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Warum Schwimmen der beste Sport fürs Herz ist

Lesezeit: 2 Minuten Herzpatienten sollten regelmäßig Sport treiben, um ihr Herz zu stärken. Aber welcher Sport ist gesund, wenn man ohnehin gesundheitliche Probleme hat. Haben Sie es schon einmal mit Schwimmen versucht? Es gibt viele gute Gründe, warum Schwimmen gerade für Herzpatienten der optimale Sport ist.

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Warum Schwimmen der beste Sport fürs Herz ist

Warum Schwimmen der beste Sport fürs Herz ist

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Sport stärkt das Herz

Vor allem Ausdauersport (in Maßen) trainiert das Herz-Kreislauf-System. Daher gehört regelmäßige Bewegung zu jeder Herz-Therapie. Aber welcher Sport ist gesund? Gerade Herzpatienten müssen bei ihrer Wahl sehr vorsichtig sein, da zu intensive Belastungen dem Herzen mehr Schaden zufügen können als dass sie nützen.

Zudem gehen mit dem geschwächten Herz oft andere gesundheitliche Probleme einher. Dazu zählen Übergewicht, damit verbundene Arthrose (Knorpelschwund), Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) oder Atemwegserkrankungen. Außerdem ist ein geschwächtes Herz zu keiner Höchstleistung mehr in der Lage. Die Wahl der richtigen Sportart spielt bei der Herz-Therapie also eine entscheidende Rolle.

Die üblichen Verdächtigen

Mannschaftssportarten wie Fußball oder Basketball und Rückschlagsportarten wie Tennis oder Badminton sind durch ihre hohe Intensität und ihre große Belastung für Herzpatienten eher ungeeignet. Wer neben den Herzproblemen noch Arthrose und Übergewicht hat, kann nicht unbedingt schmerzfrei Joggen.

Radfahren ist in der Belastung zwar gut dosierbar und schont die Gelenke, bei Rückenschmerzen kann man aber durch die gebückte Sitzhaltung leicht Probleme bekommen. Zudem besteht immer ein Sturzrisiko, was gerade für ältere Menschen nicht unterschätzt werden darf.

Vorteil Schwimmen

Alle diese Probleme haben Sie beim Schwimmen nicht. Durch die gleichbleibende Intensität gibt es keine riskanten Belastungsspitzen. Gleichzeitig schonen Sie Ihre Gelenke und auch Arthrose spielt keine Rolle. Denn beim Schwimmen ist das Körpergewicht egal. Auch Rückenschmerzen sind beim Schwimmen egal. Im Gegenteil. Sie trainieren ganz nebenbei noch Ihre Rumpfmuskulatur, sodass die Wirbelsäule besser gestützt wird.

Gut fürs Herz

Den wichtigsten Punkt haben wir bisher noch gar nicht betrachtet. Denn Schwimmen ist optimal, um das Herz zu stärken. Ebenso wie die anderen Ausdauersportarten wie Laufen oder Radfahren, trainieren Sie Ihr Herz-Kreislauf-System. Da der Puls im Wasser aber aufgrund der Beschaffenheit des Elements langsamer steigt, wird das Herz dabei geschont.

Die Beschaffenheit des Wassers ist es auch, die das Herz besonders trainiert. Da das Wasser naturgemäß stärker auf den Körper drückt als Luft, werden auch die Blutgefäße stärker komprimiert und das Blut wird in Richtung Brustraum gedrückt. Dadurch muss das Herz bei jedem Schlag mehr arbeiten und wird dabei besser trainiert.

Als Folge werden die Herzmuskeln kräftiger und auch das Herzvolumen nimmt zu. Es kann pro Schlag also mehr Blut in den Kreislauf schicken. Dadurch wird nicht nur das Herz gekräftigt, sondern auch der Organismus besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Dass durch den Druck auch die Atemmuskeln trainiert werden, ist nur ein weiterer positiver Nebeneffekt.

Das sagt die Wissenschaft

Auch verschiedene Studien haben gezeigt, dass Schwimmen das Herz stärkt und Gefäßkrankheiten lindern kann. So haben Forscher der Universität von Texas herausgefunden, dass Schwimmen den Blutdruck senkt und die Gefäße geschmeidig macht, was das Risiko für Arterisklerose verringert.

Fazit: Beim Schwimmen hat man alle Vorteile eines Ausdauertrainings für das Herz und die Gefäße, ohne dabei die Gelenke zu belasten. Gleichzeitig wird der Blutdruck gesenkt und die Rumpf- und die Atemmuskeln gestärkt. Gesundheitliche Risiken gibt es kaum. Es ist also Zeit, mit dem Schwimmen anzufangen.

Bildnachweis: SolisImages / stock.adobe.com

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