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Warum Rauchen dem Herzen schadet

Lesezeit: 2 Minuten Rauchen verursacht Lungenkrebs und schadet den Gefäßen massiv. Gefäßverstopfung ist aber nur ein Faktor, warum Raucher häufiger Herzprobleme haben als Nichtraucher. Denn Zigarre, Zigarette und Co. haben noch mehr negative Auswirkungen auf unser Pumporgan.

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Warum Rauchen dem Herzen schadet

Warum Rauchen dem Herzen schadet

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland die häufigste Todesursache. Ein großer Teil der herzbedingten Todesfälle ließe sich vermeiden, wenn die Menschen das Rauchen aufgeben würden. Das gilt im Übrigen nicht nur für Zigaretten, sondern auch für Wasserpfeifen oder die E-Zigarette, die häufig als gesunde Alternative angepriesen wird. Denn Rauchen schadet dem Herzen auf verschiedene Art und Weise.

Nikotin ist Gift fürs Herz

Bei jeder Art des Rauchens inhalieren wir Nikotin. Nikotin ist nicht harmlos, sondern ein starkes Nervengift. Dieses Gift stimuliert das Herz, das daraufhin schneller schlägt. Zudem erhöht Nikotin den Sauerstoffbedarf des Herzens auf unnatürliche Weise. Dadurch muss das Herz mehr leisten und wird auf Dauer geschädigt, wie ein Motor, der sich ständig im roten Bereich befindet.

Den Meisten dürfte dazu bekannt sein, dass Rauchen die Gefäße verengt und den Blutdruck erhöht. Das Herz muss daher dauerhaft gegen einen erhöhten Widerstand ankämpfen und mehr Leistung erbringen, damit es den Körper ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen kann. Auf Dauer leidet die Herzgesundheit unter dieser Mehrarbeit.

Liste des Grauens

Ein weiterer Punkt ist, dass Rauchen die Bildung von Blutgerinseln und Thrombose erhöht. Durch die Blutgefäßverengung sind zunächst die kleinen Arterien betroffen. Dadurch verschlechtert sich zunächst die Durchblutung der Haut und der Extremitäten. Um diesen Sauerstoffmangel auszugleichen, produziert der Körper mehr rote Blutkörperchen, die für den Sauerstofftransport zuständig sind.

Als Folge wird das Blut dickflüssiger und es kommt leichter zu Verklumpungen der Blutplättchen (Thrombozyten). Diese Verklumpungen können die Thrombose und Blutgerinnsel hervorrufen. Und wenn sich eines der Gerinnsel löst und zum Herzen transportiert wird, kann sogar ein Herzinfarkt daraus resultieren.

Gute Vorsätze

All diese Faktoren erhöhen das Herzinfarkt-Risiko. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Raucher deutlich häufiger einen Herzinfarkt erleiden als Nichtraucher. Auch das Risiko für andere Verschlusskrankheiten wie Arteriosklerose oder Schlaganfall sind durchs Rauchen deutlich erhöht. Zudem haben Raucher eher eine koronare Herzkrankheit als Nichtraucher. Letztendlich ist das Herz weniger leistungsstark, wenn man regelmäßig zur Zigarette greift.

All diese Faktoren sollten doch Grund genug sein, im neuen Jahr das Rauchen endgültig aufzugeben.

Bildnachweis: Sondem / stock.adobe.com

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