Praxistipps Verein

Vorsicht, wenn Schulabgänger als kurzfristig Beschäftigte im Verein jobben

Lesezeit: < 1 Minute Es sind die zahlreichen Sonderregelungen in deutschen (Steuer-)Gesetzen, die Ihnen als Vereinsvorstand das Leben manchmal unnötig schwer machen. Das gilt auch für die Aushilfsbeschäftigungen, die Sie Schülern, Schulabgängern oder Arbeitslosen im Verein anbieten. Nur mit ausreichender Kenntnis können Sie Fehler und Nachzahlungen vermeiden.

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Vorsicht, wenn Schulabgänger als kurzfristig Beschäftigte im Verein jobben

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Es gibt vielde Gründe für so genannte kurzfristige Beschäftigungen. Das anstehende Sommerfest, dringende Reparaturarbeiten, die nur in der spielfreien Zeit oder während der Sommerferien wahrgenommen werden können usw. Der Vorteil für Ihren Verein: Für solche kurzfristigen Beschäftigungen fallen keine Steuern oder Sozialabgaben an.

Beschäftigen Sie Schulabgänger, müssen Sie 3 Sonderregelungen beachten:

  • Abiturienten, die in diesem Sommer im Verein jobben und die im Herbst ihr Studium beginnen, werden als kurzfristig Beschäftigte anerkannt.  
  • Abiturienten und alle anderen Schulabgänger, die vor Beginn einer Ausbildung stehen, aber nicht! Der Beginn der Ausbildung muss dabei nicht einmal mit der Beschäftigung bei Ihnen zusammenfallen.
  • Ausnahme: Schulabgänger, die diese kurzfristige Beschäftigung annehmen, um die Zeit bis zum Antritt eines Dienstverhältnisses als Soldat auf Zeit zu überbrücken.

Wann liegt eine kurzfristige Beschäftigung vor?
Die Beschäftigung dauert höchstens 2 Monate oder maximal zusammen 50 Kalendertage im Jahr. Sie wird nicht berufsmäßig ausgeübt. Sie wird nicht regelmäßig ausgeübt. Sie geht nicht über 18 zusammenhängende Arbeitstage hinaus. Der durchschittliche Tagesverdienst übersteigt 62 Euro nicht. Mehrere Beschäftigungen werden zusammengerechnet.

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