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Wärmende Nahrungsmittel: So wird Ihnen auch im Winter nicht kalt

Lesezeit: 2 Minuten Nach der chinesischen Ernährungslehre gibt es bestimmte wärmende Nahrungsmittel, die dem Körper ordentlich einheizen können. Ideal deshalb für die kalten Winter-Monate. Für alle, die im Winter oft zum Frösteln neigen.

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Wärmende Nahrungsmittel: So wird Ihnen auch im Winter nicht kalt

Wärmende Nahrungsmittel: So wird Ihnen auch im Winter nicht kalt

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Die thermische Energie von Nahrung

Essen besitzt thermische Energie. Paradebeispiel ist hier die Chilischote. Wenn Sie schon mal herzhaft in eine solche gebissen haben, kennen Sie das. Wenn Sie jedoch solche wärmenden Nahrungsmittel dosiert und gut gezielt einsetzen, helfen sie Ihnen, die kalten Wintermonate ohne Frösteln zu überstehen.

Auf kühlende Nahrungsmittel sollten Sie gemäß der chinesischen Ernährungslehre im Winter folgerichtig verzichten. Klar: Sie entziehen Ihrem Körper Energie (und damit Wärme) und erhöhen die Anfälligkeit für Infekte.

Frauen frieren eher als Männer

Ein Grundprinzip der traditionellen chinesischen Medizin ist die Unterteilung in Yin und Yang. In unserem Sinne bedeutet Yin = Kälte und Yang = Wärme. Frauen haben nach dieser Lehre mehr Yin und frieren daher öfter.

Dazu kommt, dass sich viele Frauen gesund ernähren und unbewusst tendenziell zu eher kühlenden Nahrungsmitteln wie Joghurt, rohem Obst und Gemüse, Salate greifen. In den kalten Wintermonaten ist das jedoch nicht hilfreich. Oft hilft es schon, einfach eine warme Mahlzeit zu essen, um den Körper wieder aufzuwärmen.

Die wärmende Nahrung im Einzelnen

Wichtig sind wärmenden Nahrungsmittel für Menschen, denen es nach der chinesischen Ernährungslehre an Energie und somit an Qi mangelt. Eindeutige Kennzeichen sind Müdigkeit, depressive Verstimmung, Blähungen, Völlegefühl, kalten Händen und Füßen, Konzentrationsschwäche und eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte.

Suppen sind deshalb ideal, um Ihren Körper aufzuwärmen. Sie kräftigen und bringen Ihrem Körper Energie. Bereiten Sie diese frisch aus Fleisch und Wurzelgemüse zu.

Die richten Teesorten: Fenchel-, Wacholder-, Beifuß-, Rosmarin-, Ingwer- oder Yogi-Tees haben sich als wärmend erwiesen.

Gewürze, die Ihrem Körper einheizen

Zu diesen Gewürzen zählen Thymian, Kardamom, Nelken, Chili, Anis, Majoran, Kümmel, Zimt, Wacholder, Rosmarin, Pfeffer und Ingwer.

Die chinesische Ernährungslehre empfiehlt, schon beim Frühstück eine warme Mahlzeit zu sich zu nehmen. Kein heißer Kaffee, dieser kühlt Ihren Körper aus. Nehmen Sie stattdessen einen warmen Getreide- oder Hirsebrei. Sie können dazu Obst nach Ihrem Geschmack beimengen. Beim Obst eignen sich Pfirsich und Marillen am besten.

Wenn Sie eher zu den frierenden Menschen im Winter zählen, greifen Sie doch lieber zu Wild und Lamm. Als Beilagen eignen sich sehr gut Ofenkartoffel, Zwiebel, Kürbis, Lauch und Fenchel.

Tipp:
In den Wintermonaten sollten Sie auf folgende Nahrungsmittel verzichten, weil sie Ihren Körper kühlen:

  • Rohes, ungekochtes Obst (speziell Süd- und Zitrusfrüchte)
  • Salate, rohes Gemüse wie Gurken, Tomaten
  • Joghurt
  • Mineralwasser
  • Alkohol (wärmt nur kurzfristig, dann wird die Kälte als umso schlimmer empfunden)
  • Kaffee
  • Früchte- und Pfefferminztee

Bildnachweis: contrastwerkstatt / stock.adobe.com

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