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Warum Sie bei künstlichen Cholesterinsenkern vorsichtig sein müssen

Lesezeit: 2 Minuten Es gibt kein Medikament, das keine Nebenwirkungen hat. Dennoch nehmen viele Patienten Medikamente, um ihre Cholesterinwerte zu senken. Inzwischen häufen sich jedoch die Anzeichen dafür, dass künstliche Cholesterinsenker auch schädlich sein können. Hier ein paar Tipps zur Cholesterinfrage.

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Warum Sie bei künstlichen Cholesterinsenkern vorsichtig sein müssen

Lesezeit: 2 Minuten

Seien Sie gegenüber angeblich zu hohen Cholesterinwerten kritisch

In seinem Buch "Die Cholesterin-Lüge" behauptet Dr. Hartenbach, dass die Annahme, Cholesterin sei ungesund und könne einen Herzinfarkt auslösen oder Arterien verstopfen, nicht wissenschaftlich belegt ist. Entsprechende Studien seien vielmehr durch die Pharma-Industrie gesponsert oder doch zumindest beeinflusst worden. In Wahrheit seien hohe Cholesterinwerte grundsätzlich unbedenklich – im Gegenteil, der Körper braucht sogar Cholesterin. Sollte Ihr Arzt zu hohe Cholesterinwerte bei Ihnen feststellen, sollten Sie daher eher kritisch sein. 

Überlegen Sie sich die Einnahme künstlicher Cholesterinsenker gut

Dr. Hartenbach schreibt in seinem Buch, die offiziell als angemessen bezeichneten Cholesterinwerte seien viel zu niedrig angesetzt und zwar deshalb, damit möglichst viele Patienten angeblich zu hohe Cholesterinwerte haben. Der offizielle, angeblich angemessene Wert liegt bei 200 mg/dl. Der weltweite Durchschnittswert liegt darüber: bei 250 mg/dl.

Beachten Sie die schädlichen Nebenwirkungen künstlicher Cholesterinsenker

Die medikamentöse Absenkung des Cholesterinspiegels ist gesundheitlich eher bedenklich. Zunächst kann ein zu niedriger Cholesterinwert im Körper zu Schlappheit, Niedergeschlagenheit und Antriebsschwäche führen. Wie jedes Medikament, haben auch Cholesterinsenker unerwünschte Nebenwirkungen.

Dr. Hartenbach geht davon aus, dass sich durch die künstliche Absenkung des Cholesterinwertes das Krebsrisiko erhöht. Er meint sogar in seinem Buch, er würde sich nie die Cholesterinwerte bei einem Arzt messen lassen – es ist einfach unnötig. 

Achten Sie auf eine gesunde Ernährung

Zur Absenkung des Cholesterinspiegels wird oft auch eine Ernährungsumstellung empfohlen. Das bringt aber nichts, schreibt Dr. Hartenbach. Ich kann dies aus eigener Erfahrung bestätigen. Seit etwa einem Jahr lebe ich vegan, ernähre mich also nur noch von pflanzlicher Kost, die bekanntlich absolut cholesterinfrei ist.

Dennoch haben sich meine Cholesterinwerte nicht nur nicht verringert, sondern sie sind sogar angestiegen! Das bedeutet natürlich nicht, dass sie deshalb viel Fleisch essen sollten. Eine vorwiegend pflanzliche Kost mit viel Obst und Gemüse ist die beste Ernährung für Ihre Gesundheit – nur, das Cholesterin beeinflusst das überhaupt nicht. 

Machen Sie bei eingetretenen Schäden Schmerzensgeld geltend

Streng genommen ist die Verabreichung von cholesterinsenkenden Medikamente nach all dem, was Dr. Hartenbach in seinem Buch "Die Cholesterin-Lüge" ausführt, ein medizinischer Fehler – also ein Fall von Ärztepfusch, denn die künstliche Cholesterinsenkung wäre dann nicht lege artis.

Sollten Sie wegen entsprechender Medikamente zu Schäden gekommen sein, empfiehlt sich der Gang zum Anwalt. Falls Sie hierzu Fragen haben, können Sie gerne mit mir Kontakt aufnehmen. 

Stand: 29.01.2012

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