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Wären Sie gerne Optimist? Pessimist? Oder keins von beiden?

Halb voll oder halb leer, wie sehen Sie Ihre Welt? Es heißt, der Optimist sieht sein Glas halb voll, der Pessimist halb leer. Ist etwas dran an diesem Spruch? Oder steckt vielleicht etwas anderes dahinter?

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Wären Sie gerne Optimist? Pessimist? Oder keins von beiden?

Optimismus: Fülle, Überfluss
Optimismus ist eine wunderbare Gabe, die den Besitzer vieles, manchmal alles, positiv sehen lässt. Optimisten erwarten, Glück zu haben und gehen mit einem guten Gefühl ihre Herausforderungen an. Für Optimisten ist ein Glas halbvoll. Optimisten leben länger, weil Sie eine positive Einstellung haben.

Pessimismus: Leere, Mangel
Pessimismus dagegen ist die dunkle Schwester des Optimismus, die den Besitzer für jede Lösung ein Problem finden lässt. Es werden Niederlagen oder Blamagen vorausgesehen und manche Chance bleibt so ungenutzt. Der Pessimist befürchtet, dass jedes "halb volle Glas" einen Haken hat oder ein geheimes Loch, durch das sein Inhalt – oder gar das ganze Glas – verloren gehen könnte. Pessimisten leben länger, weil sie mehr Risiken bedenken und weniger Risiken eingehen. 

Optimist oder Pessimist: Vorhandenes wird oft übersehen
Für sich alleine genommen, ist weder Optimismus noch Pessimismus gut oder schlecht. Optimisten gehen schon mal Risiken ein, deren Folgen nicht immer vollständig absehbar sind. Pessimisten scheuen dagegen oft die kleinsten Risiken, egal welche große Chance hierdurch ungenutzt bleibt.

Manchmal ist das gar nicht so schlimm, aber manchmal ist die Folge auch ein "Beinbruch" oder halt der kleine Unterschied, der einen Erfolg ermöglicht oder verhindert.

Glücklich ohne Vergleiche
Wer schlau zu seinem Glück kommen will, der verzichtet auf solche Gedanken und die darin enthaltenen Vergleiche. Ein Vergleich läuft allzu schnell auf einen Soll-Ist-Vergleich hinaus, und ein Problem ist schließlich eine Differenz zwischen dem (gewünschten) Soll und dem (vorhandenen) Ist. Anhängern des positiven Denkens (the Secret, Law of attraction, etc.) ist schon lange bekannt, dass aber das (momentane) "Empfinden von Fülle" – also zu würdigen, dass etwas DA ist , der Königsweg zum Erfolg ist.

Vergleiche führen oft zu einem Mangelempfinden, nicht zum Empfinden von Fülle. Das nächste Mal, wenn Sie jemanden sagen hören "mein Glas halb voll / halb leer" lächeln Sie innerlich, und denken Sie sich "na und, solange ich noch etwas zu trinken habe". Genießen Sie einfach, was da ist, und vertrauen Sie darauf, dass mit dieser Einstellung immer genug da sein wird.

Ich wünsche Ihnen, dass Ihnen diesen Sommer jeder Eistee, Eisbecher, Grillteller – oder was auch immer für Sie "zum Sommer gehört" besonders gut schmeckt – einfach weil es da ist. Egal, ob Teller, Becher oder Glas noch/schon halb voll/leer sind.

Herzliche Grüße
Ihr Frank Max

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