbesuche sind hierfür keine Alternative. Bei einem Urlaub in sonnigen Gefilden gehört ein Antihistaminmedikament in die Reiseapotheke.

Bildnachweis: John Smith / stock.adobe.com

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