Gesundheit Praxistipps

Vorbräunen? So nutzen Sie das Solarium sinnvoll

Vorbräunen? So nutzen Sie das Solarium sinnvoll
geschrieben von Jutta Baur

Haben Sie auch das Gefühl, nach dem Winter blass und fahl auszusehen? Was liegt also näher, als sich auf dem Solarium für die kommende Sonne vorzubereiten und ein wenig zu bräunen. Damit Ihre Haut beim Vorbräunen keinen Schaden nimmt, sollten Sie einige Punkte beachten.

Der Besuch im Solarium sollte vorbereitet werden

Dass starke Sonnenbestrahlung die Haut schneller altern lässt, ist bekannt. Darum sollten Sie ein Solarium mit Bedacht nutzen. Wichtig sind einige Vorbereitungen, die Ihnen zur Bräune verhelfen. Suchen Sie sich ein Sonnenstudio, bei dem Sie das Gefühl haben, gut aufgehoben zu sein.

Es sollte schon auf den ersten Blick einen ordentlichen, sauberen Eindruck vermitteln. Nur dann können Sie sicher sein, dass sich auch die Sonnenbänke selbst in einem hygienischen Zustand befinden. Zwischen den einzelnen Besuchern muss zwingend desinfiziert werden. Wo bereits Papierkörbe überlaufen oder sich Schmutz in den Ecken befindet, ist eine einwandfreie Desinfektion zumindest fraglich.

Lassen Sie sich unbedingt bei der Auswahl der geeigneten Bank beraten. Sie muss Ihrem Hauttyp entsprechend sein. Je heller Ihre Haut und Ihre Haare sind und je eher Sie rot statt braun werden und zu einem Sonnenbrand neigen, desto vorsichtiger sollten Sie auch im Gebrauch des Solariums sein. Um Sonnenstudios ohne Beratung, wie etwa solche mit Münzkabinen, machen Sie am besten einen Bogen.

Ab in die Sonne: Was gibt es noch zu beachten?

Besuchen Sie ein Solarium immer ohne Make-up. Es kann sein, dass die Haut durch die Schminke gereizt wird. Außerdem haben viele Foundations einen Lichtschutzfaktor. Diesen Sonnenschutz brauchen Sie hier, im Gegensatz zur echten Sonne, nicht.

Sollten Sie an einer Hautkrankheit leiden, ist es besser, nicht ins Sonnenstudio zu gehen. Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn der Dermatologe das ausdrücklich befürwortet. Bestimmte Medikamente erhöhen die Sensibilität gegenüber Licht. Johanniskrautarzneien sind Beispiele. In diesem Fall dürfen Sie definitiv nicht auf die Sonnenbank.

Lassen Sie sich vor Beginn der Bestrahlung eine Schutzbrille aushändigen. UV-Licht schädigt das Sehvermögen. Augen schließen allein reicht nicht aus.

Nicht zu oft unter die künstliche Sonne

Viele Ärzte raten davon ab, überhaupt ins Solarium zu gehen. Wenn man bedenkt, dass die Empfehlung bei höchstens 50 Sonnenbädern im Jahr liegt, dann ist diese Grenze allein schon durch die natürliche Sonne schnell erreicht. Darum ist es besser, nur sehr gemäßigt bei der Bräune nachzuhelfen. Einen verbesserten Sonnenschutz für den Urlaub erreicht man mit Sonnenbankbräune übrigens nicht. Dazu haben die verwendeten UV-Strahlen eine falsche Zusammensetzung.

Eigenverantwortlichkeit muss sein

Ob Sie ein Solarium nutzen, liegt in Ihrem Ermessen. Neben den vielen Risiken, kann es manchmal einfach wohltuend sein, für kurze Zeit die Helligkeit und Wärme zu genießen. Auch das frischere Aussehen hat seinen Reiz. Wie überall ist es auch hier: Die Dosis macht’s.

Bildnachweis: elroce / stock.adobe.com

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Jutta Baur