Krankheiten Praxistipps

Vorsicht beim Wandern in den Bergen

Lesezeit: 2 Minuten Sport und Bewegung stärken das Herz. Das gilt insbesondere fürs Wandern in den Bergen. Zu der Bewegung kommt noch die gesunde Bergluft. Doch gerade ältere Menschen oder Herzpatienten müssen in den Bergen vorsichtig sein. Wer sich zu viel zumutet, riskiert sein Leben.

2 min Lesezeit
Vorsicht beim Wandern in den Bergen

Vorsicht beim Wandern in den Bergen

Lesezeit: 2 Minuten

Bergwandern ist zwar gesund, doch auch eine große Belastung für das Herz-Kreislaufsystem. Zum einen schleppt man oft einen schweren Rucksack mit sich herum, der die Belastung noch vergrößert. Zum zweiten ist das bergauf Gehen anstrengender als in der Eben zu laufen. Und zum dritten enthält die Bergluft weniger Sauerstoff als die Luft im Tal. Daher muss das Herz mehr arbeiten, um alle Muskeln und Organe mit Sauerstoff versorgen zu können.

Gerade Menschen mit einem schwachen Herzen haben beim Wandern in den Bergen ein gesteigertes Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Gerade bei anstrengenden Bergtouren wird das Herz enorm belastet. Daher sollten Herz-Patienten und Menschen mit einem erhöhten Herz-Risiko anstrengende Bergtouren besser vermeiden.

Herzinfarkt in den Bergen

Auch wenn Abstürze die häufigste Todesursache in den Bergen darstellt, spielen Herzinfarkte eine große Rolle. Jeder dritte Wanderer, der in den Bergen tödlich verunglückt, stirbt an einem Herzinfarkt. Somit sind herzbedingte Todesfälle die zweithäufigste Todesursache beim Bergwandern.

Häufig mutet man sich und dem Herzen zu viel zu. Daher ist es wichtig, schon zu Beginn einer Bergtour auf sein Herz zu hören und die Belastung nur langsam zu steigern. In den Bergen ist der Weg der Rettungskräfte in der Regel zu lange, um bei einem akuten Herzinfarkt noch helfen zu können.

Gründe für den Herzinfarkt

Dass gerade beim Wandern das Herz schlapp machen kann, hat mehrere Gründe. Zum einen wird der Kreislauf stärker beansprucht, weil wie bereits erwähnt der Sauerstoffgehalt in der Luft geringer ist. Je höher man klettert, desto geringer wird der Sauerstoffgehalt. Insofern sollte man auch in großer Höhe kürzere Touren gehen und ausreichend Pausen machen. Dazu kommen noch die Hitze, die Sonne und häufig Flüssigkeitsmangel, was dem Herz ebenfalls zu schaffen machen kann.

Herzinfarkt vermeiden

Um das Herz auch beim Wandern in den Bergen zu schützen, sollte man zu Beginn eines Bergurlaubs die Belastung nur langsam steigern. Am besten, man fragt schon im Vorfeld seinen Arzt, wie viel man seinem Herz zumuten kann.

In den Bergen ist es zum einen wichtig, sich vor der Sonne zu schützen und ausreichend und regelmäßig zu trinken. Schließlich sollte man immer ein Handy mit sich führen, um im Notfall Hilfe holen zu können. Auch Alarmsignale des Körpers wie Kurzatmigkeit oder Schmerzen in der Brust dürfen nicht ignoriert werden. Hier ist es unbedingt notwendig, eine Pause einzulegen.

Bildnachweis: Netzer Johannes / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: