Homöopathie Praxistipps

Vorhautverengung beim Rüden mit Schüßlersalzen behandelbar

Lesezeit: 2 Minuten Von einer Vorhautverengung, medizinisch Phimose genannt, spricht man, wenn ein Verschieben der Penisvorhaut, des Präputiums über die Eichel nur schwer oder gar nicht möglich ist. Hierbei kann es zu mangelnder Abflussmöglichkeit mit faulendem Harn und Penis- und Vorhautentzündungen kommen. Diese Umstände lassen sich mit der Vergabe von Schüßlersalzen verhindern.

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Vorhautverengung beim Rüden mit Schüßlersalzen behandelbar

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Von einer Paraphimose (bedeutet spanisch = Kragen) spricht der Tiermediziner, wenn das Hervorholen der Eichel möglich ist, jedoch das zurückschieben nur schwer oder gar nicht gelingt.

Ursachen einer Phimose / Paraphimose:

Es können bei der Vorhautverengung folgende Ursachen vorliegen:

  • angeboren

  • Verletzungen mit eventuellen Narbenzug

  • verengende (stenosierende) Entzündungen der Vorhaut oder Eichel oder des gesamten Penisschafts

  • eventuell auch Gewebsneubildungen können verursachend sein

Die Ursachen einer Paraphimose können sein:

  • Infektionen des Penis insgesamt

  • Verletzungen, also Traumen

  • Abschnürungen des Penis durch ringförmige Fremdkörper oder auch durch verwickelte, verklemmte Haare

  • gutartige und auch bösartige Tumoren im Geschlechtsbereich

Es können folgende Symptome bei einer Vorhautverengung, also klinische Anzeichen am Hund bemerkt werden:

  • kein richtiger Urinstrahl, sondern nur ein Harnabsatz, bei dem der Penis (also Schlauch) anschwillt und dann den Urin ablässt, als ob er den Urin verlieren würde

  • der ersteifte Penis lässt keinen Deckakt zu, da der Austritt der Eichel nicht möglich oder nur unter Schmerzen möglich ist

  • blau-violettes Anlaufen des gesamten Penis im erigiertem Zustand aufgrund der Durchblutungsstörung und schnell erschlaffen des gesamten Penisschaft (will einfach nicht mehr anschwellen)

  • bei längerem Anhalten der Durchblutungsstörung kann es zu Blutgerinnseln bis hin zur Nekrotisierung (Absterben des Gewebes) des gesamten Penis kommen, der dann unbedingt amputiert werden muss.

Tierarzt-medizinisch wird in vielen Fällen nach der genauen Diagnosestellung Phimose oder Paraphimose ein chirurgischer Eingriff empfohlen und unter Narkose dann auch beim Rüden vorgenommen. Bei diesem chirurgischen Eingriff wird die Öffnung der Vorhaut geweitet. Hierbei wird ein Einschnitt in die Haut der Vorhaut durchgeführt. Dabei wird überschüssiges Gewebe gleich mit entfernt. Danach wird die Mukosa (Schleimhaut) der Innenfläche der Vorhaut mit der Haut vernäht.

Noch während der Operation überprüft der Tierarzt (Chirurg), ob nun die Vorhaut problemlos über den Glan penis (Eichel) hoch und auch wieder runter gezogen werden kann. Nach ca. 10 bis 12 Tagen, wenn keine Komplikationen aufgetreten sind, können die Fäden gezogen werden.

Um dies Ihrem Rüden und noch andere schmerzhafte Eingriffe zu ersparen, können Sie ihm mit den biochemischen Mineralsalzen etwas Gutes tun. Etwa drei bis vier Wochen nach der Geburt können Sie mit der Schüßlersalz-Behandlung wie folgt beginnen. Verabreichen Sie dem kleinen „Mann“ die folgenden biochemischen Mineralsalze:

  • Nr. 1 Calcium fluoratum D12

  • Nr. 3 Ferrum phosphoricum D6

  • Nr. 5 Kalium phosphoricum D6

  • Nr. 8 Natrium chloratum D6

Beginnend mit jeweils einer Tablette entweder aufgelöst in lauwarmen Wasser mit einer kleinen Einwegspritze (ohne Kanüle). Lösen Sie die oben aufgeführten Mineralsalze in ca. 2 ml auf und geben Sie dem Rüden 3 bis 4 mal ca. 5 Tropfen ins Mäulchen (Achtung: langsam durchführen, da Gefahr einer Aspirationspneumonie vorliegen kann) oder, was ich noch besser finde, pulverisieren Sie die Tabletten mit einem sauberem Mörser, befeuchten Sie mit abgekühltm abgekochtem Wasser Ihren Zeigefinger und rühren sie diesen in den Pulver, sodass der Finger davon voll ist und reiben Sie dieses Pulver dem Rüden einfach auf die Innenseite der Wangenschleimhaut.

So kann der Rüde die biochemischen Mineralsalze ablecken und kann sie damit gut aufnehmen. Diese Behandlung 3 mal täglich bis zu einem ½ Jahr beim Rüden vorgenommen werden.

Sollte der junge Rüde auf die biochemischen Mineralsalze mit Durchfällen reagieren, so sollten anstelle der normalen Schüßlersalz-Tabletten auf Globulis umgestiegen werden oder die biochemische Mineralsalz-Wasser-Filter-Methode angewandt werden. Hierbei löst man die Tabletten in heißem Wasser auf, rührt sie mit einem Holz- oder Plastiklöffel um und lässt diesen Mineralsalz-Sud einfach ein bis zwei Stunden stehen.

Hiernach hat sich der Milchzucker auf dem Boden abgesetzt. Nun filtern Sie diesen ganzen Sud durch einen Kaffeefilter. So bleibt der Milchzucker im Filter hängen und die wichtigen biochemischen Informationen können nun ohne einen Durchfall zu provozieren, dem Rüden verabreicht werden.

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