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Warum 10.000 Schritte das Minimum an Bewegung sind

Lesezeit: 2 Minuten Um fit und gesund zu bleiben, muss man sich regelmäßig bewegen. Dafür muss man nicht unbedingt Sport treiben, es reicht schon spazieren zu gehen oder sich im Alltag ausreichend zu bewegen. 10.000 Schritte sollten es am Tag sein. Doch auf dieses Minimum kommen nur die wenigsten.

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Warum 10.000 Schritte das Minimum an Bewegung sind

Warum 10.000 Schritte das Minimum an Bewegung sind

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Haben Sie schon einmal gezählt, wie viele Schritte Sie am Tag durchschnittlich gehen? Wenn nein, und wahrscheinlich werden nur die wenigsten einmal ihre Schritte gezählt haben, sollten Sie das einmal machen. Die meisten werden wahrscheinlich überrascht sein, wie wenig sie sich am Tag bewegen.

Denn nur die wenigsten erreichen die empfohlene Zahl von 10.000 Schritten am Tag. Genauer gesagt sind es nur rund 25 Prozent aller Deutschen, die das Minimum an Bewegung überhaupt erreicht.

So viel bewegen sich die Deutschen

Von Sportlern einmal abgesehen schaffen nur Briefträger und Hausfrauen mit mehreren Kindern die Empfehlung von 10.000 Schritten am Tag, sagt Professor Klaus Völker, Sportmediziner aus Münster. Ein Verkäufer bringt es immerhin auf 5.000 Schritte, ein Büroangestellter bewegt sich rund 3.000 Schritte und ein Rezeptionist im Durchschnitt nur rund 1.200 Schritte.

Wenn man bedenkt, wie wichtig Bewegung für unsere Gesundheit ist, ist das schon beinahe grob fahrlässig, wenn man sich dann in seiner Freizeit nicht bewegt.

So wichtig ist Bewegung

Gerade wenn man beruflich viel sitzt oder steht und sich nicht bewegt, ist es wichtig, in seiner Freizeit mehr Bewegung zu bekommen. Schließlich ist unser Körper nicht zum Sitzen gemacht.

Bewegung stärkt das Herz-Kreislauf-System, verbessert das Immunsystem, hilft beim Abnehmen, verhindert schwere Krankheiten und macht schön, um es mal vereinfacht zusammenzufassen. Oder anders gesagt: wer sich nicht bewegt, wird dick und krank. Daher sind 10.000 Schritte eigentlich das Minimum, das jeder Mensch am Tag schaffen sollte.

Bewegung im Alltag

Nicht jeder hat Lust, Sport zu treiben. In unserer Gesellschaft, die außerdem zur Bequemlichkeit neigt, neigen wir zudem dazu, immer fauler zu werden. Öffentliche Verkehrsmittel, Rolltreppen und moderne Kommunikation nehmen uns viele Schritte ab. Da sollte man selber Maßnahmen ergreifen, um die Bewegung zu vergrößern. So kann man beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit eine oder zwei Stationen früher aus dem Bus oder der U-Bahn aussteigen und den Rest der Strecke laufen.

Wer beispielsweise einen 20-minütigen Fußweg ins Büro hat, senkt das Risiko, an Diabetes 2 zu erkranken, um rund 27 Prozent. Das hat eine japanische Studie ergeben. Auch mehrere Stockwerke Treppensteigen oder den Kollegen besuchen, statt eine E-Mail schicken kann helfen. Wer läuft statt Auto zu fahren, profitiert in mehrerlei Hinsicht von der Bewegung.

So nehmen Körpergewicht und Bauchumfang ab, der Blutdruck sinkt und der Fettstoffwechsel wird trainiert. Dadurch sinkt auch das Risiko für koronare Herzkrankheiten.

Versuchen Sie es. Schon nach wenigen Wochen werden Sie die ersten positiven Auswirkungen von mehr Bewegung in Ihrem Leben bemerken.

Bildnachweis: Boggy / stock.adobe.com

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