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Vorteile von Laufbandtraining

Lesezeit: 2 Minuten In vielen Fitnessstudios fristet das Laufband ein Schattendasein als Warm-up-Gerät. Dabei stellt Laufbandtraining eine echte Alternative zum Laufen in der freien Natur dar. Lernen Sie die Vorteile des Laufbandtrainings kennen.

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Vorteile von Laufbandtraining

Vorteile von Laufbandtraining

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Laufbandtraining gilt als langweilig. Dieses Vorurteil ist nur schwer zu widerlegen. Doch wer darüber hinweg sieht, dass er sich unter der Geräuschkulisse eines laufenden Bandes im Grunde nur auf der Stelle bewegt, wird auch die Vorzüge des Laufbandtrainings erkennen.

Laufbandtraining: Gezieltes Lauftraining bei jedem Wetter

Der größte Vorteil beim Laufbandtraining ist die Unabhängigkeit von Tageszeit und Wetter. Wer hier trainiert, muss sich nicht mit Schlaglöchern, Kälte oder Dunkelheit herumschlagen, sondern kann ganzjährig unter konstanten Bedingungen laufen. Außerdem federn Laufbänder ähnlich gut wie ein Waldboden. Das kommt vor allem schweren Läufern und solchen mit Knieproblemen entgegen.

Weiterhin können Sie auf dem Laufband gezielt an Ihrer Technik arbeiten. In der freien Natur gelingt das angesichts kreuzender Hunde, überholender Fahrradfahrer oder zu überquerender Straßen den wenigsten Läufern. Beim Laufbandtraining können Sie sich dagegen ganz auf Ihren Laufstil, Ihren Kniehub oder Ihren Fußaufsatz fokussieren.

Laufbandtraining: Punktgenaues Training

Bei Outdoor-Läufen haben Sie nie die hundertprozentige Kontrolle über Ihr Training. Die Natur gibt Ihnen die Bedingungen vor und Sie als Läufer müssen sich anpassen. Laufbandtraining verläuft wesentlich kontrollierter, weil Sie selbst das Tempo oder die Steigung vorgeben und Ihre Herzfrequenz sowie die zurückgelegte Distanz im Blick haben. Gute Laufbänder verfügen darüber hinaus über eine Pulskontrolle: Weicht Ihre Herzfrequenz von Ihrer Vorgabe ab, passt das Band automatisch die Geschwindigkeit an.

Mit Laufbandtraining können Sie vom ruhigen Grundlagenlauf mit einer bestimmten Ziel-Herzfrequenz über Fahrtspiele bis hin zum Tempodauerlauf fast alle Spielarten des Laufens durchexerzieren. Lediglich harte Tempowechsel in Form von Intervallen sind schwierig durchzuführen, weil Sie ja nicht nur das Tempo variieren, sondern auch das Band steuern müssen. Folglich ist hier das Verletzungsrisiko recht hoch.

Laufbandtraining: Kein Ersatz für Laufen in der Natur

Natürlich hat auch das Laufbandtraining Nachteile: Leistungen auf dem Band lassen sich nicht 1:1 auf die Natur übertragen. Der Grund: Indoor-Training ist Sport unter Laborbedingungen. Draußen haben Sie dagegen mit Wind zu kämpfen und müssen auch muskulär und koordinativ mehr Arbeit leisten. Das senkt Ihr Tempo. Daher sollten Sie Ihr Laufband immer auf ein oder zwei Prozent Steigung einstellen, um zumindest den Laufwind zu simulieren.

Trotzdem können Sie auch auf dem Band sehr effizient trainieren, indem Sie versuchen, möglichst “natürlich“ zu laufen. Bauen Sie immer wieder ein paar Steigungen und Tempowechsel ein. Das trainiert Sie vielseitig und lässt das Laufbandtraining auch etwas weniger eintönig erscheinen.

Bildnachweis: nd3000 / stock.adobe.com

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