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Warum ein harter Bauch oft während der Schwangerschaft auftritt

Lesezeit: 2 Minuten Schwangere Frauen sind sehr feinfühlig und spüren jede Veränderung an ihrem Körper. Sie brauchen sich jedoch nicht zu beunruhigen, wenn sich der Bauch gelegentlich verspannt. Ein harter Bauch gegen Ende der Schwangerschaft zeigt an, dass sich der Körper mit Senkwehen auf die Geburt vorbereitet. Allerdings kann es noch unbestimmte Zeit bis zur Geburt dauern.

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Warum ein harter Bauch oft während der Schwangerschaft auftritt

Warum ein harter Bauch oft während der Schwangerschaft auftritt

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Ein harter Bauch in der Schwangerschaft ist nichts Ungewöhnliches. Verkrampfungen im Bauch entstehen durch das Anspannen der Muskeln. Auch die Gebärmutter kann sich wie ein Muskel anspannen und entspannen. Schwangere Frauen bemerken diese Kontraktionen, weil sich der Bauch verkrampft und hart wird. Nach kurzer Zeit entspannt sich die Bauchdecke wieder. Es ist ganz normal, wenn sich während der Schwangerschaft der Bauch verhärtet. Stellen sich allerdings zusätzlich Schmerzen oder Unwohlsein ein, konsultieren Sie Ihren Arzt.

Auslöser für einen harten Bauch

Es gibt verschiedene Gründe, warum ein harter Bauch während der Schwangerschaft entsteht. Wissenschaftler entdeckten, dass Wachstumsschübe des ungeborenen Babys einen harten Schwangerschaftsbauch verursachen können. Aber auch wenn das Baby sich heftig bewegt und strampelt, kann die Gebärmutter überreizt reagieren und sich zusammenziehen.

Ein harter Bauch kann aber auch ein Warnsignal für die Schwangere sein. Eventuell hat sie sich mit sportlichen Aktivitäten oder häuslichen Anstrengungen überfordert. Reagieren Sie darauf, wenn das Bauchziehen bei körperlicher Erschöpfung auftritt. Ruhen Sie sich aus und versuchen Sie belastende Tätigkeiten in Zukunft zu vermeiden.

Ein harter Bauch am Ende der Schwangerschaft

Ab der 36. Schwangerschaftswoche treten verstärkt Senkwehen auf. Sie befördern das Köpfchen des Babys zum Becken hin in die richtige Geburtsposition. Der Bauch der Schwangeren wird jetzt hart, aber gleichzeitig verringert sich der Druck auf Lunge und Blase. Viele Frauen berichten, dass sie in dieser Phase wieder besser Luft bekommen und nicht mehr so oft Harndrang verspüren.

Die Senkwehen bereiten außerdem den Körper auf die Geburt vor. Sie lockern das Muskelgewebe und der Gebärmutterhals beginnt sich oft schon zu verkürzen. Trotzdem kann es noch unbestimmte Zeit dauern, bis die Geburt tatsächlich beginnt.

Auf einen harten Bauch reagieren

Es ist empfehlenswert, auf die Körpersignale während der Schwangerschaft zu reagieren. Schonen Sie sich, wenn sich der Bauch aufgrund von Überanstrengungen verhärtet. Legen Sie sich eine Stunde hin und versuchen Sie zu entspannen. Außerdem ist es ratsam, Stress weitgehend zu vermeiden. Setzen Sie sich nicht mit übertriebenen Anforderungen an sich selber unter Druck. Vieles, wie der Hausputz, kann warten. Im Moment sind Sie und Ihr Baby wichtiger.

Gönnen Sie sich regelmäßig Ruhepausen, in denen Sie die Füße hoch legen. Sind Sie gleichzeitig innerlich unruhig, hilft Ihnen ein langsamer Spaziergang zu entspannen. Oder Sie suchen Erholung bei einem nicht zu heißen Bad.

Bildnachweis: drubig-photo / stock.adobe.com

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